<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101</id><updated>2012-01-24T19:47:00.864+01:00</updated><title type='text'>Gefreiter Paul Jonas</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>75</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-1298004913298981014</id><published>2012-01-02T17:29:00.000+01:00</published><updated>2012-01-08T13:47:28.076+01:00</updated><title type='text'>2011 – Ein Rückblick</title><content type='html'>Viel wurde geredet, diskutiert und festgestellt, während man im Graceland unzählige Kaffeebecher leerte, Backgammon, Schach oder Poker spielte, Sportübertragungen, Filme und Serien schaute. Eine kleine Bilanz, was die kritischen Beobachter an Theke und Stammtisch interessierte, welche Ereignisse gefeiert wurden, welche Themen man geflissentlich versuchte zu ignorieren und wann schlicht die Worte fehlten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der arabische Frühling&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Mit großem Interesse verfolgte man die Auseinandersetzung der tunesischen, ägyptischen, libyschen, syrischen und jemenitischen Bevölkerung mit ihren Diktatoren oder langjährigen Staatsführern und beglückwünschte sie zu ihrem Demokratiewillen. Gleichzeitig fiel es schwer, das Aufbegehren und die Auswirkungen einzuschätzen, weil nur wenig über die politische Kultur und Geschichte dieser Länder den Gästen des Graceland bekannt war. Die Reaktionen der deutschen und europäischen Politiker wirkte opportunistisch. Zu selten hatten sie in der Vergangenheit die Legitimität der arabischen Regierungen öffentlich angezweifelt. Westerwelles Verweigerung einer Teilnahme der Bundeswehr an internationalen Militärmaßnahmen in Libyen unterstützte man insofern, dass die Kritik an seiner Entscheidung bei gleichzeitiger Kritik am Irak- und Afghanistaneinsatz widersprüchlich gewesen wäre. Die Hinrichtung Muammar al-Gaddafis war nachvollziehbar, aber falsch. Dass jedoch selbst die westliche Welt nicht vor solchen Rachetaten gefeit ist, zeigte bereits im Mai die prozesslose Exekution Osama bin Ladens durch amerikanische Soldaten. Der geringste Fortschritt ist bisland in Syrien zu verzeichnen, aber auch in Ägypten, Jemen und Libyen dauern die Unruhen an. In Tunesien kann man sich nicht sicher sein, dass die demokratische Ausrichtung des Wahlsiegers, der islamischen Ennahda, der innerparteilichen Realität entspricht. Die Umwälzungen in der arabischen Welt werden auch 2012 Thema bleiben und es besteht ganz klar Nachholbedarf beim Wissen über diese Region, um sich angemessen mit ihr auseinandersetzen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Unsymphaten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;1. Karl-Theodor zu Guttenberg&lt;br /&gt;2. Bushido&lt;br /&gt;3. Philipp Rösler&lt;br /&gt;4. Felix Magath&lt;br /&gt;5. Joseph Blatter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-gbhfOmcGkO4/TwHXxSHSdRI/AAAAAAAAAHE/_NxAif_gjc0/s1600/raylewisarrested.png" imageanchor="1" style="margin-left:1em; margin-right:1em"&gt;&lt;img border="0" height="200" width="500" src="http://3.bp.blogspot.com/-gbhfOmcGkO4/TwHXxSHSdRI/AAAAAAAAAHE/_NxAif_gjc0/s400/raylewisarrested.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Der frühere Police Captain Ray Lewis in Handschellen bei einer OWS-Demonstration in New York.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Die Finanzkrise und die Occupy Wall Street&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Überfordert war man im Graceland mit der Krise des Euros und sowohl die Experten in den Medien als auch die Politiker zeigten so gut wie keine Lösungsansätze, sondern ebenfalls überwiegend völlige Ahnnungslosigkeit, wie man den Problemen begegnen sollte. Ohne konstruktive Vorschläge, aber mit einer Menge Wut im Bauch formierten sich weltweit Bewegungen mit großen Teilnehmerzahlen, die, in Italien und Griechenland sogar zum Teil gewaltbereit, gegen bestehende Verhältnisse demonstrierten. Immerhin ließ Angela Merkel erstmals Durchsetzungsfähigkeit und eine Art Profil erahnen. Frankreich und Deutschland verhandelten mit dem Rest der EU Hilfspakete, die Kreditwürdigkeit der USA wurde herabgestuft, der britische Premierminister Cameron versuchte den Finanzstandort London zu sichern, China setzte alles daran, das weitere Wachsen der Wirtschaft zu garantieren und Portugal, Griechenland, Italien und Spanien kämpften krampfhaft mit der Sanierung ihrer Haushalte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Nervigste Pointenausschlachtung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;1. Krise der FDP&lt;br /&gt;2. EHEC&lt;br /&gt;3. Manipulation der russischen Parlamentswahlen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-RVXG1VL50gw/TwHX8xn7d3I/AAAAAAAAAHQ/cLEZyuAGr6c/s1600/kateprincewilliambj.png" imageanchor="1" style="margin-left:1em; margin-right:1em"&gt;&lt;img border="0" height="200" width="500" src="http://2.bp.blogspot.com/-RVXG1VL50gw/TwHX8xn7d3I/AAAAAAAAAHQ/cLEZyuAGr6c/s400/kateprincewilliambj.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Kate beginnt vor den Augen der Öffentlichkeit die Flitterwochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Sportliche Höhe- und Tiefpunkte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Schalke 04 schlachtete Inter Mailand im Champions League-Viertelfinale und wurde später mit einem ebenso deutlichen Ergebnis DFB-Pokalsieger. CL-Sieger Barcelona ließ gegen Manchester United keinen Zweifel an der spanischen Dominanz im internationalen Vereinsfußball. Borussia Dortmund erkämpfte sich nach langer wirtschaftlicher Krise wieder einen Meistertitel und insbesondere Mario Götze avancierte in der jugendlichen Mannschaft zu einem Publikumsliebling. Dallas Mavericks gewannen die NBA-Playoffs und Dirk Nowitzki wurde wertvollster Spieler der Finalserie. Wladimir Klitschko konnte den Maulhelden David Haye besiegen, der sich mit einer Zehverletzung herausreden wollte. Sebastian Vettel wurde Formel 1-Weltmeister. Joseph Blatter ging mit den Korruptionsvorwürfen gegen die FIFA unsouverän um und ließ es an Transparenz mangeln. Michael Ballack wurde als deutscher Nationalspieler abgedankt und Theo Zwanziger dankte als DFB-Präsident selbstständig ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Songs&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;1. Mumford &amp; Sons – &lt;a href="http://soundcloud.com/monkey-safari/monkey-safari-little-lion-man"&gt;Little Lion Man (Monkey Safari Remix)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;2. The National – &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=G-Vg2YS-sFE"&gt;Exile Vilify&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;3. Lana Del Rey – &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=8t-I-Lqy06g"&gt;Blue Jeans&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;4. Philipp Poisel – &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=cbTXqKBIQ40"&gt;Eiserner Steg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;5. Eminem feat. Dr. Dre &amp; Skylar Grey – &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=yWqc7JeMUSo"&gt;I Need A Doctor&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sonderpreis für Originalität: The Lonely Island feat. Akon – &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=lQlIhraqL7o&amp;ob=av3n"&gt;I Just Had Sex&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Einfach nur mies und trotzdem omnipräsent: Rihanna – We Found Love&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Filme und Serien&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ryan Gosling konnte 2011 als ultimativem Karrieredurchbruch feiern. Es würde nicht verwundern, wenn er aus dem Nichts kommend mehrere Oscarnominierungen erhielte. Wenn man von “Shame” und “Melancholia” absieht, rettete er, gemeinsam mit George Clooney, das Kinojahr: “Drive”, “Crazy, Stupid, Love.”, “The Descendants” und vor der Kamera vereint in “The Ides of March” – fantastisch. Von der Entgleisung Lars von Triers, in welcher er sich zur Ideologie Adolf Hitlers bekannte und nach der er von künftigen Filmfestspielen in Cannes ausgeschlossen wurde, sollte man sich “Melancholia” nicht vermiesen lassen. Kirsten Dunst zeigte in diesem Untergangsdrama ihr ganzes Talent und hatte zudem die mit Abstand erotischste Szene des Kinojahres. Auch das Harry Potter-Finale konnte überzeugen. Die Jugendbuchreihe einer Generation wurde in Schrift und Bild würdevoll abgeschlossen.&lt;br /&gt;Den Titel für die beste neue Serie müssen sich “Game of Thrones” und “Homeland” teilen, dicht gefolgt von “Suits”. Erwartungsgemäß großartiges Fernsehvergnügen boten die vorletzte Staffel “Breaking Bad”, die zweite Staffel “Boardwalk Empire” und die sechste Staffel “Doctor Who”. Auch “Modern Family” und “Californication” überzeugten, während “Two and a Half Men” ohne Charlie Harper und mit Ashton Kutcher nicht für die gewohnten Lacher sorgen konnte. Ebenso schwächelten “How I Met Your Mother” und “The Big Bang Theory”.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Meistgespielte Künstler und Bands&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;1. Drake&lt;br /&gt;2. Muse&lt;br /&gt;3. The Kills&lt;br /&gt;4. David Bowie&lt;br /&gt;5. Stars&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-MUwDEw5UA9U/TwHYEBGM92I/AAAAAAAAAHc/_w08aRhhXMU/s1600/mothersaveschild.png" imageanchor="1" style="margin-left:1em; margin-right:1em"&gt;&lt;img border="0" height="200" width="500" src="http://4.bp.blogspot.com/-MUwDEw5UA9U/TwHYEBGM92I/AAAAAAAAAHc/_w08aRhhXMU/s400/mothersaveschild.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Eine Mutter nutzte ihren Körper als Schutzschild, um ihr Baby vor den Auswirkungen des Erdbeben in Japan zu retten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Katastrophen und Morde&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Schweigend nahm man im Graceland die Meldungen über das Erdbeben, den Tsunami und die Kernschmelze in Japan sowie das Attentat in Utoya zur Kenntnis. Wenige Worte fand man auch über die politisch motivierten Morde einer rechtsextremen Untergrundorganisation. Lediglich die mediale Ausschlachtung – und sei es mit dem begrüßenswerten Ergebnis eines Machtwechsels in Baden-Württemberg, des überfälligen Automausstieg oder der Aufdeckung von Missständen beim Verfassungsschutz – stießen sauer auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;†&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=d1WjPzNZM2s"&gt;Peter Alexander&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Amy Winehouse&lt;br /&gt;Loriot&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=Hd_ptbiPoXM"&gt;Steve Jobs&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Christa Wolf&lt;br /&gt;Václav Havel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-1298004913298981014?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/1298004913298981014/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2012/01/2011-ein-ruckblick.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1298004913298981014'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1298004913298981014'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2012/01/2011-ein-ruckblick.html' title='2011 – Ein Rückblick'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-gbhfOmcGkO4/TwHXxSHSdRI/AAAAAAAAAHE/_NxAif_gjc0/s72-c/raylewisarrested.png' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-4615092319410146133</id><published>2011-10-25T02:23:00.000+02:00</published><updated>2011-10-25T02:35:02.865+02:00</updated><title type='text'>24. Oktober 2011</title><content type='html'>Jonas liest in der FAS vom Vortag einen Artikel über jugendgefährdende Kinofilme, die trotzdem eine FSK12-Wertung erhalten haben, und versucht sich zu erinnern, welche Filme, die obszöne Sprache, Sex, Drogenkonsum, Horror oder Gewalt in jeder Form zeigten, er mit zwölf, natürlich ohne das Einverständnis seiner Eltern, gesehen hat. Die Liste ist lang. &lt;i&gt;La vita è bella&lt;/i&gt; (FSK6), &lt;i&gt;Star Wars: Episode I&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Titanic&lt;/i&gt; (FSK12), &lt;i&gt;The Big Lebowski&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Enemy of the State&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;The Blair Witch Project&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;007: The World Is Not Enough&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Saving Private Ryan&lt;/i&gt; (FSK16), &lt;i&gt;Lock, Stock and Two Smoking Barrels&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Jackie Brown&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;The Matrix&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;The Sixth Sense&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;American History X&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Cruel Intentions&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Blade&lt;/i&gt; (FSK18), &lt;i&gt;8MM&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Fight Club&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;The Boondock Saints&lt;/i&gt;. Das sind nur die Titel, die während dieser Zeit im Kino liefen. Kurz vor der Jahrtausendwende lagen LAN-Parties groß im Trend. Wenn man genug von &lt;i&gt;Age of Empires II&lt;/i&gt; (USK12), &lt;i&gt;Half-Life&lt;/i&gt; (USK16) und &lt;i&gt;Quake III Arena&lt;/i&gt; (USK18) hatte, schaute man immer wieder Kultfilme wie zum Beispiel &lt;i&gt;Star Wars: Episode IV-VI&lt;/i&gt; (FSK12), &lt;i&gt;Fear and Loathing in Las Vegas&lt;/i&gt; (FSK16), &lt;i&gt;Pulp Fiction&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Alien&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;The Terminator&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Kids&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Full Metal Jacket&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Blade Runner&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Apocalypse Now&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Raiders of the Lost Ark&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Indiana Jones and the Temple of Doom&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;The Godfather: Part I &amp; II&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Goodfellas&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;C'era una volta il West&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;Reservoir Dogs&lt;/i&gt; (FSK18), &lt;i&gt;Desperado&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;El mariachi&lt;/i&gt;, &lt;i&gt;From Dusk Till Dawn&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;Die Hard&lt;/i&gt;. Indizierte Versionen waren verpönt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als sich Jonas die Liste anschaut, lächelt er und wünscht sich, er könne all diese überwiegend großartigen Filme erneut zum ersten Mal entdecken. Zwölf war ein tolles Alter und nach keinem der oben genannten Filme lag er, wie im FAS-Artikel angeprangert, mit Einschlafstörungen oder gar Weinkrämpfen im Bett. Es ist außerdem zu keinem seltsamen oder falschen Bild von Sexualität, keinem Drogenproblem und keiner Fehleinschätzung von Gewalt gekommen. Allerdings, das musste er schmerzlich feststellen, funktioniert die Liebe nicht im geringsten wie bei Disney.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Es gehörte übrigens zum guten Ton, dass in den Pornografieordern, die man im lokalen Netzwerk oder per gebrannter CD austauschte, weil das Internet noch zu langsam war, vereinzelt Bilder versteckt waren, die Frauen im Alter der Oma, Sodomie, Koprophilie oder extrem brutale Verstümmelungen zeigten. Trolle gab es damals nicht nur im Usenet und IRC.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-4615092319410146133?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/4615092319410146133/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/10/24-oktober-2011.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/4615092319410146133'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/4615092319410146133'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/10/24-oktober-2011.html' title='24. Oktober 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-8153727030151160816</id><published>2011-10-17T20:16:00.001+02:00</published><updated>2011-10-17T20:18:40.120+02:00</updated><title type='text'>17. Oktober 2011</title><content type='html'>Jonas rührt Milch und Zucker in den Kaffee. "Angesichts der Tatsache, dass ein beträchtlicher Teil der Steuergelder derzeit zur Rettung und Stabilisierung von durch eigene Fehler in eine Krise geratenen Firmen, Banken und Ländern genutzt wird, fordert eine breite Masse jetzt, dass die reichen Verursacher höhere und damit verhältnismäßigere Abgaben zahlen sollen. Diesen Punkt kann ich nachvollziehen. Außerdem gibt es das Gefühl, dass der als durchschnittlich bezeichnete und vermittelte Lebensstandard vom Durchschnitt längst nicht mehr finanziert, aber aus seiner Sicht berechtigt verlangt werden kann. Die Vermögenden sollen ihre Firmen, Banken und Länder mit ihrem eigenen Geld retten, um Stabilität und Fortschritt zu gewährleisten. Sie sollen zusätzlich den als durchschnittlich bezeichneten und vermittelten, aber nicht bestehenden, Lebenstandard für den Mittelstand, in welcher Form auch immer, mittragen und dafür sorgen, dass jeder, außer den Vermögenden selbst, diesem Mittelstand angehört. Diese Umverteilung wird als Gerechtigkeit empfunden. Zu guter Letzt soll das System derart reformiert werden, dass bisherigere Fehler, die zu erneuten Krisen führen könnten, ausgeschlossen sind." Jonas legt den Löffel neben die Tasse. "Auch wenn ich sehr, sehr wenig von Wirtschaft und Finanzwesen verstehe, scheint dies der Stand der Dinge zu sein. Die Forderungen sind durchaus interessant und ich bin gespannt, ob die Politik versuchen wird zu erklären, wie der Kapitalismus in all seinen Facetten funktioniert, oder ob sie den Feind einfach solange umarmt, bis er aufgibt. Nur einer Sache bin ich mir sicher: Hier liegen auf allen Seiten verheerende Denkfehler vor und es kann nicht schaden, wenn möglichst breit und öffentlich diskutiert wird."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-8153727030151160816?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/8153727030151160816/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/10/17-oktober-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/8153727030151160816'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/8153727030151160816'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/10/17-oktober-2011.html' title='17. Oktober 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-3218138673191561111</id><published>2011-10-15T23:31:00.000+02:00</published><updated>2011-10-15T23:38:04.907+02:00</updated><title type='text'>15. Oktober 2011</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="https://lh4.googleusercontent.com/-LyOrqKaveG8/Tpn7XPkeLlI/AAAAAAAAAFo/ZvGX6ro_VOk/s512/occupy.jpg" imageanchor="1" style="margin-left:1em; margin-right:1em"&gt;&lt;img border="0" src="https://lh4.googleusercontent.com/-LyOrqKaveG8/Tpn7XPkeLlI/AAAAAAAAAFo/ZvGX6ro_VOk/s512/occupy.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-3218138673191561111?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/3218138673191561111/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/10/15-oktober-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3218138673191561111'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3218138673191561111'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/10/15-oktober-2011.html' title='15. Oktober 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='https://lh4.googleusercontent.com/-LyOrqKaveG8/Tpn7XPkeLlI/AAAAAAAAAFo/ZvGX6ro_VOk/s72-c/occupy.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-6556561950356174693</id><published>2011-10-09T20:05:00.000+02:00</published><updated>2011-10-11T21:17:04.685+02:00</updated><title type='text'>08. Oktober 2011</title><content type='html'>"Insgesamt ja ganz ... wohnlich hier." Der fränkische Mitbewohner ist ausgezogen und Jonas steht mit einer potenziellen Nachfolgerin im Flur. Er weiß, was wohnlich bedeutet. Das Wort fast zwei Sätze zusammen: "Mutti hat aber gründlicher geputzt." und "Euer Geschirr passt nicht zusammen." Das Mädchen, dass sich mit einem unbehaglichen Lächeln umschaut, ist nicht das erste Erstsemester an diesem Tag und in Jonas' Gedanken mischt sich allmählich Wut. Soll sie halt nach einem sterilen OP-Saal suchen. Der kostet allerdings stündlich soviel wie hier eine Monatsmiete und liegt nicht zentral, sondern hoch oben auf den Lahnbergen, eine halbe Busstunde von den geisteswissenschaftlichen Fakultäten entfernt. Die Wohnung ist durchgehend in Benutzung, für den Originalverpackungszustand besuchen sie uns bitte 1958. Es klingelt zum dutzendsten Mal, Jonas verabschiedet die Bewerberin und drückt den Türöffner, um die nächste einzulassen. Nur Frauen dürfen, auf ausdrücklichen Wunsch der besten Mitbewohnerin der Welt, vorsprechen. Sie will das Geschlechtergleichgewicht wieder herstellen. Ans Geländer im Treppenhaus gelehnt, hört Jonas, wie definitiv mehr als eine Person sich die vier Stockwerke hochquält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kindlich pummeliges, von der Anstrengung leicht rötliches Gesicht schnauft in entsetzlich hohen Pumps die letzten Stufen hoch und betont das O am Ende der Begrüßung genau den Moment zu lang, dass Jonas ihr am liebsten die Tür vor der Nase zuschlagen möchte. Sie hat ihre Mutter, steinhart frisierte Kurzhaarfrisur mit roten Strähnchen, schlecht geschnittener Hosenanzug einer überbezahlten Sekräterin, im Schlepptau. Ein Schild mit der Aufschrift "Meine erste eigene Wohnung" hätte es auch getan. In der Küche nimmt Mutti einige Lebensmittel und Teller aus den Regalen und prüft, ob Staub gewischt wurde. Es ist Semesterbeginn, ein doppelter Jahrgang inklusive weggefallener Wehrpflicht strömt in die Stadt. Nicht nur die Hotels und Jugendherbergen sind für die ersten Vorlesungswochen ausgebucht, selbst die Turnhallen sind überbelegt. Trotzdem marschiert hier ein Dorfbeamtenkind nach dem anderen herein und wedelt unverdrossen mit dem All Inclusive-Scheck, den der Storch mit in die Wiege geworfen hat. Aber die Besoldungsgruppe A8 eurer Eltern bringt euch jetzt genauso wenig, wie in der Abitursprüfung, als ihr euren Notenschnitt versaut habt. Wer es erst im Nachrückverfahren zum Zulassungsbescheid schafft, kann nicht mehr wählerisch sein. Die Doppelhaushälften in den Neubaugebieten der Vororte und die Lofts mit sechzig Quadratmeter Dachterasse sind längst vom Nachwuchs der Anwälte, Ärzte und Lehrer gemietet. Die können sich nicht nur All Inclusive leisten, sondern Präsidenten-Suite mit King Size-Bett. Jonas entschuldigt sich. Auf der Toilette kann er belauschen, wie sich Mutter und Tochter unterhalten. "Ich weiß ja nicht, Sophie. Hier würd ich dich ungern untergebracht wissen. Und der Typ sieht auch ein bisschen aus wie ein Stricher." Er lässt den Garfield-Comic sinken und starrt auf die Klopapierrolle. "Ich kann dir gerne mal die Preisliste schicken. Die Nummer hast du ja schon. Nur für den Fall, dass dein Abteilungsleiter keinen mehr hoch bekommt." Zufrieden hört er, wie die Wohnungstür ins Schloss fällt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das nächste Klingeln überhört Jonas zunächst, weil er die Anlage aufgedreht hat, um sich zu beruhigen. Während er den Aufstieg der nächsten Interessierten abwartet, dreht er sich fix eine. Ein zierliches, sonnengebräuntes Mädchen mit riesigem Wanderrucksack und völlig zerzausten blonden Haaren stolpert über den Fußabtreter. "Hier klingt's ja, als wäre Abrissparty," grinst sie ihn an und wuchtet das Gepäck aufs Schlafsofa im Flur. So klingt es halt, wenn blankliegende Nerven wieder einbetoniert werden müssen, denkt Jonas. "Aber bei so 'ner zentralen Wohnung rennen sie euch wahrscheinlich derart die Bude ein, dass ich tatsächlich Glück habe, wenn das Zimmer noch steht. Geiler Track übrigens, die diesjährige Qlimax-Hymne, oder? Das Hardstyle-Festival in Holland? War ich auch schonmal. Saugeil." - "Du bist dir deiner Sache ja sicher, wenn du gleich deine Klamotten mitbringst." - "Ja, sorry, komm direkt vom Frankfurter Flughafen. War gerade in Tel Aviv. Ich glaub, ich hab auch noch original israelischen Sand in den Schuhe. Hast du was dagegen, wenn wir erstmal eine rauchen? War doch Raucherwohnung?" Jonas fühlt sich an den Exmitbewohner, den es nach Sachsen verschlagen hat, erinnert. Der schleppte mal eine Nacht lang in einem zum Beutel umfunktionierten Bettbezug seine gesamten Daunendecken und -kissen durch die Kneipen, weil er, wie er damals sagte, spontan beim Umzug unterbrochen worden sei. "Ja, klar. Gerne. Wollte eh auch gerade. Lass aber in die Küche, da sind Aschenbecker." - "Woah, ist ja super hier. Kein scheiß Ikea-Einbau mit Ikea-Geschirr und Ikea-Besteck und Ikea-Vorhängen. Und ihr habt auch genug Gläser und Tassen, falls mal ein paar mehr Gäste kommen. Find ich super." Endlich normale Menschen. Jonas zündet sich erleichtert seine Kippe an und lauscht Anekdoten aus dem Nahen Osten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-6556561950356174693?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/6556561950356174693/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/10/08-oktober-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/6556561950356174693'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/6556561950356174693'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/10/08-oktober-2011.html' title='08. Oktober 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-2030930118658039740</id><published>2011-09-20T01:13:00.001+02:00</published><updated>2011-10-10T21:51:34.057+02:00</updated><title type='text'>19. September 2011</title><content type='html'>"Vielleicht freuen sich unsere Bundespolitiker auch ein bisschen über die Krise Griechenlands. Es ist doch schön, wenn man eine plausible Ausrede hat, die eigenen Probleme geflissentlich für eine Weile zu ignorieren. Gut, die Rosi von der FDP freut sich eher nicht. Das war nun auch ein gewagter Plan. Zur Vermeidung einer außerparlamentarischen Opposition in der Hauptstadt bildet man doch keine Opposition innerhalb der Bundeskoalition. Meine Hoffnung, dass wir gut ausgebildete Börsenexperten und Wirtschaftsweisen haben, die eine Problemlösung fix ausrechnen, war zugegeben naiv. Stattdessen beobachten wir von einer Physikerin beschäftigte Humanmediziner, Kommunalverwaltungsbeamte und Juristen in einem Polittalkshow genannten Debattierverein, die unter dem Druck der Provokationen von Jauch ausdiskutieren, ob jetzt pro-europäisch oder anti-europäisch die tatsächlich pro-deutsche Haltung sei. Die Finanzmathematiker machen in einer Randbemerkung deutlich, dass sie dieses Thema lediglich reaktionär und auf Basis der ohne ihre Hilfe beschlossenen Regierungsentscheidung behandeln werden, stünden sie schließlich vor einem ähnlichen Rätsel, wie die Biologen bei der Krebsheilung. Den Tageszeitungen, allen vorran natürlich stets die Springerblätter, wird es inzwischen zu langweilig, nachdem sie bereits den Wirtschafts- und Finanzteil mit den Auswirkungen gefüllt haben, sich auch noch im Politikteil mit dieser Tatenlosigkeit zu beschäftigen. Stattdessen echauffiert man sich über die Wahlergebnisse in Berlin und behauptet, ohne ein einziges Argument oder Beispiel zu bringen, SPD und Piraten seien inhaltslose Gefühlsparteien. Inhaltsleer!" Jonas reißt einen Stapel Altpapier aus dem Zeitschriftenständer und hält ihn sich über den Kopf. "Inhaltsleer! Ein Kommentar von Udo Walz über die widerspenstige Frisur Klaus Wowereits. Die Vermutung, Frankreich könnte vor Jahren das Exilfluchtauto Gaddafis gestellt haben. Steven Gätjen in der Rettung der Samstagabendunterhaltung Stefan Raabs schwerster Gegner. Als Koksparty getarntes Dschungelcamp-Casting im Käferzelt. Wollt ihr mich verarschen!?" Er donnert den zerfledderten Haufen in die Ecke. "Es kotzt mich an!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"In Athen erzählte mir ein Student, eine Bekannte von ihm arbeite, zusammen mit vierzig weiteren, in einer Behördenabteilung, die für die Trockenlegung eines Sees zuständig sei, in dem seit fünfzehn Jahren kein Tropfen Wasser mehr zu finden ist. Einige der Angestellten hätten den Beamtenstatus von ihren mittlerweile verstorbenen Eltern geerbt." Der Gefährte schüttelt immer wieder den Kopf, während er ihm in seinem Auslandsjahr zugetragene Anekdoten über griechische Verwaltung und Korruption erzählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-2030930118658039740?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/2030930118658039740/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/09/19-september-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2030930118658039740'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2030930118658039740'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/09/19-september-2011.html' title='19. September 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-7973701651110475832</id><published>2011-08-30T19:54:00.000+02:00</published><updated>2011-10-10T21:51:50.075+02:00</updated><title type='text'>29. August 2011</title><content type='html'>Es ist spät und Jonas hat noch Hunger, will aber kein Geld mehr ausgeben. Der Tagesdeckel ist schon mehr als ausreichend beschriftet. Der Exmitbewohner setzt sich zu ihm und spendiert zwei Bier. Gut, denkt sich Jonas, vertreibt auch den Hunger. "Wie war's auf Korsika, im Zeltlager?" - "Korsika ist doch schon zwei Wochen her. Das Zeltlager war in Nordhessen. War ganz gut, haben jeden Abend ordentlich gebechert. Das schlaucht, wenn man immer bis drei oder vier Uhr Jägermeister stürzt und dann am nächsten Morgen um acht aus dem Schlafsack muss." - "Wie alt waren die Gören denn?" - "Zwischen dreizehn und fünfzehn. Die haben auch nichts getrunken. Dürfen ja gar nicht, dürfen wir gar nicht zulassen. Aber es ist etabliert, dass die Betreuer nachts noch einen heben. Weiß jeder, stört keinen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Exmitbewohner ist Naturwissenschaftler und hatte vor knapp zwei Jahren das Zimmer der Mitbewohnerin zur Zwischenmiete bezogen, während sie in Skandinavien ein Jahr im Ausland verbrachte. Jetzt borgt er sich ab und an, wenn er noch was in der Stadt zu erledigen hat, eine Matratze und ein Dach über dem Kopf. Es verschlägt ihn in den Osten. Mit einem erschöpften Lächeln berichtet er von den Reisestationen der letzten zwei Monate. "Südspanien, Korsika, Amsterdam, hier, Nordhessen, Hamburg, holländische Grenze, wieder hier und morgen halt endlich Dresden und in der neuen Bude achtundvierzig Stunden einfach nur pennen." - "Holländische Grenze?" horcht Jonas nach. "Ja, aber nix. Nee, nee, gar keine Zeit. So müde ist das ja auch nichts. Damals, beim Zivi, mussten wir mal mit Blaulicht einen abholen, der zweiundsiebzig Stunden auf Amphetaminen durchgefeiert hat. Voll auf Pep und kam nicht mehr runter. Da hat sich der Typ gedacht, mach ich das halt manuell und sich ordentlich zwei, drei gebarzt. Mit fünfundzwanziger Puls haben wir die arme Sau abgeholt. Ist grad so durch. Nee, so müde ist das nichts. Hat der King auch Mineralwasser?" Plötzlich muss er grinsen und erzählt von einer Bekannten, die zum Frühstück Bier getrunken hat, nicht als Konter, sondern weil sie unbedingt Kohlensäure wollte und nichts anderes im Haus war. Ein drittes Bier unterhalten sie sich noch über Westerwelle und Libyen, dann steht der Exmitbewohner auf. "Na, eine kleine Mütze gönn' ich mir noch, morgen wieder Zug. Vielleicht sieht man sich mal wieder." Mit diesen Worten verschwindet er im Hinterzimmer auf der Couch und in den Osten. Jonas war noch nie in Sachsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-7973701651110475832?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/7973701651110475832/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/08/29-august-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/7973701651110475832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/7973701651110475832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/08/29-august-2011.html' title='29. August 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-2009164725179636501</id><published>2011-06-07T16:12:00.000+02:00</published><updated>2011-10-10T21:52:00.694+02:00</updated><title type='text'>06. Juni 2011</title><content type='html'>Jonas: "Vor 210 Jahren endete mit dem Frieden von Badajoz der sogenannte Orangen-Krieg, in welchem Frankreich und Spanien gegen Portugal kämpften. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erkannte Napoleon Bonaparte, insbesondere mit Blick auf England, seine schwache Position auf der katholisch dominierten iberischen Halbinsel. Mit Teilungsplänen des portugiesischen Gebietes überzeugte er die Spanier bei der Einnahme des englischen Handelsstützpunkt in Lissabon zu helfen, so eine Kontinentalsperre zu errichten und England zumindest wirtschaftlich zu schwächen. Portugal lieferte wenig Gegenwehr und kapitulierte nach 18 Tagen. Allerdings widersetzten sie sich bereits nach kurzer Zeit den Abmachungen mit Frankreich und erneuerten ihr Bündnis mit England. Napoleon plante nun, nicht nur Portugal, sondern auch Spanien einzunehmen. Die Fehleinschätzungen des daraufhin auflodernden Widerstandes durch Guerillabanden, Volksmiliz, Klerus und Adel stellte den Beginn des Niedergangs des französischen 'Grand Empire' dar."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-2009164725179636501?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/2009164725179636501/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/06/06-juni-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2009164725179636501'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2009164725179636501'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/06/06-juni-2011.html' title='06. Juni 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-187407078930303101</id><published>2011-06-05T20:15:00.000+02:00</published><updated>2011-10-10T21:52:12.780+02:00</updated><title type='text'>05. Juni 2011</title><content type='html'>Der Student steht in einem menschenüberfüllten Kellerraum und atmet Schweiß. Zwei DJs legen Swing und Jazz gepaart mit Electrobeats auf und rasten zusammen mit der Menge völlig aus. Jemand hat aus Alufolie Buchstaben geformt und an die Wand geklebt. EXZESS. Am Bierstand verkaufen sie Lose. Man kann Salatgurken gewinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-187407078930303101?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/187407078930303101/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/06/05-juni-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/187407078930303101'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/187407078930303101'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/06/05-juni-2011.html' title='05. Juni 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-5405729206672344147</id><published>2011-06-04T16:23:00.001+02:00</published><updated>2011-06-04T16:25:34.153+02:00</updated><title type='text'>04. Juni 2011</title><content type='html'>Es ist Zeit, die Party zu beenden, denkt Jonas und sieht dem Stempel auf den Pulsadern des Handgelenks beim Verblassen zu. Jahrelang wollte er sich nur die Gedanken aus dem Kopf tanzen. Die letzten Monate ließ er sich fallen und suchte kurze Momente der intimen Zuneigung. Ein paar Küsse, ein bisschen Anfassen. Kurz den Gedanken erlauben, noch einen Schritt weiterzugehen, dann abbrechen und benebelt den Heimweg antreten. Ganz selten den Schritt doch gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ein banales, immergleiches Spiel. Beim Betreten des Clubs den Zynismus zur Seite schieben und fröhlich jedes auch nur entfernt bekannte Gesicht per Handschlag grüßen. Wenn man jeden Tag im gleichen Café sitzt und jede Woche die gleiche Tanzfläche aufsucht, kennt man eine Menge Gesichter. Nachdem er sein Bier ergattert und den DJ umarmt hat, sucht er sich ein hübsches Mädchen oder einen aufgeschlossenen Kerl. Er verschenkt sein strahlendstes Lächeln, sucht den Funken in den Augen und verwickelt den Gegenüber in unberechenbare Gespräche. Jonas kann aus den kleinsten Aufhängern den Bogen zur Weltliteratur, politischen Philosophie und Nebenschauplätzen der Popkultur spannen und sich dabei selbst jede Ernsthaftigkeit nehmen. Die meisten fühlen sich nicht billig angebaggert, sondern merken, dass er eindeutige Intentionen hegt, sein Interesse aber jeden Moment verschwinden kann. Sie lassen sich gerne auf das Katz und Maus-Spiel ein. Jonas lässt sich beeindrucken, berührt zufällig Handgelenk, Oberarm und Rücken, verkleinert den Schutzpanzer der Person. Am Ende verschwinden sie zusammen in einer Ecke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Mangel an Herausforderung langweilt ihn. Beide Seiten wissen immer um das Kurzfristige dieses Abends, weshalb es so einfach ist. Die kurzen Momente der Zuneigung sind nur kurze Momente, die Erinnerung verblasst schneller als der Stempel und alles was bleibt, ist der Nachdurst am nächsten Morgen und das um sieben Bier erleichterte Portemonnaie. Es ist Zeit, die Party zu beenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-5405729206672344147?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/5405729206672344147/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/06/04-juni-2011.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/5405729206672344147'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/5405729206672344147'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/06/04-juni-2011.html' title='04. Juni 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-98886645801915297</id><published>2011-06-04T01:11:00.000+02:00</published><updated>2011-06-04T01:11:12.391+02:00</updated><title type='text'>31. Mai bis 03. Juni 2011</title><content type='html'>Der King hat einige Stühle vor das Graceland gestellt. Jonas, die Witwe, Bluebird, der Gefährte, der Italiener und der Student genießen die warmen Tage regungs- und gedankenlos unter wolkenfreiem Himmel. Mittags und abends gibt es grobe Schweinebratwürste vom Grill mit Senf, Kartoffelfeldsalat und Baguettebrot mit Kräuterbutter. Im Schatten stehen mehrere Kisten Zitronensprudel. Aus den Gesprächen der Passanten erfährt man, dass Kachelmann freigesprochen wurde, sich die Regierung geradezu fanatisch auf einen Atomausstieg stürzt und den Griechen mit weiteren Krediten geholfen werden soll. Die aufgebrachtesten Gespräche werden allerdings über spanische Gurken und blutigen Durchfall geführt.  Auf dem Titelblatt der Tageszeitung sieht Jonas kurz, dass der Kriegsverbrecher Mladić nach fünfzehnjähriger Flucht in Serbien festgenommen wurde. Den Sonnenanbetern vor dem Graceland ist das alles völlig egal. Sie dämmern sorgenfrei durch den Tag. Es ist endlich Sommer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-98886645801915297?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/98886645801915297/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/06/31-mai-bis-03-juni-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/98886645801915297'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/98886645801915297'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/06/31-mai-bis-03-juni-2011.html' title='31. Mai bis 03. Juni 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-1654921264055874120</id><published>2011-06-01T21:29:00.000+02:00</published><updated>2011-06-01T21:29:21.185+02:00</updated><title type='text'>30. Mai 2011</title><content type='html'>Vor 50 Jahren geriet der dominikanische Diktator und Tyrann Trujillo in einen Hinterhalt und wurde ermordet. Sein Sohn Ramfis ließ die Attentäter hinrichten. Die in den großen Antillen liegende Republik gilt erst seit 1966 als politisch stabil. Die Witwe empfiehlt zum Thema den Roman "Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao" von Junot Díaz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-1654921264055874120?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/1654921264055874120/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/06/30-mai-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1654921264055874120'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1654921264055874120'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/06/30-mai-2011.html' title='30. Mai 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-9002853980888390559</id><published>2011-05-31T22:42:00.002+02:00</published><updated>2011-06-01T20:31:46.763+02:00</updated><title type='text'>29. Mai 2011</title><content type='html'>Auf der Straße vor dem Graceland hört man Gebrüll und deftige Schimpfworte; Arschloch, Wichser, Bastard. Jonas, der Gefährte, der Italiener und der Student sitzen vor dem großen Fernseher an der PlayStation 3 und liefern sich einen erbitterten Wettstreit. "Welcher Hurensohn hat denn hier schon wieder die ganze Strecke voller Shocks gestellt. Fanculo!" Das Rennspiel Blur hat, ein Jahr nach Erscheinen, letztendlich doch Mario Kart Wii abgelöst und mittlerweile haben alle ein Level an Erfahrung erreicht, dass man nicht mehr auf Fahrfehler des Gegners hoffen kann, sondern die Power-Ups des Spiels mit viel Taktik und Raffinesse zum eigenen Vorteil nutzen muss. Also knallt man sich gegenseitig Blitze und Bomben an die Stoßstangen und nutzt Impulsattacken, um den Widersacher in die Leitplanken zu befördern, immer darauf bedacht, noch eine Reparation oder ein Schild für brenzlige Situationen in der Aktionsleiste zu behalten. Am beliebtesten sind die nassen Offroadstrecken, Land Rover Defender versus Dodge Challenger. Im Hintergrund läuft Song 2. (8/10)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Witwe: "Ob ich mich nach einmaligem Gastspiel wieder bei der Person melde, entscheidet sich fast ausschließlich anhand der Zimmereinrichtung. Die Persönlichkeit kann man nach den Gesprächen eines Abends nie genau einschätzen. Vor allem nicht, wenn man womöglich noch betrunken war. Aber das Zimmer erzählt einem genug. Erschreckend viele wohnen mittlerweile in diesen ätzenden Katalogzimmern. Die Möbel von IKEA, die Deko von H&amp;M. Es ist zum Verzweifeln. Der Kuschel-ALF, der einem beim ersten Krankenhausbesuch Beistand leistete. Das Obelix-Handtuch, das man auf Gran Canaria kaufen musste, weil man in Eile seine Koffer gepackt hat. Die Karl May-Sammlung des Großvaters. Das Schachspiel aus nicht zusammenpassenden Figuren. Gestohlene Aschenbecker und Weizengläser. Die Flasche des ersten Bieres und die Dose eines nicht mehr erhältlichen Energydrinks aus alten LAN-Tagen, beide natürlich bitte ausgewaschen. Das kleine Holzauto, das die Mutter aus ihrem Kurort mitgebracht hat. Die selbstbemalte Gipsfigur, die einem die polnische Austauschschülerin der Schwester zum Geburtstag schenkte. Die Hundemarke des verstorbenen Hundes und die Hundemarke aus der Grundwehrdienstzeit. Der alte Micky Maus-Kopfkissenbezug. Das Scarfaceposter des Vormieters. Und natürlich viele, viele Bilder von Freunden und Parties und Johnny Cash. Das ist Deko! Ein Zimmer muss wachsen und eine Geschichte erzählen. Alles andere ist Massenware und wer sich erwachsen fühlt, weil sein Geschirr zusammenpasst, soll doch weiter nach dem Partner suchen, der sich nach dem fünften Date den Eltern vorstellen und nach dem zehnten Date verloben lässt. Nicht mit mir."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-9002853980888390559?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/9002853980888390559/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/29-mai-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/9002853980888390559'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/9002853980888390559'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/29-mai-2011.html' title='29. Mai 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-6953505960699805940</id><published>2011-05-30T15:51:00.000+02:00</published><updated>2011-05-30T15:51:19.341+02:00</updated><title type='text'>28. Mai 2011</title><content type='html'>Deutscher Rap interessierte ihn nie wirklich. Allein die Namen dieser Musikrichtung haben schon einen schlechten Klang. Rap. Hip Hop. Rubbel die Katz. Nur wenige Bands, die hartgesottene Fans des Genres diesem schon gar nicht mehr zuordnen würden, trafen seinen Geschmack. Beginner, Blumentopf und Freundeskreis und der einzige Titel, auf den er sich mit den mageren Übergrößenträgern einigen konnte, war &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=KLe6r1rI6EM"&gt;Kool Savas' "Neongelb"&lt;/a&gt;. Dementsprechend ist er auf Marteria, damals noch als Marsimoto unterwegs, nur aufmerksam geworden, weil es die einzige CD im durchgerosteten Golf des Italieners war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas räumte zu der Zeit Regale im Rewe ein und der Italiener war seine Mitfahrgelegenheit, denn er arbeitete im gleichen Supermarkt als Pfandkönig, als Sortiermaschine hinter den niedergetrunkenen Problemen. Auf den kurzen Fahrten vom Bahnhofsviertel zum Herrenfeld sortierte er somit auch seine eigenen Beziehungsprobleme, jede Erörterung mit der Frage "Is doch so, ne?" abschließend. Doch egal, ob Jonas ein Fleißsternchen oder Überstunden verteilte, der Italiener war nie zufrieden und begann seine Darstellung mit anderen Prioritäten von vorn, nur um zur immer gleichen Diagnose zu kommen: Chronische, streitlustige Erregung, ein Emotionstripper.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So mit Eskapaden aus einem Gebiet, auf dem er wenig Erfahrung hatte, bombadiert, hörte Jonas lieber der Heliumstimme aus den Boxen zu und erinnerte sich an seine Zeit in Ostfriesland, wo man leichter Gras kaufen als Kaugummis schnorren konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Dieses Darmstädter Pilsner ist ja tatsächlich gut. Wer hätte gedacht, dass sie in Hessen ernsthaft Bier brauen können."&lt;br /&gt; - Gefährte: "Kritisier doch das arme Licher nicht immer so."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in Marburg gab es mal eine ortsansässige Brauerei. Dem Mythos zufolge war deren Bier so schlecht, dass man nach der Schließung die Restbestände auf der Straße verschenkte. Doch selbst die Punks und Obdachlosen wollten das Bier immer noch nicht anrühren und spazierten lieber zur nächsten Tanke, um sich ein Ratskrone, Hansa Pils oder Oettinger zu kaufen.(Aus Bayern schwappt hingegen regelmäßig das Gerücht herüber, dass Oettinger direkt aus der Stammhausbrauerei durchaus wohlschmeckend sei und nur die Zweitniederlassungen in Gotha, Mönchengladbach, Braunschweig und Schwerin Schuld am schlechten Ruf seien. Zweifel an dieser Aussage ließen sich bislang nicht vollständig beseitigen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Benannt nach dem damaligen Besitzer, hieß das Darmstädter früher übrigens Rummelbräu."&lt;br /&gt; - Witwe: "Der Herr Gefreite, niemals um unnützes Wissen verlegen."&lt;br /&gt;Jonas: "Ganz richtig. Das Schlossgrabenfest lässt vom Namen her auch eine lange Historie erwarten, wird aber erst seit 1999 gefeiert."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gruppe kehrt aus Darmstadt zurück. Vor dem Graceland haben Studenten und andere junge Erwachsene Sofas und Gartenstühle aufgebaut, Balkanbeats schallen durch die Straße und es wird getanzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - King: "Da ist man keine 24 Stunden weg und schon hat sich die gesamte trinksüchtige Nachbarschaft vor der Tür versammelt."&lt;br /&gt;Jonas: "Treue Fans hast du. Es ist ja nicht so, als wäre das Graceland die einzige Bierquelle in der Gegend."&lt;br /&gt; - King: "Hauptsache meine treuen Fans haben mir nicht an die Scheiben gepisst."&lt;br /&gt; - Gefährte: "So viele Gäste, wie hier den Weg versperren, haben wir doch in einer ganzen Woche nicht."&lt;br /&gt;Jonas: "Für spontane Demonstrationen steht halt keiner mehr vom Rechner auf. Spontane, kostenlose Parties hingegen bringen über Facebook Hunderte auf die Straße."&lt;br /&gt; - King: "Gut, betrunken sind die alle schon, da verdien ich keinen Cent mehr. Nehmen wir halt Eintritt für die Toilette."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich bin gar nicht mit der Sportschau aufgewachsen", gesteht Jonas, während sie die Jubiläumssendung schauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas' Begeisterung für Fußball fing Anfang der Neunziger an. Nachmittags stand er in abgewetzten hellblau-schwarzen Turnschuhen von Puma, die heute der Stolz jeder Sneakersammlung wären, auf dem Bolzplatz. An den Pfosten gelehnt, plärrte ein altes Kofferradio die Liveübertragung des NDR2 über den Acker. Jonas' Karriere verlief wie die des Kaisers. Er fing als kleiner, nervtötender Libero an und arbeitete sich dann ins offensive Mittelfeld hoch. Der Gefährte machte den Pelé und brachte jeden Gegner mit seiner perfekten Intuition zur schieren Verzweiflung. Im Kasten stand der Klempner knietief im Matsch und ruderte beim Brüllen der Anweisungen so derart mit den Armen, dass es aussah, als übte er in der Suppe vor dem Tor Kraul und Freistil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Schlacht gab es im Mannschaftsheim Bratwurst und Zitronensprudel und Beckmann, der hässliche Nerd, moderierte bei ran, Sat.1-Fußball die Zusammenfassung des Spieltags. Die Jungs bejubelten mit senf- und dreckverschmierten Gesichtern die Bremer Tore, buhten die Bayern aus und tauschten Paninibildchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - Italiener: "Wisst ihr noch, als TM3 die Champions League übertragen hat?"&lt;br /&gt; - King: "Die heißen doch mittlerweile 9Live."&lt;br /&gt;Jonas: "Auch nicht mehr lang. 9Live ist wohl pleite und stellt ihre grässlichen Quizsendungen endlich ein."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichen Glückwunsch an den FC Barcelona zum Gewinn der Champions League-Trophäe. Unfassbar, wie man fünfzehn Minuten lang Ebenbürtigkeit heuchelt, um Manchester United dann so nass auf dem Platz stehen zu lassen. Unglaublich beeindruckend, es fehlen die Worte. Bestes Finale seit Jahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-6953505960699805940?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/6953505960699805940/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/28-mai-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/6953505960699805940'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/6953505960699805940'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/28-mai-2011.html' title='28. Mai 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-2081742428625448250</id><published>2011-05-30T01:16:00.001+02:00</published><updated>2011-05-30T01:16:31.584+02:00</updated><title type='text'>27. Mai 2011</title><content type='html'>- Student: "Falls in ferner Zukunft mal ein Nachruf über uns im Spiegel..." Jonas lacht laut auf. "... erscheinen sollte, wie lautet die Überschrift?"&lt;br /&gt;- King: "Die letzten ihrer Art."&lt;br /&gt;Jonas: "Die ersten ihrer Art."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bluebird stürzt völlig außer Atem ins Graceland. "Leute, greift eure Taschen. Paulie, zieh dir deine Schuhe wieder an. Gerade erfahren, dass Marteria in drei Stunden auf dem Schlossgrabenfest in Darmstadt auftritt. Freier Eintritt. Wir müssen los."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King schließt die Bar und sie nehmen die nächste Regionalbahn über Frankfurt nach Darmstadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-2081742428625448250?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/2081742428625448250/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/27-mai-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2081742428625448250'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2081742428625448250'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/27-mai-2011.html' title='27. Mai 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-4912409043291027132</id><published>2011-05-27T02:34:00.000+02:00</published><updated>2011-05-27T02:34:40.572+02:00</updated><title type='text'>26. Mai 2011: Wir leben medieninduziert</title><content type='html'>Wikipedia statt eigenem, zusammenhängendem Wissen. Zeitungskolumnen statt eigener Meinung. Newsticker statt eigener Probleme. Weblogs statt eigener Gedanken. Podcasts statt eigener Stimme. Twitter statt eigener Freunde. Videospiele statt eigener Ziele. Filme und Fernsehserien statt eigener Erfahrungen. Sitcoms statt eigener Anekdoten. Musik statt eigener Gefühle. Bilder statt eigener Erinnerungen. Werbung und Prospekte statt eigener Erwartungen. Bücher statt eines eigenen Lebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - King: "Es gibt keine funktionierende Formel für die Liebe."&lt;br /&gt;Jonas: "X zum Quadrat plus, Klammer auf, Y minus der dritten Wurzel von X zum Quadrat, Klammer zu, zum Quadrat gleich Eins."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-4912409043291027132?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/4912409043291027132/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/26-mai-2011-wir-leben-medieninduziert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/4912409043291027132'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/4912409043291027132'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/26-mai-2011-wir-leben-medieninduziert.html' title='26. Mai 2011: Wir leben medieninduziert'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-4994183942524170652</id><published>2011-05-26T17:33:00.001+02:00</published><updated>2011-05-26T17:44:46.980+02:00</updated><title type='text'>25. Mai 2011: Der Weihnachtsmann ist ein Vorzeigesäufer</title><content type='html'>Wahrscheinlich sitzt die Seele gar nicht im Hirn, im Herzen oder in den Augen. Sie sitzt im Darm. Wenn man sich freut, singt sie im Darm Hymnen. Wenn man sich in einer überfordernden Situation befindet, zerknotet sie den Darm. Wenn man sich unbegründet leicht unwohl fühlt, lässt sie einen fahren. Auf dem Totenbett schließlich verlässt sie den Körper ganz plötzlich und wenn man dabei großes Pech hat, scheißt man sich ein. Hirn, Herz und Augen sind in diesem letzten Moment längst leblos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder hat seine eigene Methode beim Drehen von Zigaretten. Jonas nimmt immer nur Fingerspitzen voll Tabak und setzt sie akribisch in eine Reihe hinter den dünnen Filter ins Blättchen, bevor er dieses mit zwei, drei schnellen Bewegungen schließt. Der King beschwert sich, das Verfahren sei zu langsam, aber für Jonas hat es eine beruhigende, meditative Wirkung. Ein bisschen wie das Aufhängen der einzelnen Socken auf den Wäscheständer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Student hat an den Wangen keinen Bartwuchs. "Du bist an der Stelle zu gut durchblutet", meint Jonas. "Das Blut macht den Nährboden salzig. Da wächst halt nichts. Deswegen entwickeln trinkfeste Menschen, die ja auch stets gut durchblutete Wangen und Nasenspitzen haben, kleine, pralle Bäckchen, die dann wie Christbaumkugeln über den Bartnadeln hängen. Der Weihnachtsmann zum Beispiel, ein Vorzeigesäufer. Jackie-Cola, vermute ich. Durch Werbeverträge gesponsorter Alkoholismus. Und dann durch den Schornstein in fremde Häuser, weil vorn der Haustürschlüssel nicht passt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"A towel, it says, is about the most massively useful thing an interstellar hitchhiker can have. Partly it has great practical value. You can wrap it around you for warmth as you bound across the cold moons of Jaglan Beta; you can lie on it on the brilliant marble-sanded beaches of Santraginus V, inhaling the heady sea vapors; you can sleep under it beneath the stars which shine so redly on the desert world of Kakrafoon; use it to sail a miniraft down the slow heavy River Moth; wet it for use in hand-to-hand-combat; wrap it round your head to ward off noxious fumes or avoid the gaze of the Ravenous Bugblatter Beast of Traal (such a mind-bogglingly stupid animal, it assumes that if you can't see it, it can't see you); you can wave your towel in emergencies as a distress signal, and of course dry yourself off with it if it still seems to be clean enough.&lt;br /&gt;More importantly, a towel has immense psychological value. For some reason, if a strag (strag: non-hitch hiker) discovers that a hitch hiker has his towel with him, he will automatically assume that he is also in possession of a toothbrush, face flannel, soap, tin of biscuits, flask, compass, map, ball of string, gnat spray, wet weather gear, space suit etc., etc. Furthermore, the strag will then happily lend the hitch hiker any of these or a dozen other items that the hitch hiker might accidentally have "lost". What the strag will think is that any man who can hitch the length and breadth of the galaxy, rough it, slum it, struggle against terrible odds, win through, and still knows where his towel is, is clearly a man to be reckoned with.&lt;br /&gt;Hence a phrase that has passed into hitchhiking slang, as in "Hey, you sass that hoopy Ford Prefect? There's a frood who really knows where his towel is." (Sass: know, be aware of, meet, have sex with; hoopy: really together guy; frood: really amazingly together guy.)"&lt;/blockquote&gt;Douglas Adams (* 11 March 1952, † 11 May 2001), The Hitchhiker's Guide to the Galaxy.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichen Glückwunsch an Borussia Mönchengladbach zum Klassenerhalt. Nach der Aufholjagd zum Ende der Saison hat es die Elf vom Niederrhein auch verdient. Eine fehlpassverseuchte Mittelfeldpartie, die trotzdem bis zum Schluss spannend war, da beide Teams immer wieder Phasen der Überlegenheit hatten. Jetzt bleibt abzuwarten, wohin es den Reus verschlägt oder ob er, wie angekündigt, tatsächlich bleibt und wie Dante mit kurzen Haaren aussieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-4994183942524170652?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/4994183942524170652/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/25-mai-2011-der-weihnachtsmann-ist-ein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/4994183942524170652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/4994183942524170652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/25-mai-2011-der-weihnachtsmann-ist-ein.html' title='25. Mai 2011: Der Weihnachtsmann ist ein Vorzeigesäufer'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-8216676991790925418</id><published>2011-05-25T11:31:00.001+02:00</published><updated>2011-05-25T11:33:44.209+02:00</updated><title type='text'>24. Mai 2011</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;It’s never been my duty to remake the world at large,&lt;br /&gt;nor is it my intention to sound a battle charge&lt;/blockquote&gt;Bob Dylan (* 24. Mai 1941)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Jonas das erste Mal einen der wichtigsten und prägendsten Musikers des letzten und wohl auch aktuellen Jahrhunderts hörte, wusste er nichts davon. Jenny Curran (Robin Wright) saß nackt auf einem Barhocker in einer schmierigen Bar in Memphis und sang "Blowin' in the Wind". Beim zweiten Mal flüchtete Raoul Duke (Johnny Depp) in einem roten Chevrolet Impala Convertible aus Las Vegas, während im Radio "Stuck Inside of Mobile With The Memphis Blues Again" lief. Ein lokaler Classic Rock-Sender, den Jonas in seinem ersten Auto, einem roten VW Polo Fox, eingeschaltet hatte, spielte "The Times They Are a-Changin'", "Like a Rolling Stone" und "All Along the Watchtower" rauf und runter und verriet ihm schließlich den Namen des Künstlers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Graceland steht die vollständige Diskografie Bob Dylans, an der Wand hängt sein Porträt zwischen Elvis und Johnny Cash.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichen Glückwunsch an Dynamo Dresden zum Aufstieg in die zweite Bundesliga. Eure Chancenauswertung unterbietet zwar die des amtierenden, ebenfalls gelb-schwarzen Meisters, aber der Kampfgeist, Wille und Tordrang war, trotz des offenbar feindlich gesinnten Schiedsrichters, stets viel deutlicher zu sehen, als beim Osnabrücker Gegner. Das geht in Ordnung so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-8216676991790925418?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/8216676991790925418/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/24-mai-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/8216676991790925418'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/8216676991790925418'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/24-mai-2011.html' title='24. Mai 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-7475186805461615782</id><published>2011-05-23T22:26:00.002+02:00</published><updated>2011-05-23T22:28:36.217+02:00</updated><title type='text'>23. Mai 2011</title><content type='html'>Einiges hat sich geändert, seitdem Bayern München vor zehn Jahren als bis heute letzte deutsche Mannschaft die UEFA Champions League gewann. Damals gab es statt einem Achtelfinale noch eine zweite Gruppenphase. Der derzeitige Titelverteidiger Inter Mailand schaffte es, aufgrund einer Niederlage in der Qualifikation gegen Helsingborgs IF, gar nicht erst ins Turnier und der diesjährige Finalist FC Barcelona verabschiedete sich schon nach der ersten Vorrunde. Stattdessen setzte sich ein längst in Vergessenheit geratener Verein erst gegen TSV 1860 München durch und kämpfte sich dann bis ins Halbfinale. Leeds United spielt heute in der dritten Liga Englands. Sie hatten aber bereits 2001 einen Star im Kader, der auch nächsten Samstag in London anreist: Rio Ferdinand. Neben Raúl und Nicolas Anelka einer der ganz Großen, die sich durch die letzten zehn Jahre Champions League gespielt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichen Glückwunsch an den FC Bayern München zum Jahrestag. Lasst nicht wieder 25 Jahre verstreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Bluebird: "Lena Meyer-Landrut wird heute zarte zwanzig Jahre alt."&lt;br /&gt;Jonas: "Ich bezweifel, dass der Italiener zu ihrem Titelgewinn in zehn Jahren auch noch so detailliertes Hintergrundwissen hat."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-7475186805461615782?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/7475186805461615782/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/23-mai-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/7475186805461615782'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/7475186805461615782'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/23-mai-2011.html' title='23. Mai 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-7886493191126828119</id><published>2011-05-23T00:10:00.001+02:00</published><updated>2011-05-23T00:11:12.599+02:00</updated><title type='text'>22. Mai 2011: Bürgerschaftswahl in Bremen</title><content type='html'>Die Besucher des Graceland sehen sich im Ersten die Berichterstattung zur 18. Bremer Bürgerschaftswahl an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Passend zum 120. Geburtstag von Johannes Robert Becher kann man zur derzeitigen Situation der FDP wohl nur noch eines sagen: Niederliegend in Ruinen und dem Verfall zugewandt, lass uns dir zum Guten dienen, Deutschland, einig Vaterland."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schlusspointe setzt die ARD als sie den Titel des Sonntagabendkrimis, "... und raus bist du", einblendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-7886493191126828119?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/7886493191126828119/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/22-mai-2011-burgerschaftswahl-in-bremen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/7886493191126828119'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/7886493191126828119'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/22-mai-2011-burgerschaftswahl-in-bremen.html' title='22. Mai 2011: Bürgerschaftswahl in Bremen'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-3841604370502749117</id><published>2011-05-17T21:59:00.000+02:00</published><updated>2011-05-17T21:59:45.266+02:00</updated><title type='text'>17. Mai 2011: Internationaler Tag gegen Homophobie</title><content type='html'>Jonas: "Heute ist internationaler Tag gegen Homophobie."&lt;br /&gt; - Gefährte: "Gute Sache. Mehr Toleranz ist immer gut."&lt;br /&gt;Jonas: "Wir wollen nicht nur Toleranz. Dass Homosexualität, beziehungsweise jede sexuelle Orientierung außerhalb der vollständigen Heterosexualität, als tolerierbare Überzeugung betrachtet wird, ist der heteronormativen Gesellschaft geschuldet und gehört zu den Problemen, die Homophobie überhaupt erst entstehen lassen. Homosexualität ist keine Entscheidung, keine Weltanschauung, sondern ein natürlicher Bestandteil dieser Welt. Wir wollen keine Toleranz. Wir wollen Selbstverständlichkeit. Nur weil ihr behauptet, ihr wärt normal, sind wir noch lange nicht anders und müssen toleriert werden."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-3841604370502749117?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/3841604370502749117/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/17-mai-2011-internationaler-tag-gegen.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3841604370502749117'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3841604370502749117'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/17-mai-2011-internationaler-tag-gegen.html' title='17. Mai 2011: Internationaler Tag gegen Homophobie'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-4972345935801842543</id><published>2011-05-16T14:41:00.000+02:00</published><updated>2011-05-16T14:41:52.994+02:00</updated><title type='text'>16. Mai 2011: Bedürftige und Schnorrer</title><content type='html'>"Back off", denkt der Student, als eine Frau mit Kopftuch und ein kleiner Junge ihn beim Betteln anfassen. Er hat den beiden bereits zwei Euro gegeben. Viel zu wenig, denn sie haben anscheinend einen leukämiekranken Bruder. Aber mehr ist nicht drin, nicht nur, weil er gar nicht mehr Bargeld dabei hat. "Ich bin Student ohne staatliche Unterstützung. Nach Zahlung der Miete sind auch bei mir nur noch 200 Euro übrig." Er rechtfertigt sich innerlich. Klar, er könnte auf die Kaffeetreffen, Fußballgucken und Parties vollständig verzichten und das Geld auf der Straße unter den Obdachlosen und Asylanten ohne medizinische Versorgung verteilen. "Ich kann mir gerade nicht mal 'ne neue Hose leisten. Warum betteln die überhaupt vor der Mensa? Wir sind alle mittellos, leben auf Pump, kriechen im Dispo." Die Welt ist ungerecht. Er würde ja helfen, wenn er könnte. Er könnte ja, wenn die persönlichen Einschränkungen nicht so immens wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-4972345935801842543?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/4972345935801842543/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/16-mai-2011-bedurftige-und-schnorrer.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/4972345935801842543'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/4972345935801842543'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/16-mai-2011-bedurftige-und-schnorrer.html' title='16. Mai 2011: Bedürftige und Schnorrer'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-1690672883312868781</id><published>2011-05-08T01:19:00.002+02:00</published><updated>2011-05-08T02:21:44.636+02:00</updated><title type='text'>07. Mai 2011: Klassenerhalt!</title><content type='html'>&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-GhFl-vrfDes/TcXP8wlsE5I/AAAAAAAAABk/BYQcUaKCKoU/s1600/svwerderbremen.png" imageanchor="1" style=""&gt;&lt;img border="0" height="160" width="400" src="http://3.bp.blogspot.com/-GhFl-vrfDes/TcXP8wlsE5I/AAAAAAAAABk/BYQcUaKCKoU/s400/svwerderbremen.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Graceland erhebt sich und singt die Hymne.&lt;br /&gt;- "Wo die Weser einen großen Bogen macht, wo das Westerstadion strahlt in neuer Pracht, wo man trägt die allerschönsten Spiele aus: Da ist Werder Bremen, da sind wir zu Haus; Da ist Werder Bremen, da sind wir zu Haus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir steh'n für Werder ein, für SV Werder ein, &lt;br /&gt;für Werder Bremen, unser'n Verein.&lt;br /&gt;Wir steh'n für Werder ein, das soll der Schlachtruf sein, &lt;br /&gt;für Werder Bremen, unser'n Verein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo die Weser einen großen Bogen macht, rollt, ja rollt das Leder, das es nur so kracht und das ganze Weserstadion singt im Chor: Fußball unser Leben, Werder noch ein Tor; Fußball unser Leben, Werder noch ein Tor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir steh'n für Werder ein, für SV Werder ein, &lt;br /&gt;für Werder Bremen, unser'n Verein.&lt;br /&gt;Wir steh'n für Werder ein, das soll der Schlachtruf sein, &lt;br /&gt;für Werder Bremen, unser'n Verein."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-1690672883312868781?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/1690672883312868781/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/07-mai-2011-klassenerhalt.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1690672883312868781'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1690672883312868781'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/05/07-mai-2011-klassenerhalt.html' title='07. Mai 2011: Klassenerhalt!'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-GhFl-vrfDes/TcXP8wlsE5I/AAAAAAAAABk/BYQcUaKCKoU/s72-c/svwerderbremen.png' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-8822879104518606240</id><published>2011-04-25T13:52:00.000+02:00</published><updated>2011-04-25T13:52:16.949+02:00</updated><title type='text'>25. April 2011: Ostermontag</title><content type='html'>Sie unterbricht ihren Dauerlauf vor einem Fleckchen Mehlprimeln, um die Wadenmuskulatur zu lockern. Die untypische, stehende Hitze der letzten Tage hat sich verzogen und man kann den aufkommenden Wind förmlich riechen. Bluebird atmet die willkommene Frühlingsfrische tief ein. Als &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=BEcT5e5IV-A"&gt;britischer Grindcore im Drum'n'Bass-Remix&lt;/a&gt; aus den Ohrstöpseln dröhnt, trabt sie langsam weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;----&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-8822879104518606240?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/8822879104518606240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/04/25-april-2011-ostermontag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/8822879104518606240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/8822879104518606240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/04/25-april-2011-ostermontag.html' title='25. April 2011: Ostermontag'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-3839212000009679623</id><published>2011-04-25T03:22:00.002+02:00</published><updated>2011-04-25T04:01:36.930+02:00</updated><title type='text'>24. April 2011: Ostersonntag</title><content type='html'>Jonas sitzt bei seinen Großeltern am alten, ungestimmten Klavier und spielt Franz Liszts "La Campanella" in gis-Moll, diese wundervolle, auf Niccolò Paganini basierende Etüde. Seine Fingerspitzen der rechten Hand springen im Staccato, führen auf einer Länge von zwei Oktaven einen irren Stepptanz auf, während die linke Hand versucht mit ihrer kleinen Melodie mitzuhalten..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Witwe, die Jonas nach Bremen begleitet hat, sitzt auf einem borstigen, kleinen Fußhocker und lauscht. Ihre Gedanken schweifen ab, zu Hanno Buddenbrook, war doch auch der kleine Johann, genau wie Liszt, ein komponierendes Wunderkind am Flügel und besonders durch das Violinspiel inspiriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas' Familie sitzt bei lautem und politisch unverantwortbarem Gespräch im Nebenzimmer und frisst Sahnetorte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-3839212000009679623?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/3839212000009679623/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/04/24-april-2011-ostersonntag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3839212000009679623'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3839212000009679623'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/04/24-april-2011-ostersonntag.html' title='24. April 2011: Ostersonntag'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-3318262800650870918</id><published>2011-04-05T00:01:00.001+02:00</published><updated>2011-04-05T00:01:23.470+02:00</updated><title type='text'>22. März 2011</title><content type='html'>Als die Müslischale umkippt und Haferflocken und Milch zwischen die Notebooktasten fließen, ist alles vorbei. Der Student starrt auf den eingefrorenen Bildschirm. Beim letzten Röcheln der Festplatte bekommt er eine Gänsehaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-3318262800650870918?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/3318262800650870918/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/04/22-marz-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3318262800650870918'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3318262800650870918'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/04/22-marz-2011.html' title='22. März 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-1337439562477237156</id><published>2011-03-18T01:12:00.000+01:00</published><updated>2011-03-18T01:12:37.280+01:00</updated><title type='text'>17. März 2011</title><content type='html'>Das Graceland ist nicht ganz so gut besucht, wie am Dienstag, als die Bayern unverdient Inter unterlagen. Die Europa League ist nicht die Champions League. Dennoch sind alle Tische besetzt und nur noch vereinzelt Stühle frei. Die Gäste sind guter Laune, diskutieren, scherzen. Man trifft sich zum Fußballschauen, um das Tagesgeschehen zu vergessen. Doch seit Tagen, kurz vor Anpfiff, wird es für eine Minute immer totenstill im Graceland, obwohl die Übertragung nicht unterbrochen wurde. Der Fernseher zeigt stets ein weißes Banner mit japanischen Schriftzeichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-1337439562477237156?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/1337439562477237156/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/03/17-marz-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1337439562477237156'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1337439562477237156'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/03/17-marz-2011.html' title='17. März 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-8908858456047259027</id><published>2011-03-16T23:20:00.002+01:00</published><updated>2011-03-16T23:30:28.151+01:00</updated><title type='text'>16. März 2011</title><content type='html'>Am 12. September 2001 ging der Student morgens erwartungsvoll zur Schule. Mit seinen Eltern hatte er nicht über die Attacke geredet und auch die Sicht der Lehrer interessierte ihn null. Nur auf die Einschätzungen Herrn Bäckers, bei dem er in der ersten Stunde Politik hatte, war er doch gespannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Bäcker war eine Art linker Alt-Hippie-Rocker-Punk mit unbändigem Hass auf den ganzen Planeten und seine Bewohner. Außerdem besaß er mehr skurrile Eigenschaften als jeder andere Lehrer auf dem Gymnasium. Auf seiner Unterlippe bildete sich vom vielen Reden und Rauchen stets ein nikotingelber Speicheltropfen von zäher Konsistenz, den die Schüler in der ersten Reihe vor Angst erstarrt beobachteten, denn jederzeit konnte dieser Spritzer Körperflüssigkeit in ihre Richtung abgeschossen werden. Gerne regte sich Herr Bäcker die ersten zehn Minuten der Unterrichtsstunde über völlig belanglose Themen auf, zum Beispiel die Tatsache, dass es keine roten Jeanshosen mehr zu kaufen gäbe. Und wenn man seinen wirren Brandreden absolut nicht mehr folgen konnte und sich dem Sekundenschlaf hingab, imitierte er plötzlich in einer Lautstärke Hitler, dass der gesamte Gebäudetrakt unter den langgezogenen Vokalen und harten Konsonanten bebte. Ursprünglich war Herr Bäcker Geschichtslehrer, aber diese Lizenz wurde ihm entzogen, nachdem er in den Siebzigern zu heftig für zweifelhafte Dinge demonstriert hatte. Herr Bäcker hatte zu Allem eine entschiedene und endgültige Meinung und nichts war ihm wichtiger als diese Meinung wie einen Napalmregen auf seine Mitmenschen niederprasseln zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Morgen des 12. Septembers 2001 betrat Herr Bäcker das Klassenzimmer, knallte seine verwitterte Tasche in die Ecke, setzte sich aufs Lehrerpult und schaute in die Runde. "Ja, jetzt guckt ihr plötzlich alle noch dümmer als sonst. Weil da ja jetzt was passiert ist. Weil das ja jetzt irgendwie die ganze Welt und so verändert. Wie soll Amerika jetzt bloß reagieren, was sollen sie jetzt machen? Was würdet ihr machen? Ich kann euch sagen, was ich machen würde." Er sprang  auf und brüllte: "Wenn ich Amerika wäre, dann würde ich erstmal den gesamten Gazastreifen wegbomben! Wegbomben! Dem Boden gleichmachen!" Es folgte ein dreißigminütiger und vernichtender Rundumschlag zur gesamten Nahost- und Weltpolitik, in dem Herr Bäcker kein einziges Mal Luft holte, bis er schließlich "GAZA" an die Tafel kritzelte und aus dem Raum stürmte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Student sitzt im Graceland und spielt mit dem Verschluss der Red Bull-Dose. Selbst Herr Bäcker wäre angesichts der aktuellen Katastrophe sprachlos, da ist er sich sicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-8908858456047259027?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/8908858456047259027/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/03/16-marz-2011.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/8908858456047259027'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/8908858456047259027'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/03/16-marz-2011.html' title='16. März 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-6408277471532436291</id><published>2011-03-15T03:10:00.002+01:00</published><updated>2011-03-15T13:14:20.046+01:00</updated><title type='text'>14. März 2011</title><content type='html'>Manche Nächte machen einfach kehrt. Man hat sich fest vorgenommen, nichts zu trinken und die Gespräche mit dem Italiener haben einen eh schon gelangweilt. Doch dann, bereits auf dem Heimweg, trifft man den Studenten mit drei hübschen Mädels im Schlepptau, und dieser antwortet, auf Nachfrage, dass er gerade auf dem Weg ins Graceland sei. Also macht man, gemeinsam mit der Nacht, kehrt, zurück an den Ort, von dem man gerade erst aufgebrochen ist. Der Schwanz steuert in diesen Momenten im Einverständis mit dem noch uneingeschränkten, da nüchternen, Verstand. Es gibt was zu gewinnen. Und die durch zwei Bier verbrannten Synapsen werden in jedem Fall entschädigt durch die gewonnenenen Gespräche und Kontake.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;----&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-6408277471532436291?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/6408277471532436291/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/03/14-marz-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/6408277471532436291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/6408277471532436291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/03/14-marz-2011.html' title='14. März 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-9005478701342469681</id><published>2011-03-13T23:14:00.001+01:00</published><updated>2011-03-13T23:15:19.325+01:00</updated><title type='text'>13. März 2011</title><content type='html'>Er hat einen leicht verspannten Nacken. Nicht wirklich schlimm, nur wenn er über die rechte Schulter zum Italiener schauen will, beißt es ihn in den Halsansatz. Das Furchtbare aber ist, dass es nicht vom Sport oder Stress herrührt, sondern vom Saufen. Nach dem späten Ausgleich der Gladbacher am Vorabend bestellte sich Jonas zwei Korn, die sich, kombiniert mit dem knappen Liter Bier, nicht nur angenehm ins Gehirn drückten, sondern am nächsten Morgen auch unangenehm in den Muskeln bemerkbar machten. Anfangs in der unteren Rückenregion, quasi gegenüber vom Bauchnabel, und dann langsam, mit Zwischenstop mitten im Kreuz, zum Ende der Wirbelsäule wandernd.&lt;br /&gt;"Jetzt leide ich schon körperlich an der Bremer Misere. So kann das Elend nicht weitergehen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich begrüße diese ganzen Spezialsendungen zu Atomkraftwerken, Kernschmelzen und Energiepolitik", erklärt die Witwe während die Orange Boys bei Anne Will sitzen. "Wenn der Strom jetzt bald teurer wird, dann sollte man den restlichen subventionierten Atomstrom doch nutzen, um zu erfahren, warum."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-9005478701342469681?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/9005478701342469681/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/03/13-marz-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/9005478701342469681'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/9005478701342469681'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/03/13-marz-2011.html' title='13. März 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-5827376926856309273</id><published>2011-03-10T22:58:00.000+01:00</published><updated>2011-03-10T22:58:51.292+01:00</updated><title type='text'>10. März 2011</title><content type='html'>Jonas bleibt brav an jeder roten Fußgängerampel stehen. Das hat nichts mit preußischer Erziehung zu tun, sondern mit der Auffassung, dass man doch stets genug Zeit für eine rote Ampel haben sollte. Er wird nie verstehen, warum es Menschen gibt, die dem Bus hinterhersprinten, um nicht zu spät zum Yogakurs zu erscheinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-5827376926856309273?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/5827376926856309273/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/03/10-marz-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/5827376926856309273'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/5827376926856309273'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/03/10-marz-2011.html' title='10. März 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-3803626526867712149</id><published>2011-03-09T00:32:00.001+01:00</published><updated>2011-03-09T00:33:07.763+01:00</updated><title type='text'>08. März 2011</title><content type='html'>Bevor Jonas sich ins Bett legt, schaltet er den Deutschlandfunk ein. Dort läuft nachts unaufgeregte Musik, die einen wunderbar in den Schlaf wiegt und wenn man vergisst den Sleep-Timer der Stereoanlage einzustellen, wird man morgens vom Weltuntergang geweckt, jeden Tag. Wir haben das jüngste Gericht längst überlebt, ohne es überhaupt zu merken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-3803626526867712149?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/3803626526867712149/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/03/08-marz-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3803626526867712149'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3803626526867712149'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/03/08-marz-2011.html' title='08. März 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-5144730389869126739</id><published>2011-02-24T14:10:00.002+01:00</published><updated>2011-03-09T00:34:25.522+01:00</updated><title type='text'>24. Februar 2011: Nach dem Krieg im Schlafzimmer</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.youtube.com/embed/Z-K05oBku10"&gt;Stars - In Our Bedroom After The War&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten Menschen in unserer westlich zivilisierten Welt führen ihren letzten Krieg in ihrer Jugend. Eltern und Lehrer sind die unmittelbar Vorgesetzten und die Gesellschaft der oberste Befehlshaber. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas liegt im Bett und schaut aus dem geöffneten Fenster. Kälte strömt ins Zimmer. Es schneit, obwohl sich der Februar dem Ende neigt. Einige Schneeflocken verirren sich auf die Fensterbank und schmelzen in der schlafverschwitzten Zimmerluft. Die Vögel auf den Dächern und in den kahlen Baumkronen entrüsten sich über den Wetterumschwung. Die Kirchenglocken kündigen an, dass es Zeit zum Aufstehen sei. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits als Kind wird einem erklärt, dass man sich gewiss einige Freiheiten nehmen, eine eigene aufgeklärte Meinung vertreten könne. Das Wichtigere sei aber, ein funktionierender Mensch und Teil der Gesellschaft zu werden, die Regeln, die Befehle einzuhalten, an das große Ganze zu glauben, das Wohl des sozialen Umfelds, der Gemeinschaft, der Truppe, der Kompanie, des Vaterlandes den eigenen Interessen, dem eigenen Wohlergehen bei Entscheidungen vorranzustellen. Wenn man dies nicht einhalte, riskiere man die eigene Zukunft, erbringe seinen Eltern nicht den gebührenden Respekt und vernachlässige den Schutz des etablierten Wertesystems. Man solle Disziplin und Ausdauer bei dieser wichtigen Aufgabe beweisen. Man habe im Leben nur etwas erreicht, wenn man Disziplin und Ausdauer beweise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perfekt funktionierende Soldaten und Menschen sterben meist in den ersten Sekunden des Angriffs im Kreuzfeuer. Der aufgeklärte Soldat, der Gebrauch von den ihm doch zugesprochenen Freiheiten gemacht hat, kauert orientierungslos, frierend, verängstigt, wütend und aus egoistischem Selbsterhaltungstrieb seiner Gedanken im Schützengraben der Pubertät. Aber man kann den Kampf nicht aussitzen. Wenn man nach wochenlangem Hocken im Matsch den Sinn nicht erkennt, quält einen der Hunger nach Funktion und man rennt ins letzte, tödliche Gefecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Überlebender eines tatsächlichen Krieges, welche zum Glück nur noch Wenige von uns in der westlich zivilisierten Welt heutzutage miterleben müssen, wird man als Held gefeiert. Als Überlebender der Pubertät kann man sich nur selbst zum Erhalt der eigenständigen, aufgeklärten Gedanken gratulieren. Man ist nun erwachsen und hat trotzdem nicht aufgehört zu hinterfragen. Doch irgendwann, früher oder später, holen einen die Kriegserinnerungen immer ein und man stellt fest, dass das Hinterfragen keinen Sinn hat, weil es keinen Sinn gibt. Man verfällt in Depression und hungert wieder nach Funktion, denn der Hunger nach etwas Größerem als das große Ganze kann nicht gestillt werden und bevor man verhungert, ist man doch lieber ein lebender Toter als ein toter Lebender.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas richtet sich auf, beobachtet die funktionierenden Menschen auf der Straße und schaut in ihre emotionslosen Gesichter. Er schüttelt den Kopf, umarmt kurz die Hoffnungslosigkeit seiner Winterdepression und lächelt. "Heute noch nicht. Heute wird noch nicht funktioniert. Heute wird nochmal still und leise gelebt." Nach Kreislaufzigarette, -kaffee und heißer Dusche macht er sich auf den Weg ins Graceland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-5144730389869126739?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/5144730389869126739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/02/24-februar-2011-nach-dem-krieg-im.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/5144730389869126739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/5144730389869126739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/02/24-februar-2011-nach-dem-krieg-im.html' title='24. Februar 2011: Nach dem Krieg im Schlafzimmer'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-3566427193596336233</id><published>2011-02-16T04:55:00.001+01:00</published><updated>2011-02-16T04:56:12.216+01:00</updated><title type='text'>15. Februar 2011: Im Falschen</title><content type='html'>Jonas betritt das Graceland und es läuft, und das bereits am frühen Morgen, Es gibt kein richtiges Leben im Falschen von Rainald Grebe und der Kapelle der Versöhnung. Er weiß, was das bedeutet: Einen ganzen Tag David Bowie, live aus Santa Monica 1972, die Laustärke bei My Death aufgedreht, damit ja keiner reinlabert. Während David Bowie dieses Lied leidet, als halte er einen sterbenden Freund im Schoß, den es zu beruhigen gilt, quatscht man nicht. Man hält die Fresse und legt ihm tröstend den Arm über die Schulter. Manchmal kommt Jonas selber morgens ins Graceland und startet einen Bowie-Tag, oder einen Massive Attack-Tag oder einen Blues-Tag, weil die Gegenwart ihn mal wieder desillusioniert und er keinen Bock mehr auf den ganzen Scheißdreck und schon gar nicht auf die Zukunft hat. Wo der Italiener mit Wut und Brandreden reagiert, sieht man in Jonas' Augen nur Erschöpfung. Beim King hingegen sitzt die Quelle früher, aktuelle Entwicklungen interessieren ihn nur beim Transfermarkt der Bundesliga. Der King hat keinen Bock mehr auf seine Vergangenheit. Der Rock'n'Roll ist vorbei, überlebt und er hätte ihn am liebsten nie erlebt. Dann müsste er sich nicht an dieses Lebensgefühl erinnern und das Jetzt käme ihm nicht wie Nichts vor. Es gibt kein richtiges Leben im Falschen. Elvis has left the building.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-3566427193596336233?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/3566427193596336233/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/02/15-februar-2011-im-falschen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3566427193596336233'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3566427193596336233'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/02/15-februar-2011-im-falschen.html' title='15. Februar 2011: Im Falschen'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-1416999566269394782</id><published>2011-02-15T03:28:00.000+01:00</published><updated>2011-02-15T03:28:06.429+01:00</updated><title type='text'>14. Februar 2011: Valentinstag</title><content type='html'>"Der Kiosk hat geschlossen." Jonas knallt die Tür zu. "Bis 13 Uhr. Was soll ich denn nach 13 Uhr noch mit der Zeitung? Da ist der halbe Tag schon gegessen. Ein Standard und einen Kaffee, bitte. Und darf ich mir 'ne Kippe drehen?" Der King nickt und schmeißt Jonas den Tabakbeutel zu. Während sein Frühstück zubereitet wird, raucht Jonas und beobachtet den King bei der Arbeit. "Ich mag den Müslispender. Das verleiht dem Laden das Gefühl von Frische. Fehlt nur noch eine Salatbar." Der King schmunzelt und schiebt ihm die Brote zu. "Woah, du hast den Kräuterquark verändert. Der schmeckt absolut mies."&lt;br /&gt; - King: "Petersilie war alle, also hab ich mehr Schnittlauch reingeworfen."&lt;br /&gt;Jonas: "Das ist dann aber kein Kräuterquark, sondern Schnittlauchquark und kompletter Müll."&lt;br /&gt; - King: "Gestern ist dir das gar nicht aufgefallen."&lt;br /&gt;Jonas: "Gestern hatte ich auch 'ne verdammte Zeitung, die ich beim Essen lesen konnte."&lt;br /&gt; - Italiener: "Ruf halt Blades an, dass er dir vom Bahnhof 'ne Zeitung mitbringen soll, statt hier am frühen Morgen schon so 'ne Stimmung zu verbreiten."&lt;br /&gt;Jonas: "Überhaupt, so ein Schwachsinn, mir sei das gestern nicht aufgefallen. Gestern war Sonntag und ich hatte dementsprechend Brötchen. Willst du mich eigentlich verarschen?"&lt;br /&gt; - King: "Blades kommt heute gar nicht."&lt;br /&gt;Jonas: "Warum nicht?"&lt;br /&gt; - King: "Er besucht seine Freundin. Heute ist Valentinstag."&lt;br /&gt;Jonas: "Valentinstag... drauf geschissen. Habt ihr gesehen, wie Robben von Simunic auf die Fresse bekommen hat?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-1416999566269394782?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/1416999566269394782/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/02/14-februar-2011-valentinstag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1416999566269394782'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1416999566269394782'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/02/14-februar-2011-valentinstag.html' title='14. Februar 2011: Valentinstag'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-5085169103884930192</id><published>2011-02-09T02:52:00.000+01:00</published><updated>2011-02-09T02:52:47.358+01:00</updated><title type='text'>07. Februar 2011</title><content type='html'>"Ich mag Montage." Jonas hält seine Zigarette an den Rand des Aschenbechers und macht langsame Drehbewegungen. Die Asche rieselt herunter. "Montage sind so ruhig. Als hätte am Wochenende die Welt stillgestanden. Man schlürft morgens eine klare Brühe, isst ein Vollkornbrot mit Butter, um das Bier vom Sonntag zu verdauen. Den Vormittag unterhält man sich über Sport oder döst vor sich hin. Den Nachmittag schaut man kurz, welche Erledigungen man auf den Rest der Woche verschiebt und döst beruhigt weiter. Am Abend geht man ausgeruht und pünktlich ins Bett."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - "Das widerspricht völlig meiner Erziehung." Man versteht den Studenten nur schlecht. Er liegt, da der Italiener noch nicht eingetroffen ist, auf der Couch unter dem Fernseher, die neue SPIEGEL-Ausgabe aufgeschlagen auf dem Gesicht. "An Montagen soll man so viel wie möglich erledigen, damit man sich den Rest der Woche auf Feinheiten konzentrieren oder neue Projekte angehen kann." Die Zeitschrift wippt auf seinem Kopf hin und her, während er spricht. "Das bedeutet einen zehnstündigen Arbeitstag ab 06:30 Uhr sowie vollständigen Einkauf und Hausputz. Was du eben als Montag beschrieben hast, ist für den arbeitenden Mensch ein Sonntag."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Nein, nein. Sonntage..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - "Ich weiß, wie du Sonntage verbringst." Der Student legt den SPIEGEL auf den Tisch und richtet sich auf. "Ich wollte dir nur verdeutlichen, warum der arbeitende Mensch Montage hasst. Du bist kein arbeitender Mensch. Du bist ein Tagedieb."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Lebenskünstler."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-5085169103884930192?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/5085169103884930192/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/02/07-februar-2011.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/5085169103884930192'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/5085169103884930192'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/02/07-februar-2011.html' title='07. Februar 2011'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-6085308051867681589</id><published>2011-02-08T04:48:00.000+01:00</published><updated>2011-02-08T04:48:37.715+01:00</updated><title type='text'>06. Februar 2011: Super Bowl XLV</title><content type='html'>Als der Italiener die Einkäufe in den Eingang hievt, läuft im Graceland Thin Lizzys &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=e2ffgZOab2k"&gt;'Still In Love With You'&lt;/a&gt; in der Konzertversion vom 20. August 2005 in Dublin. Gary Moore, der in diesem Tribut an Phillip Lynott sowohl singt als auch Gitarre spielt, verstarb in den frühen Morgenstunden in Spanien. Sein Solo machte diese neunminütige Ballade zu einem der berühmtesten Thin Lizzy-Songs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Am Mittwoch habe ich erst gelesen, dass Luca Toni in einem Interview mit der SportBILD erzählte, Louis van Gaal habe in der Bayernkabine die Hosen heruntergelassen, um zu beweisen, dass er Eier habe", keucht der Italiener, während er mit Fuß den Faltkorb Richtung Theke schiebt. "Die braucht er jetzt auch. Wie belämmert der nach dem Spiel in Köln auf der Trainerbank sitzen blieb, wie ein nasser Pudel. Ich hab mir die Berichterstattung heute morgen beim ersten Kaffee nochmal angesehen. Herrlich." Er reicht dem King Chicken Wings, Spare Ribs, Käsenachos und BBQ-Sauce. "Wir können eigentlich schon Wetten abschließen, wann sie ihn rausschmeißen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - Witwe: "Hat eigentlich irgendwer heute Nacht auf die Packers gesetzt?"&lt;br /&gt;Jonas: "Nein."&lt;br /&gt; - Italiener: "Warum eigentlich nicht?"&lt;br /&gt;Jonas: "Drei Gründe. Green Bay hat Chigaco rausgeschmissen. Nur die 49ers haben eine bessere Siegesquote als die Steelers beim Super Bowl. Die Packers sind Käseköpfe."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-6085308051867681589?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/6085308051867681589/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/02/06-februar-2011-super-bowl-xlv.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/6085308051867681589'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/6085308051867681589'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/02/06-februar-2011-super-bowl-xlv.html' title='06. Februar 2011: Super Bowl XLV'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-1366778457133066923</id><published>2011-01-27T02:57:00.002+01:00</published><updated>2011-01-27T02:57:29.424+01:00</updated><title type='text'>25. Januar 2011: Innerer Choleriker</title><content type='html'>Am Liebsten schriee er jetzt, doch er steht ganz ruhig hinter seinem Einkaufswagen, links von ihm eingefrorene Camemberts und Tiefkühlpizzen, rechts Molkereiprodukte und vor ihm eine Wahnsinnige, die wahrscheinlich selbst im Schlaf nicht aufhört zu quasseln, und ihre zwei wortlosen Begleiter. Oder noch besser, er nehme Anlauf und führe sie einfach alle über den Haufen, der unerträglichen Nervensäge zusätzlich das Knie in den Solarplexus rammend. Der Plan ist hinfällig, denn hinter ihm stauen sich bereits weitere Kunden. Es muss doch möglich sein, den eigenen Einkauf vor der Ankunft im Supermarkt so zu planen, dass man nicht entscheidungsunfreudig und endlos mit Freunden, die eh nicht antworten, argumentierend sein gesamtes Umfeld aufhält. Kauft doch einfach Brie und Gouda! Der Italiener schließt die Augen und atmet tief durch. Er hat diese Eigenart, er nennt sie Innerer Choleriker, nach eigenen Einschätzungen von seinem Vater geerbt. Sein Vater ist nie ausgerastet, hat stattdessen alles Schlechte und Lästige mit einer, nach außen hin, Engelsgeduld hingenommen: Die Dummheit seiner Mitmenschen, finanzielle Einbußen, seine tödliche Erkrankung. Wenn sein Vater doch ausgerastet ist, was in 25 Jahren vielleicht drei, vier Mal vorkam, dann wurde eine Energie frei, mit der man die Hölle hätte erobern können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gruppe vor dem Italiener bewegt sich. Sie nimmt keinen einzigen Käse mit, aber immerhin geht es weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Julian Draxer schießt Schalke 04 in der 119. Minute der Verlängerung und nur drei Minuten nach seiner Einwechslung zur 3:2-Führung.&lt;br /&gt;"Fuck!" Der Italiener schmeißt den halb gegessenen Muffin zurück auf den Tisch. "FUCK! Diese Saison ist doch totaler Bullshit. Der Tipp lief so gut. Diese beschissene 17-jährige Arschgeige. FUCK!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-1366778457133066923?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/1366778457133066923/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/01/25-januar-2011-innerer-choleriker.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1366778457133066923'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1366778457133066923'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/01/25-januar-2011-innerer-choleriker.html' title='25. Januar 2011: Innerer Choleriker'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-6090959066401770011</id><published>2011-01-26T04:01:00.001+01:00</published><updated>2011-01-26T04:01:45.509+01:00</updated><title type='text'>24. Janaur 2011: Terroranschlag in Moskau</title><content type='html'>"Breaking News!" bellt der  Student und Jonas, der gerade auf einen Spielbericht der SVW-Partie starrte wie auf eine Todesanzeige, schreckt hoch.&lt;br /&gt;- Italiener: "Ich setze auf Tornado in Amerika. Wir hatten lange keinen richtigen Wirbelsturm mehr."&lt;br /&gt;- King: "Mmh, politische Unruhen haben wir schon in Tunesien. Überschwemmungen waren gerade erst. Die Bundeswehr hat auch gerade genug Skandale am Hals, also hoffe ich mal, dass an unserer zigtausend Kilometer entfernten Verteidigungsfront alles gut läuft. Bah, ich weiß nicht. Flugzeugabsturz über Kleinstadt."&lt;br /&gt;- Gefährte: "Piraten versenken Kreuzfahrtschiff."&lt;br /&gt;Jonas: "Wir sind aber kreativ heute."&lt;br /&gt;- Witwe: "Ihr seid makabere, widerliche Arschlöcher."&lt;br /&gt;- Student: "Ausgerechnet unsere schwarze Witwe mag keinen schwarzen Humor. Wahrscheinlich nur, weil dir nichts einfällt."&lt;br /&gt;- Witwe: "Was weiß ich. Westerwelle ist zurückgetreten."&lt;br /&gt;Jonas: "Was wäre daran noch Breaking News?"&lt;br /&gt;- Bluebird: "Toter oder Schwerverletzter im Dschungelcamp und die Sendung wird endlich abgesetzt."&lt;br /&gt;Jonas: "Terroranschlag in Europa."&lt;br /&gt;- Student: "Wir haben einen Gewinner. Selbstmordattentäter am Moskauer Flughafen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas beugt sich über die Theke, um den Rechner des Kings zu bedienen und lässt Fettes Brot mit An Tagen wie Diesen abspielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-6090959066401770011?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/6090959066401770011/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/01/24-janaur-2011-terroranschlag-in-moskau.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/6090959066401770011'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/6090959066401770011'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/01/24-janaur-2011-terroranschlag-in-moskau.html' title='24. Janaur 2011: Terroranschlag in Moskau'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-167892091413264345</id><published>2011-01-25T00:25:00.001+01:00</published><updated>2011-01-25T00:26:53.937+01:00</updated><title type='text'>23. Januar 2011: Erschöpfungsdepression</title><content type='html'>Jonas steht im Eckkiosk, um neuen Tabak für ihn und den King zu besorgen. Die Aushilfe ist in ein Telefongespräch verwickelt, fängt aber dennoch an, ihn zu bedienen. "Dabei habe ich doch alle Zeit der Welt", denkt sich Jonas. "Kommt denn heute niemand mehr zur Ruhe?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Habt ihr schon vom dieswöchigen Spiegeltitel gehört?" Jonas schleudert die Mütze auf die Hutablage über der Garderobe. "Burnout." Er schaut sich um. Der Italiener liegt auf der Couch unter dem Goodfellas-Poster, vergleicht Statistiken der italienischen Serie A und erwägt die Chancen für einen Champions League-Sieg des AC Milan. Die Witwe hat ihre Schuhe abgestreift, die Füße auf die Heizung gelegt, rührt in ihrem Kaffee und beobachtet gedankenverloren die Fußgänger vor dem Fenster. Der Student erledigt seine allmorgendlichen Daily Quests in World of Warcraft. "Kann uns nicht passieren, hm?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- King: "Ich kann dir zwei wichtige Gründe nennen, die zur Verbreitung dieser sogenannten Volkskrankheit entscheidend beigetragen haben."&lt;br /&gt;Jonas schaut ihn erwartungsvoll an, während er den Kulturteil aus der Mitte der Sonntagszeitung zieht. "Sag jetzt bitte nicht Mobiltelefone."&lt;br /&gt;- King: "Rauchverbote beziehungsweise die Stigmatisierung von Rauchern und der Coffee to go. Kaffee- und Zigarettenpausen waren nicht produktivitätshemmend sondern -fördernd."&lt;br /&gt;Jonas: "Dafür lebt man heutzutage länger."&lt;br /&gt;- King: "Unsinn, man lebt kürzer. Man stirbt nur später."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-167892091413264345?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/167892091413264345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/01/23-januar-2011-erschopfungsdepression.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/167892091413264345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/167892091413264345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/01/23-januar-2011-erschopfungsdepression.html' title='23. Januar 2011: Erschöpfungsdepression'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-7580657677024675831</id><published>2011-01-23T22:21:00.001+01:00</published><updated>2011-01-24T16:58:43.663+01:00</updated><title type='text'>22. Januar 2011: Abstiegskampf</title><content type='html'>Peter Sippel pfeift, beendet damit die Begegnung 1. FC Köln gegen SV Werder Bremen und es passiert erstmal nichts. Kein Seufzer, kein Griff zum Bier, kein Angeln nach Tabak. Schließlich schmeißt der King einen Zahnstocher auf den Boden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Warum?"&lt;br /&gt;- King: "Ich hatte keine Stecknadel zur Hand."&lt;br /&gt;- Witwe: "Befinden... befinden wir uns im Abstiegskampf?"&lt;br /&gt;- Italiener: "Die letzte Saison, in der wir nach dem 19. Spieltag nur 22 oder weniger Punkte hatten, war 95/96. Damals wurde wir noch Neunter."&lt;br /&gt;Jonas: "Ja, wir befinden uns im Abstiegskampf."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King bringt vor der Tür die Werderflagge auf Halbmast. Jonas schlurft zur Gitarre, setzt sich auf den Rand der kleinen Bühne, lächelt und spielt Cry Cry Cry von Johnny Cash.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-7580657677024675831?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/7580657677024675831/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/01/22-januar-2011-abstiegskampf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/7580657677024675831'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/7580657677024675831'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/01/22-januar-2011-abstiegskampf.html' title='22. Januar 2011: Abstiegskampf'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-2502086027139199128</id><published>2011-01-22T23:05:00.007+01:00</published><updated>2011-01-22T23:17:32.571+01:00</updated><title type='text'>21. Januar 2011: Gorch Fock</title><content type='html'>"Da stirbt eine junge Offiziersanwärterin durch einen 27 Meter tiefen Sturz aus der Takelage der Gorch Fock und alle reden nur über vorverurteilende Entlassungen und die moralischen Zustände bei der Bundeswehr auf Basis eines BILD-Interviews mit einem anonymen Besatzungsmitglied und der Telefonat-Wiedergabe einer trauernden Mutter." Jonas faltet die Tageszeitung, auf der Titelseite ein Bild der stolzen dreimastigen Bark, und legt sie auf den Barhocker neben sich.&lt;br /&gt;- "Einzig die pietätlose Wortwahl des Kapitän zur See in der Trauerrede und einzelner Ausbilder haben mich tatsächlich überrascht. Sollten diese Aussagen tatsächlich so gefallen sein, muss da eingegriffen werden." Der Italiener eröffnet eine dritte Partie Backgammon gegen den King. "Die Karnevalsfeier trotz Trauerfall und die Sexwette werden vermutlich überzogen dargestellt, und selbst wenn nicht, ist beides traurigerweise ziemlich alltäglich und kein spezifisches Problem der Marine oder Bundeswehr."&lt;br /&gt;- "Was wirklich vorgefallen ist und ob die Sicherheit der Rekruten tatsächlich häufiger gefährdet wurde, werden wir nie erfahren." Der King kann mit einem Sechserpasch direkt alle seine Steine aus dem gegnerischen Homeboard ziehen. "Das ganze versandet jetzt in einem politischen Hickhack um die Qualitäten zu Guttenbergs."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Wisst ihr eigentlich, wer Gorch Fock war? Gorch Fock wurde Ende August 1880 als Johann Wilhelm Kinau in Finkenwerder geboren. Damals war Finkenwerder noch eine Elbinsel, die zur einen Hälfte hamburgisch, zur anderen preußisch war. Erst nach der großen Sturmflut 1962 wurden Landverbindungen geschaffen. Da war Kinau schon fast ein halbes Jahrzehnt tot. Er starb, obwohl sein Vater, ein Hochseefischer, ihm doch schon mit fünfzehn die Seeuntauglichkeit aufgrund seiner körperlichen Konstitution beschied, als Ausguck an Bord der SMS Wiesbaden in der Schlacht am Skagerrak. Es war die größte Seeschlacht des Ersten Weltkriegs, ausgetragen zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich. 8645 Soldaten verloren an nur zwei Tagen ihr Leben und 25 Schiffe sanken auf den Meeresboden zwischen Dänemark und Norwegen."&lt;br /&gt;- Italiener: "Und warum hat die deutsche Marine ein Ausbildungsschiff, das seinen Namen trägt?"&lt;br /&gt;Jonas: "Zwischen seiner Geburt und seinem Tod veröffentlichte Kinau, unter anderem unter dem Pseudonym Gorch Fock, Gedichte und Erzählungen in Hamburger Zeitungen, welche die Schifffahrt heroisierten und den Nazis, vor allem nach Streichung sämtlicher kritischer Passagen, gut gefielen. Die Nazis bauten 1933 die erste Gorch Fock, ebenfalls ein Segelschulschiff und heute ein Museum im Stralsunder Hafen. Die zweite Gorch Fock wurde erst 1958 gebaut."&lt;br /&gt;- Italiener: "Natürlich... die Nazis wieder..." Die Backgammonpartie neigt sich dem Ende. Sowohl der Italiener als auch der King sind am Auswürfeln.&lt;br /&gt;Jonas: "Ja, die Nazis. Die Schwesterschiffe der Gorch Fock trugen auch die Namen sogenannter Märtyrer der NS-Bewegung: Horst Wessel, Albert Leo Schlageter und Herbert Norkus. Die Herbert Norkus wurde allerdings nie fertiggestellt, der Schiffskörper von den Briten beschlagnahmt und 1947 von den Alliierten im, na ratet mal wo, Skagerrak versenkt."&lt;br /&gt;- King: "Eins kommt zum anderen. Die Welt ist klein."&lt;br /&gt;Jonas: "Wenn du wüsstest. Die Hauptfigur in Gorch Focks bekanntestem Werk 'Seefahrt ist not' heißt Klaus 'Störtebeker' Mewes. Über die Freibeuterlegende Klaus Störtebeker brauch ich ja nichts erzählen, zumindest nicht heute, aber der erste Kommandant der ersten Gorch Fock, als diese im Juni 1933 nach nur hundert Tagen Bauzeit in den Dienst gestellt wurde, war der Kapitän zur See Mewes."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas lächelt zufrieden in seine Kaffeetasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-2502086027139199128?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/2502086027139199128/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/01/21-januar-2011-gorch-fock.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2502086027139199128'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2502086027139199128'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/01/21-januar-2011-gorch-fock.html' title='21. Januar 2011: Gorch Fock'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-2763944131851350984</id><published>2011-01-19T22:03:00.004+01:00</published><updated>2011-01-23T21:42:45.893+01:00</updated><title type='text'>19. Januar 2011: Dschungelcamp</title><content type='html'>"Dieser Jahresbeginn ist doch rotzlangweilig", grummelt Jonas und feuert die Zeitung in die Ecke, "hat man doch alles schon totgequatscht. Passiert denn nichts neues mehr?"&lt;br /&gt;Student: "Es gibt 'ne neue Staffel Dschungelcamp. Am Campus reden alle darüber."&lt;br /&gt;Jonas: "Hah!" Kaffee spritzt auf die Theke. "Ach, geh mir doch weg."&lt;br /&gt;King: "Wer muss denn dieses Jahr überhaupt einsitzen?"&lt;br /&gt;Student: "Moment, ich schlage nach."&lt;br /&gt;Jonas: "Geht mir doch weg."&lt;br /&gt;Student: "Eva Jacob, Indira Weis, Gitta Saxx, Katy Karrenbauer, Jay Khan, Peer Kusmagk, Mathieu Carrière, Sarah Knappik, Rainer Langhans, Thomas Rupprath, Froonck Matthée."&lt;br /&gt;Ratloses Schweigen.&lt;br /&gt;Gefährte: "Der Langhans hat doch damals mit der Uschi Obermaier gevögelt, oder?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-2763944131851350984?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/2763944131851350984/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/01/19-januar-2010-dschungelcamp.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2763944131851350984'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2763944131851350984'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/01/19-januar-2010-dschungelcamp.html' title='19. Januar 2011: Dschungelcamp'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-6977138288533122241</id><published>2011-01-18T18:01:00.003+01:00</published><updated>2011-01-18T21:01:48.194+01:00</updated><title type='text'>18. Januar 2011: Skins US</title><content type='html'>"Um das gleich mal vorwegzunehmen," der Student kommt ins Graceland und knallt die Tür  mit dem Hacke zu, "ich bin der Auffassung, dass &lt;a href="http://30.media.tumblr.com/tumblr_lf7ebpcpni1qfv6u0o1_500.gif"&gt;Eleanor Zichy&lt;/a&gt; die Rolle der Effy Stonem tatsächlich spielen kann." Er rückt seine Jacke auf dem Sitzhocker an der Theke zurecht. "Ich meine, sie wird niemals an &lt;a href="http://29.media.tumblr.com/tumblr_lf6rezSBbk1qdsey6o1_500.gif"&gt;Kaya Scodelario&lt;/a&gt; herankommen. Niemals." Die Startmelodie ertönt, als die Passwortabfrage auf dem Bildschirm seines Notebooks auftaucht und mit einer automatisierten Handbewegung drückt er Ton aus. "You're so profoundly sad. Der Satz stammt natürlich aus Mad Men und nicht aus Skins, aber das beschreibt sie beide." Sein Blick wandert durch die Gruppe. "Was starrt ihr mich an. Eure Meinung, meine Damen und Herren."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Ist es dir in den Sinn gekommen, dass..."&lt;br /&gt;Student: "Sei nicht albern. Ich weiß, dass ihr es, bis auf den Italiener, alle gesehen habt."&lt;br /&gt;Jonas seufzt.&lt;br /&gt;King: "Billigstes Cover. Gesichtsloser Cast aus dem Modekatalog. Tendenz das Skript zur Comedy verkommen zu lassen. Fehlende Authenzität."&lt;br /&gt;Student: "Vielen, vielen Dank. Ich betrachte diese Nachbesprechung als erfolgreich abgeschlossen. Unser aller Hoffnungen ruhen auf dem Start der fünften Staffel des britischen Originals in neun Tagen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-6977138288533122241?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/6977138288533122241/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/01/18-januar-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/6977138288533122241'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/6977138288533122241'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2011/01/18-januar-2011.html' title='18. Januar 2011: Skins US'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-2813332827099966010</id><published>2010-12-21T05:32:00.002+01:00</published><updated>2010-12-21T05:34:10.718+01:00</updated><title type='text'>20. Dezember 2010</title><content type='html'>Unter der Garderobe im Graceland liegen alte Zeitungen, die das hinuntertropfende Wasser aufnehmen sollen. Als Jonas seinen Mantel an den Haken hängt, fällt ein dicker Brocken Matsch direkt in die Visage von Thilo Sarrazin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Er hat nur Verachtung für seine Kritiker übrig, lässt er sich im Spiegel zitieren. Das Arschloch soll lieber dankbar sein, dass ich jetzt nicht meine Unterschrift in den Schnee auf seiner Fresse pisse. Arschloch."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-2813332827099966010?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/2813332827099966010/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/12/20-dezember-2010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2813332827099966010'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2813332827099966010'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/12/20-dezember-2010.html' title='20. Dezember 2010'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-4454838046260345871</id><published>2010-12-20T01:53:00.002+01:00</published><updated>2010-12-20T03:07:13.048+01:00</updated><title type='text'>19. Dezember 2010</title><content type='html'>Jonas: "Sagt man heute eigentlich noch Präser? Wenn man nicht weiß, dass da eigentlich ein -vativ hinterherkommt, könne man meinen, Präser und Pariser seien dasselbe Wort und nicht nur Synonyme. Präser wäre dann nur eine Mundart. Dabei kann man vom Blasen gar nicht schwanger werden."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-4454838046260345871?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/4454838046260345871/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/12/19-dezember-2010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/4454838046260345871'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/4454838046260345871'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/12/19-dezember-2010.html' title='19. Dezember 2010'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-4504952870349393442</id><published>2010-10-15T03:39:00.000+02:00</published><updated>2010-10-15T03:39:23.692+02:00</updated><title type='text'>14. Oktober 2010: Digitales Echo</title><content type='html'>&lt;b&gt;Warnung: Dieser Beitrag verrät das Finale der zweiten Staffel von Breaking Bad.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Student betritt das Graceland.&lt;br /&gt;Student: "Deine Mutter treibt's mit jedem. Nur, um mal was Warmes im Bauch zu haben."&lt;br /&gt;Der King guckt ihn sprachlos an.&lt;br /&gt;Jonas: "Wer bringt dir so furchtbare Sätze bei?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "In der Doctor Who-Episode "Silence in the Library" verwendet ein Archäologenteam des 51. Jahrhunderts ein Kommunikationssystem, welches durch einen Fehler nach dem Tod des Tragenden kurzzeitig das Bewusstsein aufrecht erhält, sodass die dahingeschiedene Person sich noch einige Sekunden oder Minuten mitteilt. Die Sätze zeugen allerdings nur von Orientierungslosigkeit und Furcht. Man spricht mit einem Geist. In der Breaking Bad-Episode "I.F.T." ruft Jesse Pinkman immer wieder den Anrufbeantworter seiner toten Freundin an, um ihre Stimme zu hören. Ich erzähle das, weil mir beim Ansehen klar wurde, dass wir unglaublich viele Bilder, Videos, Tonaufnahmen, Blogeinträge, Twitter- und Facebookprofile, ein enormes digitales Echo nach unserem Tod hinterlassen. Wie wird sich das Internet in einhundert Jahren anfühlen, wenn wir, beziehungsweise  nachfolgende Generationen, wissen, dass diese ganzen Accounts nicht weitergeführt werden, weil der Ersteller tot ist, tot sein muss, allein, weil das letzte Update schon 85 Jahre zurückliegt. Sollte das Internet in seiner heutigen Form erhalten oder zumindest zugänglich bleiben, wird es in ferner Zukunft in einigen Ecken grusliger als in den Beinhäusern der Pariser Katakomben."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-4504952870349393442?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/4504952870349393442/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/10/14-oktober-2010-digitales-echo.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/4504952870349393442'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/4504952870349393442'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/10/14-oktober-2010-digitales-echo.html' title='14. Oktober 2010: Digitales Echo'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-1983938301178975695</id><published>2010-10-14T06:26:00.003+02:00</published><updated>2010-12-21T08:00:03.917+01:00</updated><title type='text'>12. Oktober 2010: Kasachstan gegen Deutschland</title><content type='html'>- Student: "Einige Tweeter und Blogger übertreiben es in ihrer Abneigung gegen Stephanie von und zu Guttenberg. Jetzt gibt es sogar einen Fakeaccount bei Twitter: Pornosteffi. Klar, der Titel der neuen RTL II-Sendung ist reißerisch, man kann der Meinung sein, dass gesamte Internet werde in Mitleidenschaft gezogen, aber letztendlich verfolgt die Ministergattin ein vernünftiges Ziel.&lt;br /&gt;- Gefährte: "Angeblich besteht der Verein Innocence in Danger hauptsächlich aus engagierten Adeligen. Gerade die... dabei sind die Hohenzollern doch durch Inzucht ausgestorben."&lt;br /&gt;Jonas: "Erstens sind nicht die Hohenzollern ausgestorben, sondern die Habsburger und selbst da wurde nur kurzzeitig der Mannesstamm unterbrochen. Zweitens stimmt es zwar, dass in vielen Stammbäumen des Adels und Hochadels Ahnenschwund auftritt, aber wir wollen hier doch bitte niemandem Kindesmissbrauch und Inzest unterstellen."&lt;br /&gt;- Student: "Mit euch kann man nicht vernünftig diskutieren."&lt;br /&gt;Jonas: "Klar kann man mit uns diskutieren."&lt;br /&gt;- Gefährte: "Das Thema ist einfach langweilig. Der Medienwirbel um Stephanie von und zu Guttenberg ist langweilig. Kindesmissbrauch in Familien und durch das Internet muss bekämpft werden, keine Frage. Wir brauchen nicht zu diskutieren."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Gefährte: "Wow. Die Mädels kommen tatsächlich alle zum Fußball. Wer hätte damit gerechnet..."&lt;br /&gt;Jonas: "Ich. Wenngleich ich nicht verstehen kann, warum wir überhaupt darauf aufmerksam gemacht haben, dass hier Fußball übertragen wird, war ich mir ziemlich sicher, dass sie alle kommen."&lt;br /&gt;- Gefährte: "Warum?"&lt;br /&gt;Jonas: "Die Blonde hat Italian Job gelesen."&lt;br /&gt;- Gefährte: "Oh, das ist doch dieser Actionfilm mit Mark Wahlberg und Jason Statham."&lt;br /&gt;Jonas: "Nein. Ja. Aber es ist auch ein Buch von Gianluca Vialli and Gabriele Marcotti, das den englischen und italienischen Fußball vergleicht."&lt;br /&gt;- Gefährte: "Charlize Theron war so heiß in dem Streifen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der 55. Minute des EM-Qualifikationsspiels führt Deutschland gegen Kasachstan 1:0. Joachim Löw wechselt Mario Gomez für Miroslav Klose ein.&lt;br /&gt;- King: "Abseits wird nur gepfiffen, wenn der betroffene Spieler mit einem Körperteil im Abseits steht mit dem er ein Tor erzielen kann. Daher gilt die Abseitsregel für Gomez gar nicht."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der 76. Minute schießt Mario Gomez nach schönem Zusammenspiel mit Lukas Podolski das 2:0.&lt;br /&gt;- Witwe: "Jaaa! Schnuckel hat ein Tor geschossen."&lt;br /&gt;- King: "Okay. Dieser Jubel hat mehr ruiniert als meinen Witz."&lt;br /&gt;- "Viel mehr..."&lt;br /&gt;Die Blonde hat sich zu den Kerlen an die Theke gesetzt.&lt;br /&gt;Jonas: "Wo... kommst du plötzlich her?"&lt;br /&gt;- "Vom Tisch in der Mitte des Raums."&lt;br /&gt;- King: "Wow."&lt;br /&gt;- "Ich hab die Gespräche über Männerärsche nicht mehr ertragen."&lt;br /&gt;Jonas: "Hm."&lt;br /&gt;- "Ich bin Lisa, aber meine Freundinnen nennen mich nur Bluebird."&lt;br /&gt;Jonas stellt sein Bier auf die Theke und reicht die Hand.&lt;br /&gt;Jonas: "Jonas, angenehm. Das hier sind der King, Blades, Paulie und Morgan."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King sitzt im Büro und rechnet die Tageseinnahmen durch. Er zieht an einer seiner dünnen Zigaretten, atmet aus. Der Nebel bleibt vor seinem Gesicht stehen. Die Nacht löst sich in Rauch auf, denn zum Lüften ist es zu kalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-1983938301178975695?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/1983938301178975695/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/10/12-oktober-2010-kasachstan-gegen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1983938301178975695'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1983938301178975695'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/10/12-oktober-2010-kasachstan-gegen.html' title='12. Oktober 2010: Kasachstan gegen Deutschland'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-4942578786900605396</id><published>2010-10-13T01:00:00.003+02:00</published><updated>2010-10-13T02:54:11.662+02:00</updated><title type='text'>11. Oktober 2010: Sarrazins Grabrede</title><content type='html'>Kein Roman würde diesen Spannungsbogen überleben. Aber man ist Chronist. Geschichtsbücher haben keinen Spannungsbogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Jonas aufwacht hört er das Meeresrauschen aller Heizungsrohre im Haus. Es ist wieder Winter. Viele können ihre Gefühle endlich in die Kälte schicken und der baldige Bodenfrost sorgt dafür, dass nur einige von ihnen im nächsten Frühling wieder Blüten tragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas nimmt einen großen Schluck Kaffee und stellt dann abrupt seine Tasse ab.&lt;br /&gt;Jonas: "Hier steht, in einem aktuellen SPIEGEL-Artikel über die Herkünfte und Ziele der derzeitigen Studenten, 'Welche Art von Elite sich daraus im Jahr 2040 herausmendeln wird'. Jetzt werde ich doch noch zum linken Spießer, wenn mir solche Worte bereits sauer aufstoßen. Welch krankhafte Arten von Vergangenheitsbewältigung mir eingetrichtert wurden, wenn mir jede noch so kleine Nennung eines Genetikforscher in einer deutschen Zeitung aufstößt. Reich mir mal den Duden, bitte. Doch, hier steht's, offensichtlich ein gebräuchliches Verb. Es bedeutet 'nach den Mendelschen Regeln in Erscheinung tretend'. Ui. Dann hoffen die Mächtigen bestimmt, dass Heimatverbundenheit, die Verweigerung einer langfristigen Zunkunfstplanung und politisches Interesse rezessive Eigenschaften sind, damit wir in Zukunft genauso blödsinnig weitermachen wie bisher."&lt;br /&gt;- Student: "Ich fand den Artikel interessant. Besonders den Abschnitt, wo die Teilnehmer der Befragung ihren Kommilitonen drei Adjektive zuweisen sollten. Da kamen Antworten wie 'müde, partygeil, pleite' und 'überarbeitet, kaffeesüchtig, halbwegs intelligent'. Herrlich. Und so korrekt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Gefährte: "Ich war eben in der Bank und hab die tatsächlich katastrophalen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise gesehen."&lt;br /&gt;Jonas: "Was war'n los?"&lt;br /&gt;- Gefährte: "Die am meisten abgenutzte Taste am Geldautomaten ist die Hilfe-Taste."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King hat das Graceland kurz verlassen, um Tabak zu besorgen und steht im Eckkiosk. Zwei vermeintliche Studenten, vielleicht sechstes Semester Sozialpädagogik, stehen vor ihm an der Kasse und beratschlagen, wie sie am besten das Sternburger Pils in ihren Rücksäcken unterbringen. An einer der Jack Wolfskin-Jacken entdeckt der King eine Anstecknadel: Atomkraft? Nein danke. Die rote Sonne lacht ihn an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Im Aldi hab ich vorhin einen türkischen Endjugendlichen gesehen, der hat eingekauft, wie nur türkische Endjugendliche einkaufen können. In betont lässigem Tempo hinter dem Einkaufswagen herwackelnd und alle Sachen mit möglichst wenig Bewegung immer im hohen Bogen in den Einkaufswagen gefeuert: Limo, Kaffee, Toast, Chips, Tiefkühlpizza, Tiefkühlbaguettes, Tiefkühllasagne, Tiefkühlburger. Aber dann lief hinter ihm ein äterer deutscher Bauarbeiter, unrasiert, Handy am Gürtelclip vom Blaumann, mit exakt dem gleichen Gang und kauft das gleiche Zeug mit exakt den gleichen Bewegungen ein. Das ist doch perfekte Integration. Jeden Cent im Aldi sparen, aber BMW fahren, die Heimatküche verschmähen, weil sie zu aufwendig ist und absolut kein Bock auf gar nichts. Deutscher geht es nicht."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King und der Gefährte lachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Der Sarrazin hat ja den völlig falschen Ansatz. Deutschland schafft sich ab. Totaler Schwachsinn. Deutschland hat sich bereits abgeschafft. Und völlig ohne Hilfe. Unserer Einwanderungspolitik verdanken wir wahrscheinlich, dass wir nach dem Wirtschaftswunder kein globaler Komapatient geworden sind. Die deutschen Dichter, Autoren, Komponisten und Musiker sind entweder schon tot oder werden es bald sein. Was wird denn unser nächstes kulturelles Erbe nach Siegfried Lenz, Christa Wolf und Günther Grass? Rammstein, Tokio Hotel, die Scorpions und Scooter! Welche Kultur müssten wir denn überhaupt schützen? Die Norddeutschen vorm 11 Uhr-Herrengedeck? Die Kumpel und ihre Pommes Schranke, die Berliner und ihren Döner, die Bayern und ihre Weißwurst? Alles längst exportiert, massenproduziert und konserviert. Die DDR-Nostalgie? Den Mythos um Hitlers Autobahnen? Leckt mich doch am Arsch. Globalismus galore, Multikultikuschelkurs, ziehen wir's durch. Lasst uns die Avantgarde sein."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas leert seinen Kaffeebecher wie einen Triumphpokal. Der King schaut ihn an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- King: "Du wirst wirklich langsam zum linken Spießer."&lt;br /&gt;- Gefährte: "Hey, da kommt der Student von der Uni wieder. Und er hat die Witwe und ihren Lesezirkel im Schlepptau. Sie sind tatsächlich wiedergekommen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-4942578786900605396?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/4942578786900605396/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/10/blog-post.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/4942578786900605396'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/4942578786900605396'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/10/blog-post.html' title='11. Oktober 2010: Sarrazins Grabrede'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-8306669303877367616</id><published>2010-10-07T23:00:00.005+02:00</published><updated>2010-10-08T02:41:12.441+02:00</updated><title type='text'>07. Oktober 2010:</title><content type='html'>- Gefährte: "Bei RTL II hab ich als Elf- oder Zwölfjähriger meine ersten Softpornos aufgenommen. Auf VHS mit dem ausrangierten, klapprigen Rekorder meiner Eltern. Der hatte noch ein Ladefach und damals kamen gerade die Slot-In-Laufwerke in Mode. Jetzt schaut mich nicht so an, als hättet ihr als kleene Jungs keine Pornos geschaut."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Ich könnt mir in den Arsch beißen. Ständig vergess ich die Geburtstage meiner Familie. Beim Aufstehen denk ich noch dran, aber dann erst wieder beim Zubettgehen. Ich konzentrier mich immer zu sehr auf die Sache, die ich gerade mache - deswegen bin ich so gut in allem, was ich anpacke."&lt;br /&gt;- King: "Mit dem kleinen Problem, dass du nichts anpackst. Du machst den ganzen Tag nur unnützes Zeug, baust unnützes Wissen auf, das morgen schon gar nicht mehr aktuell ist. Internettrends, politisches Tagesgeschehen, so ein Humbug."&lt;br /&gt;Jonas: "Aber, das musst du doch zugeben, darin bin ich gut."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Witwe betritt das Graceland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gefährte: "Ach, schau an. Wo haben wir uns denn die ganzen Tage rumgetrieben."&lt;br /&gt;Witwe: "Familienbesuch. Habt ihr mich etwa vermisst?"&lt;br /&gt;Gefährte: "Vermisst ist eine Untertreibung. Wir warten seit über einer Woche darauf, dich zur Rede zu stellen."&lt;br /&gt;Witwe: "Zur Rede stellen? Warum?"&lt;br /&gt;King: "Die Jungs sind sauer, weil sie deinen Bekannten nicht vorgestellt wurden."&lt;br /&gt;- Jonas: "'Die Jungs' ist übertrieben. Ich hatte das Ganze schon wieder vergessen."&lt;br /&gt;Student: "Mich hat's nie interessiert."&lt;br /&gt;Witwe: "Das war mein Lesezirkel. Mit den Mädels diskutiere und tausche ich Bücher. Wir haben nach einer neuen localité gesucht. Montag kommen sie wieder. Ich hoffe, das geht in Ordnung."&lt;br /&gt;Jonas grummelt leise "Invasoren" in seine Kaffeetasse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus ihrer schwarzen Handtasche kramt die Witwe "Königliche Hoheit" von Thomas Mann hervor und zieht sich an ihren Ecktisch zurück. Der Italiener starrt über den Rand des kicker hinweg mit aufgerissenen Augen und gerunzelter Stirn die Theke an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-8306669303877367616?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/8306669303877367616/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/10/07-oktober-2010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/8306669303877367616'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/8306669303877367616'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/10/07-oktober-2010.html' title='07. Oktober 2010:'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-1030467204497359115</id><published>2010-09-27T20:00:00.012+02:00</published><updated>2010-10-08T01:01:22.254+02:00</updated><title type='text'>27. September 2010</title><content type='html'>Jonas: "Die Zusammensetzung des geplanten Hartz IV-Regelsatzes ist ja mal wieder ein Zeugnis der besonderen Art. Immerhin kann man sich vom Geld für Nachrichtenübermittlung Internet leisten, denn die 1,39 €uro, die für Bildung vorgesehen sind, reichen nicht einmal für drei Ausgaben der BILD."&lt;br /&gt;- Student: "Vorausgesetzt man kommt am Tag mit 4,32 €uro für Nahrungsmittel und Getränke hin. &lt;a href="http://twitter.com/dermaschinist/status/25680480686"&gt;Twitter lässt verlauten&lt;/a&gt;, selbst für Polizeihunde werden 6,80 €uro veranschlagt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Witwe betritt, zusammen mit drei weiteren attraktiven Frauen, das Graceland. Ursula van der Leyen entkommt ihrem Richturteil heute knapp, die Schwiegermutter der Nation ist schlagartig aus dem Interessenfeld der an der Theke sitzenden Männer verschwunden.&lt;br /&gt;- Gefährte: "Okay, was passiert hier gerade?"&lt;br /&gt;- Italiener: "Es sieht auf jeden Fall zu gut aus, um tatsächlich real zu sein."&lt;br /&gt;- Gefährte: "Nicht ablenken lassen. Nicht starren. Haltet das Gespräch am Laufen. Solche Frauen sind gewöhnt, dass sich, egal, wo sie auftauchen, die Männerköpfe zu ihnen drehen. Sollten wir also unsere Würde behalten wollen, dürfen wir uns auf keinen Fall wie triebgesteuerte Tiere verhalten. Beweist Willenskraft, Jungs."&lt;br /&gt;Jonas: "Laut Schopenhauer sind wir ohnehin nur triebgesteuerte Tiere und der Wille ist nur Drang zu überleben und sich fortzupflanzen."&lt;br /&gt;- Gefährte: "Es kommen drei unbekannte, attraktive Frauen hinein und du denkst an Schopenhauer. Es könnte auch Christina Hendricks den Raum betreten und du würdest gelangweilt weiter in deinem Kaffee rühren."&lt;br /&gt;- Italiener: "Ich will aber hinschauen - nur ganz kurz."&lt;br /&gt;- Gefährte: "Reiß dich zusammen. Wir werden mit Sicherheit eh gleich vorgestellt."&lt;br /&gt;- King: "Ich hab ja von hier einen ganz guten Blick und ich warne dich, Morgan. Wenn du gleich vor so schönen Frauen einen auf 20er Jahre-Gentleman machst, bekommst du Hausverbot aufgrund Erdniedrigung anderer Stammgäste."&lt;br /&gt;- Gefährte: "Ach bitte... Das ist nur Neid, weil ich mich Frauen gegenüber stilvoll verhalte."&lt;br /&gt;- King: "Ich mein's ernst..."&lt;br /&gt;- Italiener: "Hier tauchen halt nicht so häufig Frauen auf. Zumal uns Blades' Freundin auch noch vorenthalten wurde, weil er lieber lange Spaziergänge, Filmabende und Matratzensport veranstaltet hat."&lt;br /&gt;Jonas: "Das werfe ich ihm nicht vor. Ich mag diese Invasoren in unser etabliertes System nicht mehr. Wenn wir uns weiter so vermehren, verliere ich den Überblick. Ich verstehe langsam, warum Jugendliche heutzutage ihre Bekanntschaften lieber in den Datenbanken sozialer Netzwerke pflegen."&lt;br /&gt;- Student: "Du betrachtest meine Freundin als Invasorin?"&lt;br /&gt;Jonas: "Ich wollte nur anmerken, dass ich bald eine Datenbank anlegen muss, weil mir sonst vorgeworfen wird, dass ich nicht zuhöre und nichts über meine Freunde weiß."&lt;br /&gt;- Student: "Bevor du meine Freundin in ein Wiki einpflegst, will ich, glaube ich, gar nicht, dass du dich mit ihr anfreundest."&lt;br /&gt;- Gefährte: "Du hast Platz für so viel Scheiße in deinem Kopf, aber kannst nicht mehr als zehn in deinem Umfeld lebende Personen ohne Wiki verwalten?"&lt;br /&gt;Jonas: "Nur für's Protokoll und um das Thema zu wechseln, möchte ich festhalten, dass Paulie der Witwe eben ihre Weiblichkeit aberkannt hat."&lt;br /&gt;- Italiener: "Das stimmt so nicht. Nur hat das Bild einer attraktiven Frau zuletzt mit 12 ausgereicht."&lt;br /&gt;- Gefährte: "Oh, bitte, bitte, bitte sag nicht, dass du dir auf Selene einen runtergeholt hast."&lt;br /&gt;- Italiener: "Was? Nein... Okay, das war zugegeben ein schlechter Vergleich. Ich fänd's nur schön, wenn hier regelmäßig attraktive Frauen Kaffee trinken würden. Das ließe uns weniger nerdig erscheinen."&lt;br /&gt;- Student: "Nerdism liegt doch voll im Trend."&lt;br /&gt;Jonas: "Nur weil du mehr oder weniger 'nen Vierer im Lotto gewonnen und in World of WarCraft eine hübsche Freundin gefunden hast."&lt;br /&gt;- Gefährte: "Es heißt Sechser im Lotto."&lt;br /&gt;Jonas: "Das wäre statistischer Blödsinn."&lt;br /&gt;- Italiener: "Wir konnten noch gar nicht bestätigen, dass seine Freundin hübsch ist."&lt;br /&gt;- Student: "Bitte?"&lt;br /&gt;Jonas: "Wir gehen davon aus, dass sein Geschmack gut ist, weil er sonst das Graceland nicht gefunden hätte."&lt;br /&gt;- Student: "Danke. Auch wenn das mehr Eigenlob als Kompliment an mich war."&lt;br /&gt;- Gefährte: "Ich find's vorbildlich, wie ihr das Gespräch in Gang haltet."&lt;br /&gt;- King: "Die Damen sind übrigens gegangen."&lt;br /&gt;- Italiener: "WAS?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas, der Gefährte, der Italiener und der Student drehen sich zeitgleich um. Die Witwe und ihre Freundinnen sitzen in ihre Bücher vertieft um den Stammtisch, der eigentlich nur während der Fußballübertragungen genutzt wird, mitten im Graceland. Die vier Kerle wenden sich schnell wieder ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Gefährte: "Okay, das war knapp. Ich glaube, sie haben das gar nicht mitbekommen."&lt;br /&gt;- Italiener: "Scheiße, sehen die gut aus."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King schmunzelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Ich weiß, dass ich mich eben gegen Invasoren ausgeprochen habe. Trotzdem finde ich es doch unhöflich, dass wir nicht einander vorgestellt werden."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Update 28. September 2010:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;- Student: "Lese hier gerade, Alexander Svensson hat auf seinem &lt;a href="http://www.wortfeld.de/2010/09/polizeihunde-futter/"&gt;Blog&lt;/a&gt; klargestellt, dass Polizeihunde doch weniger Geld für Futter bekommen. Wollt ich euch nur wissen lassen. Wäre ja auch 'n Unding gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-1030467204497359115?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/1030467204497359115/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/09/27-september-2010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1030467204497359115'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1030467204497359115'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/09/27-september-2010.html' title='27. September 2010'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-3215948609407057123</id><published>2010-09-13T21:00:00.001+02:00</published><updated>2010-09-13T21:12:03.359+02:00</updated><title type='text'>13. September 2010:</title><content type='html'>Mit dem Kater seines Lebens sitzen der Gefährte und Jonas im Graceland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Student: "Dieses Wochenende müsst ihr euch benehmen."&lt;br /&gt;Jonas: "Am Wochenende ist Bundesliga. Keine Topspiele, aber Bundesliga."&lt;br /&gt;Student: "Meine Freundin kommt am Wochenende."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas verschluckt sich an seinem Kaffee, beinahe muss er brechen. Sein ganzer Körper und insbesondere sein Magen sind noch strapaziert vom Vodka.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Deine... Freundin!? Seit wann hast du eine Freundin? Wo hast du eine Freundin kennengelernt? Warum wissen wir nichts davon?"&lt;br /&gt;Stundent: "Ja, meine Freundin. Seit einigen Monaten. Online, sie spielt auch WoW und ist in meiner Gilde. Weil ich dich nicht in deiner Ehre verletzen wollte, schließlich hast du seit Ewigkeiten niemanden am Start gehabt."&lt;br /&gt;Witwe: "Der hat gesessen."&lt;br /&gt;Jonas: "Dieser Tag hat's auf mich abgesehen. Ich glaub, ich muss kotzen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gefährte: "Wenn beim Ficken der Darm reißt, ist der Schwanz im Arsch."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-3215948609407057123?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/3215948609407057123/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/09/13-september-2010.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3215948609407057123'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3215948609407057123'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/09/13-september-2010.html' title='13. September 2010:'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-5800139905022642488</id><published>2010-08-03T05:00:00.000+02:00</published><updated>2010-08-10T00:23:35.325+02:00</updated><title type='text'>02. August 2010: Der Gefährte ist aus Griechenland zurück</title><content type='html'>Gefährte: "Ich hab den günstigen Fraß hier richtig vermisst. Ihr habt ja keine Vorstellung, wie hoch die Lebensmittelpreise im Ausland sind. Sechs Euro für einen kleinen Kanten Käse, drei Euro für Brot. Und das ist ein beschissenes Stück Brot, ich sag's euch. Bleibt einem trocken im Halse stecken, wenn man's nicht mit viel Fett brät, diese trockene, weiße Scheiße."&lt;br /&gt;King: "Das ehrt mich ja sehr, dass du meine bescheidene Küche im Vergleich mit den kulinarischen Spezialitäten lobst."&lt;br /&gt;Gefährte: "Loben? Von loben kann keine Rede zu sein. Es schmeckt ordentlich genug, um sich den Wanst vollzuschlagen und man ist am Ende satt und trotzdem nicht pleite. Das kann ich loben. Trotzdem würde sich die Großmutter des Italieners im Grabe umdrehen, sähe sie die Bolognese hier."&lt;br /&gt;Italiener: "Ich weiß nicht, was du hast. Mir schmeckt's."&lt;br /&gt;King: "Das ist keine Bolognese, sondern Tomatensoße mit Hackfleisch, roten Bohnen und Pilzen. Das steht auch so in der Karte. Wenn du 'ne Bolognese willst, geh zum Ristorante einen Block weiter. Aber da heulste dann wieder übern Preis."&lt;br /&gt;Gefährte: "Genau das wollt ich sagen. Dein Fraß ist preiswert."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Hab ich euch schon erzählt, dass der Orange Vater wird. Haben ihn gestern besucht."&lt;br /&gt;Student: "Ernsthaft? Wie hat er das hinbekommen?"&lt;br /&gt;Jonas: "Ich werde dir jetzt nicht erklären, wie man 'ner Frau 'nen Braten in die Röhre schiebt."&lt;br /&gt;Witwe: "Na kommt, er ist im besten Alter. Ich hätt auch keine Lust in einer langjährigen Beziehung ewig mit Tüte drüber rumzulümmeln. Ohne macht uns doch allen mehr Spaß."&lt;br /&gt;Alle schauen die Witwe an.&lt;br /&gt;Jonas: "Auch wenn ich dir in allen Punkten zustimme, solltest du berücksichtigen, dass wir alle noch nie in einer langjährigen Beziehung - oder überhaupt einer Beziehung - waren. Wir tragen also so ziemlich immer Kondome."&lt;br /&gt;Student: "Ich nicht."&lt;br /&gt;Jonas: "Naja, deine Hand wird dich auch kaum mit 'nem befruchtbaren Ei oder Aidsviren überraschen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-5800139905022642488?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/5800139905022642488/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/08/02-august-2010-der-gefahrte-ist-aus.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/5800139905022642488'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/5800139905022642488'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/08/02-august-2010-der-gefahrte-ist-aus.html' title='02. August 2010: Der Gefährte ist aus Griechenland zurück'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-6683316155072674199</id><published>2010-08-02T05:00:00.000+02:00</published><updated>2010-08-04T16:04:25.228+02:00</updated><title type='text'>01. August 2010: Jonas und der Gefährte besuchen Mr. Orange und dessen schwangere Frau.</title><content type='html'>Jonas sieht sich in der Wohnung um.&lt;br /&gt;Jonas: "Nett... klein, aber nett..."&lt;br /&gt;Mr. Orange: "Es reicht für eine Person."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mr. Orange ist als Erster der seit Schulzeiten befreundeten Viererclique bestehend aus ihm, Jonas, dem Klempner und dem Gefährten zu neuen Ufern aufgebrochen. Zunächst zum Bund, dann zu einer Frau in eine andere Stadt, hat als Pizzabote und Immobilienmakler gearbeitet und wurde letztendlich Bulle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mr. Orange: "Muss dir noch was zeigen."&lt;br /&gt;Er überreicht Jonas ein Ultraschallfoto. Der Gefährte lukt um die Ecke und beobachtet die Reaktion.&lt;br /&gt;Jonas: "Okay."&lt;br /&gt;Mr. Orange: "Okay? Das ist alles?"&lt;br /&gt;Jonas: "Der kleine, weiße Erdnussflip in der schwarzen Suppe ist'n Baby, ja?"&lt;br /&gt;Mr. Orange: "Ja."&lt;br /&gt;Jonas: "Okay."&lt;br /&gt;Mr. Orange: "Okay."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man verbringt den Vormittag rauchend auf dem Balkon, redet erst über die letzten Monate und schweift dann schnell zu Anekdoten aus der Jugend ab. Über Aktuelles wird nich geredet, keiner will sich so fühlen als sitze er bei Kettcar am Tisch. Stattdessen seilt man sich, den Karabinerhaken an der Fluppe befestigt, in zufriedene Zeiten hinunter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Orange: "Warum müssen wir eigentlich immer saufen, wenn wir uns treffen? Wir können doch auch mal... 'nen Kaffee trinken gehen."&lt;br /&gt;Jonas: "Wir gehen jedes Mal Kaffee trinken. Halt um den Alkohol vom Vorabend aus den Köpfen zu spülen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Welcher Monat isses jetzt?"&lt;br /&gt;Frau Orange: "Der fünfte."&lt;br /&gt;Jonas: "Schön. Wie aktuell ist das Ultraschallfoto?"&lt;br /&gt;Frau Orange: "Von neulich."&lt;br /&gt;Jonas: "Aber das Baby ist noch so winzig auf dem Bild."&lt;br /&gt;Frau Orange: "Es wächst jetzt täglich. Ich merk das nach dem Aufstehen. Kühlschranktür auf, Kühlschranktür zu, kotzen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-6683316155072674199?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/6683316155072674199/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/08/01-august-2010-jonas-und-der-gefahrte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/6683316155072674199'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/6683316155072674199'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/08/01-august-2010-jonas-und-der-gefahrte.html' title='01. August 2010: Jonas und der Gefährte besuchen Mr. Orange und dessen schwangere Frau.'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-8503952301474693095</id><published>2010-07-27T06:00:00.001+02:00</published><updated>2010-07-27T06:23:31.105+02:00</updated><title type='text'>26. Juli 2010: Bei Regen verändert sich die Stadt zum Guten und zum Schlechten</title><content type='html'>Jonas: "Bei diesem Regen bin ich abends immer froh wieder daheim zu sein."&lt;br /&gt;King: "Tatsächlich? Gerade von dir habe ich erwartet, dass du bei jedem Wetter draußen umherstreunst. Dass du dich von ein bisschen Wasser nicht aufhalten lässt."&lt;br /&gt;Jonas: "Es geht nicht um die Nässe. Es geht um die Regenschirme. Überall sind Regenschirme aufgespannt. Draußen schützt man sich unter ihnen, in den Cafés und Treppenhäusern liegen sie zum Trocknen, in jedem Geschäftseingang winken sie einem zu, während die Menschen versuchen sie trocken zu schütteln. Bei solch andauerndem Regen wird jeder Garten zerstört, aber es erblüht ein Urwald aus Regenschirmen. Regenschirme sind eine scheußliche Erfindung. Fast so schlimm wie Sonnenschirme. Sonnenschirme sind eine Perversion."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas nippt an seinem Kaffee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Schön hingegen sehen bei diesem Regen die Straßen aus. Häufig sieht man eine Zeitungsseite, die ganz akkurat auf den Gehweg gefallen ist, als hätte sie jemand dort abgelegt. Es wurde solang auf ihr herumgetrampelt, dass sie nahezu eins geworden ist mit den Pflastersteinen und die Überschriften kann man sogar noch lesen. Als hätte man die Straße mit diesen Abziehtattoos verziert, die wir uns als Kinder auf den Arm geklebt haben. Die Mädchen hatten Delphine, die Jungs Piraten. Und die Straße hat die doppelseitige Volkswagenanzeige aus der Tageszeitung."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-8503952301474693095?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/8503952301474693095/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/07/26-juli-2010-bei-regen-verandert-sich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/8503952301474693095'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/8503952301474693095'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/07/26-juli-2010-bei-regen-verandert-sich.html' title='26. Juli 2010: Bei Regen verändert sich die Stadt zum Guten und zum Schlechten'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-7242980960779543314</id><published>2010-06-22T00:00:00.000+02:00</published><updated>2010-06-22T02:46:56.645+02:00</updated><title type='text'>21. Juni 2010: Anonyme Nachbarschaft kann unbemerkt dahinscheiden</title><content type='html'>Jonas: "In einer der Wohnungen zwei Häuser weiter ist jemand gestorben."&lt;br /&gt;King: "Wie bitte?"&lt;br /&gt;Jonas: "Da liegen bereits zwei verschiedene Ausgaben der Welt am Sonntag vor der Tür. Man lässt doch keine gezahlten 2,80 Euro vor der Haustür im Dreck liegen, wenn man noch lebt."&lt;br /&gt;King: "Vielleicht ist der Empfänger im Urlaub."&lt;br /&gt;Jonas: "Niemand fährt während einer WM in den Urlaub. Ich sag dir, da liegt irgendwo 'ne Leiche und ich bin der einzige, der's gemerkt hat."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-7242980960779543314?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/7242980960779543314/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/06/21-juni-2010-anonyme-nachbarschaft-kann.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/7242980960779543314'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/7242980960779543314'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/06/21-juni-2010-anonyme-nachbarschaft-kann.html' title='21. Juni 2010: Anonyme Nachbarschaft kann unbemerkt dahinscheiden'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-1503045858558331748</id><published>2010-06-21T00:00:00.109+02:00</published><updated>2010-06-21T02:05:58.336+02:00</updated><title type='text'>13. Juni 2010: Die Weltmeisterschaft ist eigentlich das langweiligste Turnier und trotzdem wollen plötzlich alle über Fußball reden</title><content type='html'>Bis auf wenige Ausnahmen sind alle vor dem Graceland am Straßenrand geparkten Fahrzeuge für das abendliche Deutschlandspiel eingekleidet. An den meisten Autos hängen nur schwarz-rot-goldene Fähnchen, mindestens zwei, manchmal auch vier. Die Außenspiegel eines schwarzen Audi A6 sind zudem mit Kondomen in den gleichen Farben bezogen und eine Vuvuzela, offensichtlich Werbegeschenk von Vodafone, liegt auf der Ablage über dem Handschuhfach. "2006, 2008, 2010, here we go again", denkt sich Jonas und betritt das Graceland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Dieser ganze Irrsinn alle zwei Jahre lässt mich mittlerweile vom Fußballbegeisterten zum Fußballmuffel werden. Ich verstehe es einfach nicht. Insbesondere bei der Weltmeisterschaft verstehe ich es nicht."&lt;br /&gt;King: "Was versteht du nicht?"&lt;br /&gt;Jonas: "Warum sich die Menschen, die sich bei Gesprächen über Bundesliga, DFP-Pokal und Champions League genervt abwenden, während der Welt- und Europameisterschaft plötzlich euphorisch dem Fußball zuwenden."&lt;br /&gt;King: "Da geht es, aus deren Sicht, um mehr. Plötzlich braucht man keinen Verein, den man anfeuert. Man feuert ganz selbstversätndlich patriotisch das eigene Land an."&lt;br /&gt;Jonas: "Doch jedes Mal, wenn man den Patriotismus anspricht, wird dieser abgestritten."&lt;br /&gt;King: "Das liegt an unserer Vergangenheit."&lt;br /&gt;Jonas: "Aber die Weltmeisterschaft ist das mit Abstand langweiligste Turnier."&lt;br /&gt;King: "Wieso das?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Zunächst wegen der qualifizierten Mannschaften. Aus gutem Grund können sich aus Europa 13 der 53 antretenden Mannschaften und aus Südamerika 5 der 10 antretenden Mannschaften qualifizieren, denn nur auf diesen Kontinenten wird guter Fußball gespielt. Die Qualifikationsrunden auf diesen Kontinenten sind spannender als die Vorrunde der WM. Es spielen gute Mannschaften gegen gute Mannschaften. In der WM-Vorrunde kann man von vorneherein mindestens eine, wenn nicht beide Mannschaften bestimmen, die das Achtelfinale erreichen. Türkei, Russland, Schweden, Tschechien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Irland treten alle nicht an. Stattdessen wird man Mannschaften wie Südafrika, Nigeria, Algerien, Australien, Kamerun, Neuseeland, Nordkorea und Honduras beobachten, wie sie unter dem Motto 'Dabei sein ist alles' partizipieren."&lt;br /&gt;King: "Aber du kannst doch nicht ernsthaft fordern, bei einer Weltmeisterschaft ganze Kontinente zu sperren und nur europäische und südamerikanische Länder zu akzeptieren."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Natürlich nicht. Es ist völlig richtig und für mich als Fußballinteressierten sogar wünschenswert, dass diese Mannschaften antreten. Schließlich gibt es immer wieder Überraschungen. Deswegen schaue ich auch so gern den DFB-Pokal. Aber es ist mir ein Rätsel, warum sich plötzlich Menschen, die sonst nichts mit Fußball anfangen können, plötzlich Japan gegen Kamerun oder Honduras gegen Chile ansehen. Denn es ist nicht so, wie du sagst, dass diese, eigentlich fußballuninteressierten, Leute sich nur die Deutschlandspiele ansehen. Nein, sie schauen jede Partie. Es wird ja, im Gegensatz zum DFB-Pokal, jedes Spiel im FreeTV übertragen."&lt;br /&gt;King: "Wir schauen doch auch jedes Spiel der Champions League, auch wenn gerade keine deutschen Teams spielen."&lt;br /&gt;Jonas: "Wir interessieren uns auch für Fußball. Und in der Champions League wird ausschließlich Fußball auf hohem Niveau gespielt. Das ist nicht zwangsweise, aber doch meistens viel schönerer und anspruchsvollerer Fußball. Welche Spieler, mit aktuellem Verein, von Honduras und Chile fallen dir spontan ein?"&lt;br /&gt;King: "Bei Honduras Palacios von Tottenham, bei Chile Sanchez und Isla von Udinese Calcio."&lt;br /&gt;Jonas: "Drei Spieler, während du bei Chelsea, Barca und Inter selbst die Ersatzbank aufzählen kannst. Kein Wunder, denn die restlichen Spieler sind keine internationalen Profis. Sie spielen keinen anspruchsvollen Fußball. Dementsprechend gibt es, aller Voraussicht nach, keine schönen, spannenden Spiele."&lt;br /&gt;King: "Und trotzdem schauen fußballuninteressierte Menschen sich diese Begegnungen an."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Ganz genau. Die Fußballweltmeisterschaft ist ein Event auf BILD-Niveau und die Massenbegeisterung hat mit dem Sport nicht die Bohne zu tun. Es geht um Saufen, Party und Public Viewing, bei welchem der Familienvater seiner unbedarften Ehefrau erklären darf, dass der Torhüter zwar auch hübsch aussieht, der Schweinsteiger aber im Mittelfeld spielt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas nippt am Kaffee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Es ist doch absurd, dass während des langweiligsten Turniers plötzlich alle über Fußball reden wollen. Ich freu mich auf die nächste Bundesligasaison."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-1503045858558331748?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/1503045858558331748/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/06/13-und-23-juni-2010-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1503045858558331748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1503045858558331748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/06/13-und-23-juni-2010-die.html' title='13. Juni 2010: Die Weltmeisterschaft ist eigentlich das langweiligste Turnier und trotzdem wollen plötzlich alle über Fußball reden'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-8154549021028320837</id><published>2010-06-06T20:00:00.184+02:00</published><updated>2010-06-15T20:43:54.909+02:00</updated><title type='text'>05. Juni 2010: Badesee</title><content type='html'>Als Jonas bemerkt, dass der Klempner versucht hat, ihn auf dem Handy zu erreichen, stellt der Student gerade den Elektrogrill aus, den sie vor dem Graceland aufgebaut haben und die Witwe streicht sich eine Messerspitze Kräuterbutter auf den letzten Bissen Baguette. Es ist herrlichstes Sommerwetter, einer dieser perfekten Tage, an denen die Hitze angenehm und gemütlich ist und noch nicht klebrig und motivationstötend. Jonas ruft den Klempner, welcher tatsächlich in eine benachbarte Kleinstadt gezogen ist und dort an der Fachhochschule studiert, zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Du wolltest mich sprechen?"&lt;br /&gt;Klempner: "Ich wollte fragen, ob du zum See mitkommen willst."&lt;br /&gt;Jonas: "Gerne."&lt;br /&gt;Klempner: "Gegen drei am Bahnhof?"&lt;br /&gt;Jonas: "Alles klar."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;---&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bier schmeckt nach lauwarmer Pisse. Jonas und der Klempner schlendern zwischen zwei Seen auf den dritten zu, an welchem weder Wasserskianlage noch Nudisten stören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Bah, einfach widerlich." Er schüttet den restlichen Inhalt der Flasche ins Gebüsch.&lt;br /&gt;Klempner: "Bisschen Kiffe wäre bei dem Wetter besser. Hab aber nix mehr."&lt;br /&gt;Jonas: "Passt auch so. Kiffen und Schwimmen ist auch 'ne Scheißkombi."&lt;br /&gt;Klempner: "Wir könnten uns auch nackig machen und zu den Nudisten legen."&lt;br /&gt;Jonas: "Heute nicht."&lt;br /&gt;Klempner: "Wär mal 'ne Erfahrung. Ich glaub, ich bin mittlerweile bereit dafür."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Uferwiesen am dritten See sind ungemäht, dafür darf man seine Decken kostenlos ausbreiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas: "Eigentlich 'ne Frechheit, dass die heutzutage für jeden Tümpel Eintritt verlangen."&lt;br /&gt;Klempner: "Was das denn für 'ne &lt;a href="http://shop.adidas.de/product/41638/601366/Schwimmen/I-3SA-Boxer/detail.jsf"&gt;Badehose&lt;/a&gt;?"&lt;br /&gt;Jonas: "Meine alte Badeshorts war zerschlissen und da ich in letzter Zeit öfter schwimme, dachte ich mir, dass ich mir mal 'ne vernünftige Badehose zulege."&lt;br /&gt;Klempner: "Na, wenn du meinst. Immerhin hast du dir keinen von diesen Slips gekauft, bei denen an beiden Seiten die Eier rausgequetscht werden."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas hat schon beim Kauf damit gerechnet, dass er beim ersten Tragen 'nen dummen Spruch gedrückt bekommt, ist aber trotzdem mit seiner Entscheidung sehr zufrieden. Er hasst diese unpraktischen und sich mit Wasser vollsaugenden Badeshorts. Wenngleich der Klempner natürlich nicht völlig daneben liegt und so ein enganliegender Schwimmboxer für den Badesee recht freizügig ist. Aber sie liegen ja auch entweder geschützt im hohen Gras oder sind im Wasser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klempner: "Dann mal hinein ins kühle Nass."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Klempner gerade den ersten Fuss ins Wasser setzt, wird er zwei Decken weiter lautstark gegrüßt. Jonas dreht sich zur Rufenden und erblickt ein attraktives, braungebranntes Mädel im knappen, gestreiften Bikini.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klempner: "Oh, die wohnt mit mir im Wohnheim. Die, von der ich dir erzählt habe." Sie gehen rüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn er von ihr erzählt hat, muss das wohl das Mädel aus dem Zimmer nebenan sein, schlussfolgert Jonas. Der Klempner hat sich schnell mit ihr angefreundet und angedeutet, dass da eventuell sogar mehr ginge, was ihm aber ein bisschen Sorge bereite, gerade weil sie so schön sei, er aber doch jetzt eine Freundin im Breisgau habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klempner: "Eve, das ist Jonas, Jonas, das ist Eve."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eves Blick wandert von Jonas' Augen in seinen Schritt, verweilt dort einige Sekunden und kehrt wieder zurück zu seinen Augen. Sie strahlt ihn an und spielt mit einem der Träger ihres Bikinioberteils.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eve: "Sehr angenehm."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat die mir gerade, denkt Jonas, hat die mir gerade auf den Schwanz gestarrt? Fühlen sich so Frauen, wenn unser Blick eine Sekunde zu lang auf Brusthöhe bleibt? Nein, nein, nein, bestimmt interpretiere ich da zu viel hinein. Das war Zufall. Sie hat mir nicht auf den Schwanz gestarrt. Denken Frauen auch, dass sie zuviel hineininterpretieren? Scheiß Schwimmboxer, ist ja verrückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eve: "Wollt ihr euch zu mir legen? Was macht ihr heut abend noch?"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-8154549021028320837?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/8154549021028320837/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/06/05-juni-2010-badesee.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/8154549021028320837'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/8154549021028320837'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/06/05-juni-2010-badesee.html' title='05. Juni 2010: Badesee'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-3894944741903265889</id><published>2010-05-26T20:00:00.002+02:00</published><updated>2010-05-27T04:17:06.741+02:00</updated><title type='text'>Die letzten Tage</title><content type='html'>- K: "Die NRW-Wahl gestern..."&lt;br /&gt;J: "Die Neuwahl morgen..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Der christdemokratische Ministerpräsident von Sachsen, Stanislaw Rudi Tillich, lässt sich mit Bezug auf die Bildungsausgaben in der Financial Times Deutschland zitieren: Mehr Geld macht nicht automatisch klüger. Als Beispiel führt er sich selbst an. Er habe den Arsch voller Geld und trotzdem nur Scheiße im Kopf."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- K: "Meine Damen und Herren, liebe Freunde, unverhoffte Laufkundschaft. Wir haben uns heute hier versammelt, um gemeinschaftlich die letzten Episoden einer der herausragenden Serien der letzten zehn Jahre zu verfolgen, uns auf ein letztes Abenteuer mit den verbliebenen Inselbewohnern zu begeben. Vielen wird der Abschied schwer fallen, egal welches Ende sich J. J. Abrams für die liebgewonnenen Charaktere ersonnen hat. Doch zunächst erhebt die Gläser, stoßt an und lehnt euch entspannt zurück. Beamer an für Lost: The End."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Student betritt das Graceland.&lt;br /&gt;- K: "Nein, nein, nein, so nicht. Gleich wieder raus hier. Raus, raus, raus."&lt;br /&gt;- S: "Was denn? Was hab ich..."&lt;br /&gt;J: "Mein lieber Bladez, gerade von dir hätte ich mehr erwartet."&lt;br /&gt;- S: "Wollt ihr mich verarschen. Was soll der Scheiß?"&lt;br /&gt;Der King schiebt den protestierenden Student zur Tür raus und zeigt auf die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Towel_dna.jpg"&gt;Flagge&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;- K: "Handtuch holen. Aber ganz schnell. Zack, los. Worauf wartest du?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Wahahahahahaaa!"&lt;br /&gt;Jonas springt auf und läutet die Glocke.&lt;br /&gt;J: "Lokalrunde! Bier für alle!"&lt;br /&gt;- K: "Was denn los."&lt;br /&gt;J: "Ob ihr es glaubt oder nicht: ROLAND FUCKING KOCH IST ENDLICH, ENDLICH, ENDLICH ZURÜCKGETRETEN!"&lt;br /&gt;Der King, der Student, der Italiener und die Witwe werden Zeuge, wie ein völlig enthusiastischer Jonas um zehn Uhr morgens den Chandler'schen Victory Dance aufführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;~&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Komm, King, schließ den Laden ab. Wir müssen uns auf morgen Abend vorbereiten."&lt;br /&gt;- K: "Wieso, Jonas? Was wollen wir denn morgen Abend machen?"&lt;br /&gt;J: "Genau dasselbe wie jeden Abend, King. Wir versuchen, den Sinn des Lebens an uns zu reißen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;_&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-3894944741903265889?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/3894944741903265889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/05/die-letzten-tage.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3894944741903265889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3894944741903265889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/05/die-letzten-tage.html' title='Die letzten Tage'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-483977400885631026</id><published>2010-05-05T20:00:00.006+02:00</published><updated>2010-05-06T03:00:07.175+02:00</updated><title type='text'>05. Mai 2010</title><content type='html'>J: "Du musst mir wieder die Haare schneiden."&lt;br /&gt;Jonas rührt in seinem Kaffee. Jeder aufgeschenkte Becher muss erstmal zehn Minuten umgerührt werden, gegen den Uhrzeigersinn und unter strengem Blick. Die Milch muss zirkulieren, der Zucker muss sich lösen. Sollte Jonas je aufhören Kaffee zu trinken, bliebe die Erde stehen, keine Energie mehr, und Deutschland wäre gefangen in einem ewigen Morgen.&lt;br /&gt; - K: "Sind sie dir schon wieder zu lang?"&lt;br /&gt;J: "Viel zu lang. Ich bekomm schon wieder Mitesser im Nacken, genau da, wo die Fransen immer so kitzeln. Mein Hals muss sein Terrain verteidigen, und wenn Haare aus dem Luftraum eindringen, dann breitet er sich instinktiv aus. Die Pickel sind seine Luftabwehrraketen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - S: "Der &lt;a href="http://uarrr.org/blog/"&gt;symphatischste unsymphatische Blogger&lt;/a&gt; hat einen Artikel geschrieben, wie man erfolgreich ins Internet schreibt: Einen Text über einen selbst schreiben, ein Bild mit einem selbst einbauen, sich selbst durch Artikel und Anwesenheit präsentieren."&lt;br /&gt;Der Student befindet sich in einem anstrengenden Spiel mit seinem Notebookbildschirm: Wer schaut zuerst weg. Eigentlich kann der Student gar nicht gewinnen, aber er betrügt. Er benutzt das Mausrad und der Bildschirm scrollt. Wenn der Bildschirm scrollt, hat dieser verloren, denn Scrollen zählt als Blinzeln der Elektronik.&lt;br /&gt; - S: "Und dann nach drei Stichpunkten ein Fazit. Fast dreißig Prozent vom Text nur Fazit. Der &lt;a href="http://www.argh.de/"&gt;Lachmann&lt;/a&gt; hat mal erklärt, dass ein Fazit nach wenig Text nicht in Ordnung geht. Das wäre irgendwie dumm, ich weiß seine Begründung nicht..."&lt;br /&gt;Getippe, Geklicke, wieder Getippe, klick, klick.&lt;br /&gt; - S: "Find ich nicht mehr."&lt;br /&gt;J: "Ich kann dir erklären, wie man erfolgreich schreibt: Mit Freude am Schreiben, mit Freude am Lesen, mit Freude am Erinnern, am Hinzuspinnen, am Weiterdenken und am Teilen. Man muss nur mit Freude schreiben, mit Hingabe und ein bisschen Liebe. Und man sollte Menschen mögen. Im Netz schreiben sie alle nur mit Zorn. Deswegen kommt soviel Scheiße dabei rum. Zorn, Vergeltung, Rechthaberei, Angeberei, übertriebener Stolz, Selbstverliebtheit. Daraus entstehen keine guten Texte."&lt;br /&gt; - K: "Unser Jonas hat die Weisheit mal wieder mit Löffeln gefressen. Wahrscheinlich rührt er sie in seinen Kaffee."&lt;br /&gt;J: "Immer nur Selbstpräsentation. Wenn man selbstverliebt schreibt, lockt man nur Leser, die letztendlich auch selbstverliebt sind. Die die gleiche Aufmerksamkeit wollen. Solche Leser könnten mir gestohlen bleiben."&lt;br /&gt; - S: "Ach, ich glaube, der Wichmann hat das nur nett gemeint. Als ehrliche Hilfestellung. Manchmal hat der seine uneigennützigen Momente."&lt;br /&gt;J: "Sein Blog ist aber doch das beste Beispiel."&lt;br /&gt; - S: "Schon. Aber das weiß der Mann. Ich glaube, der ist ungeheuer intelligent und macht sich 'nen Spaß draus."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Häufig stürmt der Student ins Graceland und brüllt. "Habt ihr gesehen?" "Muss ich euch unbedingt zeigen!"&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.firstshowing.net/2010/05/05/totally-badass-robert-rodriguezs-illegal-machete-trailer/"&gt;Trailer zu Robert Rodriguez' Machete (Starring Danny Trejo, Jessica Alba, Michelle Rodriguez, Don Johnson, Steven Seagal, Lindsay Lohan und Robert De Niro)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;_&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-483977400885631026?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/483977400885631026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/05/05-mai-2010.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/483977400885631026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/483977400885631026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/05/05-mai-2010.html' title='05. Mai 2010'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-4579249186470913733</id><published>2010-04-15T20:00:00.004+02:00</published><updated>2010-04-29T00:07:22.211+02:00</updated><title type='text'>15. April 2010: Eyjafjallajökull</title><content type='html'>J: "Der Gefährte wurde von seinem Bruder in Athen besucht und nun sitzt der Bruder in Athen fest. Wegen dem Vulkan."&lt;br /&gt; - S: "Dem Aijafjalajokul?"&lt;br /&gt;J: "Nein, wegen dem Vesuv. Natürlich wegen dem auf Island. Ich glaube, man spricht ihn Äjwellög aus."&lt;br /&gt; - K: "Wie geht's dem Gefährten denn so?"&lt;br /&gt;J: "Soweit ich weiß, lässt er sich entspannt die Sonne auf den Bauch scheinen."&lt;br /&gt; - K: "Und sein Bruder sitzt fest. Das's blöd. Der muss doch sicher auch arbeiten."&lt;br /&gt;J: "Ja, da wird diskutiert. Sein Boss will natürlich, dass er weitere Urlaubstage nimmt. Er will sich hingegen auf höhere Gewalt berufen."&lt;br /&gt; - K: "So ein Stress. Ham wa mal wieder Glück gehabt, dass wir daheim geblieben sind."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was eine Deppenlogik, denkt sich Jonas als er die Kommentare unter dem Interview mit Jeff Jarvis liest. Jarvis hatte sich auf der Re:Publica 2010 für die vielen Vorteile eines öffentlicheren Lebens stark gemacht, während die Mehrheit der sogenannten Experten in den Zeitungen vor Veröffentlichung intimer Details im Netz warnt. Im Interview bringt Jarvis die Veröffentlichung seiner Krebsleiden und die dadurch möglich gewordene Kommunikation mit anderen Kranken als Beispiel für die Vorteile. Ein Kommentartor behauptet darauf, dass er jeden Bewerber seiner Firma im Netz überprüfe und Krebskranken, sollten sie sich im Netz als solche herausstellen, eine Absage schreibe, weil diese keinen Nutzen für den Betrieb hätten. Was eine Deppenlogik, denkt sich Jonas. Als wären Krebskranke ihr restliches Leben arbeitsuntauglich, weil sie alle paar Wochen mal zu einer Routineuntersuchung müssen. Was eine Deppenlogik. Und Diskriminierung obendrein. Frechheit.&lt;br /&gt;_&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-4579249186470913733?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/4579249186470913733/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/15-april-2010-eyjafjallajokull.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/4579249186470913733'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/4579249186470913733'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/15-april-2010-eyjafjallajokull.html' title='15. April 2010: Eyjafjallajökull'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-5939026708462355536</id><published>2010-04-14T20:00:00.002+02:00</published><updated>2010-04-26T21:06:48.393+02:00</updated><title type='text'>14. April 2010: Ereignislos</title><content type='html'>- K: "Gestern Neues aus der Anstalt gesehen."&lt;br /&gt;J: "Schon allein wegen Hagen Rether."&lt;br /&gt; - S: "Ich kannte seinen Beitrag schon."&lt;br /&gt; - K: "Neuerdings singt er ja hintendran immer ein bekanntes Liedchen."&lt;br /&gt; - S: "Das dann für die monolingual aufgewachsenen Generationen untertitelt werden muss."&lt;br /&gt;J: "Bei Neues aus der Anstalt weiß ich immer nicht, ob ich lachen oder weinen soll."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - K: "Und die neue Episode House? Auch gesehen?"&lt;br /&gt;J: "Ja. Mir gefällt sehr gut, dass sie jetzt immer mehr Episoden machen, die sich weniger auf die Fälle, sondern dafür auf die Protagonisten konzentrieren."&lt;br /&gt; - S: "Find ich auch gut."&lt;br /&gt;J: "Wenn sie's allerdings noch häufiger machen, bedeutet das natürlich auch, dass die Serie im deutschen Fernsehen eingehen wird."&lt;br /&gt; - S: "Das Gedächtnis des durchschnittlichen deutschen Fernsehzuschauers stammt halt von der Eintagsfliege ab."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Hab mich die Nacht fies verlegen. Meine Schulter fühlt sich an, als hätte man mehrere Male mit einer dicken Kanüle reingestochen."&lt;br /&gt;_&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-5939026708462355536?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/5939026708462355536/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/14-april-2010-ereignislos.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/5939026708462355536'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/5939026708462355536'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/14-april-2010-ereignislos.html' title='14. April 2010: Ereignislos'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-5648089670560874079</id><published>2010-04-13T20:00:00.000+02:00</published><updated>2010-04-20T23:37:31.800+02:00</updated><title type='text'>13. April 2010: Mehrweg</title><content type='html'>Der Klempner steht aufgebracht im Flur, der zu den Hinterzimmern und den Toiletten führt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - J: "King! King, wo zum Henker sind meine Kisten hin?"&lt;br /&gt; - K: "Weg."&lt;br /&gt; - J: "Wie weg? Alter, das waren meine Kisten."&lt;br /&gt; - K: "Ich hab sie dem Großhändler mitgegeben."&lt;br /&gt; - J: "Du hast meine Kisten dem Großhändler mitgegeben? Das waren fünf Kisten. Das sind 17 Euro nochwas. Kannst du doch nicht weggeben."&lt;br /&gt; - K: "Natürlich kann ich das. Die standen im Weg rum und du lässt dich hier nur alle zwei Monate mal blicken. Das ist hier doch keine Müllhalde."&lt;br /&gt; - J: "Das war kein Müll. Das war Geld. Da ist doch Pfand drauf."&lt;br /&gt; - K: "Ich hab dir bei deinem letzten und bei deinem vorletzten Besuch schon gesagt, dass die Kisten wegmüssen. Ich hab dir auch gesagt, dass ich die sonst nehme. Du hast dich nicht drum gekümmert. Das Pfandgeld hab ich natürlich kassiert."&lt;br /&gt; - J: "Ja ich dachte, du meinst, dass du mir die abkaufst. Nicht einfach weggibst."&lt;br /&gt; - K: "Warum sollte ich dir dein verdammtes Leergut abkaufen. Aus Spaß am Wegschaffen?"&lt;br /&gt; - J: "Du hast die doch gar nicht weggeschafft. Das war doch der Großhändler. Ich will das Geld, was der dir für die Kisten gegeben hat."&lt;br /&gt; - K: "Einen Scheiß willst du. Du kannst 'n Bier und 'n Schlag auf den Hinterkopf bekommen. Geht auf's Haus."&lt;br /&gt; - J: "Was soll das denn? Du hast gesagt..."&lt;br /&gt; - K: "Nix. Die waren im Weg und jetzt sind se weg. Ruhe im Puff."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Blades, ich seh hier in den freigegeben Ordnern gerade deine Hausarbeit. Morgen ist Abgabe, oder?"&lt;br /&gt; - S: "Jap."&lt;br /&gt;J: "Oh, guck mal. Ich kann die sogar löschen."&lt;br /&gt; - S: "Lass den Scheiß schön bleiben."&lt;br /&gt;J: "Hast du keine Sicherungskopie."&lt;br /&gt; - S: "Doch. Klar."&lt;br /&gt;J: "Aber ich könnt sie mal online stellen und deinem Prof 'nen Hinweis geben, dass du abgeschrieben hast."&lt;br /&gt; - S: "Findest du das witzig? Da stecken vier Wochen Arbeit drin. Mehr als du bisher in überhaupt irgendwas investiert hast."&lt;br /&gt;J: "Hey du Arschloch. Halt mal die Backen still. Du hast keinen blassen Schimmer, was ich an Arbeit irgendwo reingesteckt hab. Glaubst du, ich hab den ganzen Scheiß geerbt? Gewonnen? Halt deine verdammte Fresse, wenn du keine Ahnung hast."&lt;br /&gt; - S: "Ich find's nur nicht witzig, wenn..."&lt;br /&gt;J: "Blablabla, klar. Das war ein verfluchter Scherz. Als wenn ich sowas machen würd. Aber du beleidigst mich gleich, nur weil du mal 'nen bisschen Stress hast. Das nächste Mal, wenn du mich als faulen Sack bezeichnest, schlag ich dir erst die Visage faltig, um sie dann mit dem Bügeleisen wieder zu glätten.&lt;br /&gt; - S: "Tut mir leid. Jetzt sei doch nicht gleich so aggro."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King und der Klempner sitzen auf der Bank unter dem Fernseher und dem Goodfellas-Poster und können sich vor Lachen kaum halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - K: "Guck ihn dir an. Guck ihn dir an. Der scheißt sich vor Angst gleich in die Hose."&lt;br /&gt; - J: "Hat keine Ahnung, dass Jonas nur Spaß macht. Dabei kommt der doch mittlerweile schon zwei Jahre her."&lt;br /&gt; - K: "Schon, aber so überzeugend hat Jonas schon lange keinen Ausraster mehr rübergebracht. Zumindest nicht gegen Leute im Raum. Nur immer gegen die da oben, die Politiker und das ganze Machtvolk."&lt;br /&gt; - J: "Dabei kann er doch keiner Fliege was zu Leide tun."&lt;br /&gt; - K: "Selbst die Maus, die er letztens gefangen hat, mussten wir wieder freilassen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King steht auf und holt Kaffee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - K: "Ach, Blades, jetzt guck nicht so bedröppelt. Der foppt dich nur."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er schlägt dem Studenten freundlich auf die Schulter. Jonas grinst die beiden an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Verrat mich doch nicht. Wurd doch gerade erst lustig."&lt;br /&gt;_&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-5648089670560874079?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/5648089670560874079/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/13-april-2010-mehrweg.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/5648089670560874079'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/5648089670560874079'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/13-april-2010-mehrweg.html' title='13. April 2010: Mehrweg'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-3200032508971112270</id><published>2010-04-12T20:00:00.003+02:00</published><updated>2010-04-21T05:49:11.145+02:00</updated><title type='text'>12. April 2010: Quersitzend</title><content type='html'>- I: "Dass an den Tagen danach immer alles so in Zeitlupe ablaufen muss. Gestern war das ja gewollt und angenehm. So ein Schweben. Aber heute so gar nicht. Heute ist eher so ein unangenehmes Stillstehen."&lt;br /&gt;J: "Werden wir jetzt philosophisch?"&lt;br /&gt; - I: "Und heute morgen im Bett, da wach ich so verdattert und ein bisschen verloren auf, steck mir die &lt;a href="http://500beine.myblog.de/"&gt;Kreislaufzigarette&lt;/a&gt; an und da platzt mir auf einmal der Arsch. Nach drei Zügen. Ich musste die Bauchmuskeln anspannen..."&lt;br /&gt;J: "Bauchmuskeln? Du? Welche Bauchmuskeln?"&lt;br /&gt; - I: "Man! Jetzt lass mich doch ausreden. Ich sabbel dir doch auch nicht mit dummen Kommentaren dazwischen, wenn du hier deine Monologe ausbreitest. Ich musste auf jeden Fall die Bauchmuskeln anspannen, um den Arsch über der Matratze zu halten. Konnte den nicht mehr aufsetzen, so ein Druck. Als hätte mir jemand 'ne Bleikugel ins Steißbein geschossen, so ein Druck."&lt;br /&gt;J: "Meine Monologe haben immerhin..."&lt;br /&gt; - I: "Ich also fix aufgeraucht. Entspannung war da natürlich nicht mehr, hab aber trotzdem aufgeraucht. Man drückt so 'ne Zigarette ja nicht nach drei Zügen aus. Wäre ja verschenkt. Und dann zum Klo. Madonna, sag ich euch. Pure Erleichterung, als ich endlich auf der Schüssel sitz. Aber das dicke Ende kommt ja noch. Der Schlingel stellt sich quer, verkantet sich. Hat sich in der Nacht 'nen riesiger quersitzender Kackklumpen in meinem Arsch..."&lt;br /&gt;J: "Meine Fresse, jetzt mach aber mal 'nen Punkt. Ich bin hier am frühstücken. Was interessiert mich dein scheiß morgendlicher Stuhlgang. Ist ja widerlich. Als nächstes erzählst du, wie hart du dabei geschwitzt hast, oder was? Versau mir nicht meinen Bacon."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King setzt neuen Kaffe auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - K: Diese Woche ist doch die Re:publica in Berlin."&lt;br /&gt;J: "Ja. Und?"&lt;br /&gt; - K: "Ich hab überlegt, ob wir da nicht auf hin sollten. Oder zumindest einer von uns."&lt;br /&gt;J: "Wir? Wieso wir? Wieso das?"&lt;br /&gt; - K: "Naja, wir haben doch jetzt auch 'ne eigene Seite und sind in diesem Web-Zwo-Null-Dings vernetzt."&lt;br /&gt;J: "Ja, und hast du mal geschaut, ob sich da wer drum schert. Wir haben das doch nur, weil's jeder macht. Weil's ganz schick ist. Als Hobby."&lt;br /&gt; - K: "Vielleicht könnt man da noch was lernen. Ich interessier mich da schon für. Da soll die Zukunft und das Geld liegen."&lt;br /&gt;J: "Genau. Du ziehst Beck's als millionenschweren Sponsor für die Seite ran. Die finanzieren uns dann und mit dem Geld engagieren wir noch jemanden, der ausführlich beschreibt, wie wir Fußball gucken und wie hart Paulie beim Kacken schwitzt. Natürlich brauchen wir auch ein Forum, wo alle uns bejubeln können, weil sie das so toll finden. Der Student packt uns bestimmt in seinen Feedreader."&lt;br /&gt; - K: "Warum machst du das jetzt so schlecht? Das ist nicht nett. Ich wollte nur 'nen Vorschlag machen und du putzt mich so runter."&lt;br /&gt;J: "Hör mal, ich kann deine Faszination ja verstehen. Mich interessiert das ja auch. Aber das meiste kannst du nachher auch im Netz nachlesen. Wir stünden da wie die Deppen vom Dorf. Das Internet ist riesig. Uns kennt da keine Sau."&lt;br /&gt; - K: "Aber ich denk, da lernt man, wie man das ändert."&lt;br /&gt;J: "Das kann ich dir auch sagen. Man ändert das mit qualitativen Artikeln. Am besten über Nischenthemen, da kann man Qualität einfacher erreichen als zum Beispiel bei Politik oder Wirtschaft. Außerdem braucht man ein gutes Netzwerk. Man muss mit den anderen Nutzern kommunizieren."&lt;br /&gt; - K: "Machen wir das denn?"&lt;br /&gt;J: "Naja, ich kommentiere schon manchmal auf Blogs. Du?"&lt;br /&gt; - K: "Ich les doch nur Kicker."&lt;br /&gt;J: "Der Student kommentiert bestimmt wie ein Verrückter, aber ob der das richtige Publikum lockt."&lt;br /&gt; - K: "Wär also nix für uns, die Re:publica?"&lt;br /&gt;J: "Schauen wir mal nächstes Jahr. Jetzt ist eh schon ausverkauft. Wenn nächstes Jahr 'nen paar bekannte Gesichter auch hingehen, können wir ja vorbeischauen. Eine Delegation, die das Graceland repräsentiert. Vielleicht sind wir bis dahin ja berühmt..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas lacht laut und knufft dem King in die Rippen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - W: "Sagt mal, Jungs, habt ihr am Freitag was vor."&lt;br /&gt;J: "Also ich nicht."&lt;br /&gt; - K: "Ich könnt mich frei machen."&lt;br /&gt; - S: "Keine Vorlesung."&lt;br /&gt; - I: "Nee, wieso?"&lt;br /&gt; - W: "Ich bräucht starke Arme, die mir beim Umzug helfen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betretenes Schweigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - W: "Es gibt auch Bier."&lt;br /&gt;J: "Klar, wir helfen gern. Gehörst doch schon zur Familie."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Nach drei Bier kann ich's ja zugeben."&lt;br /&gt; - K: "Was denn?"&lt;br /&gt;J: "Ich fand Siku-Autos immer cooler als Matchbox. Besonders meinen Frontlader."&lt;br /&gt;_&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-3200032508971112270?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/3200032508971112270/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/12-april-2010-quersitzend.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3200032508971112270'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/3200032508971112270'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/12-april-2010-quersitzend.html' title='12. April 2010: Quersitzend'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-6943678522518348419</id><published>2010-04-11T20:00:00.003+02:00</published><updated>2010-04-19T06:00:58.143+02:00</updated><title type='text'>11. April 2010: Der Klempner</title><content type='html'>Jonas betritt das Graceland. Gunter fegt den Boden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Wo sind denn alle."&lt;br /&gt; - G: "Im Hinterzimmer. Der Klempner ist wieder da."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Graceland hat drei Hinterzimmer. Eines nutzt der King als Büro. Es ist spärlich mit einem simplen Tisch, einem Rollschrank, einem Schreibtisch- und einem alten Holzstuhl eingerichtet. Im zweiten steht ein Pokertisch, ein Billardtisch, ein Kicker und eine Dartscheibe hängt an der Wand. Im dritten trifft man sich, wenn man nicht von Laufkundschaft überrascht werden möchte. Gemütliche Sitzsäcke und ein kleines Bett laden ein, sich gehen zu lassen, auf einem Stapel Bierkisten sind ein alter Röhrenfernseher und ein ausrangierter Rechner positioniert, in der Ecke brummt ein Kühlschrank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas stößt die Tür zum dritten Hinterzimmer auf. Rauchschwaden schlagen ihm entgegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Klempner Jimi. &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0110912/"&gt;U&lt;/a&gt;nser Mann in Amsterdam. Was verschlägt dich zu uns? Willkommen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Beiden umarmen sich. Der Klempner ging von 1992 bis 2000 mit Jonas zur Schule, machte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur und streunte dann durch die Weltgeschichte. Seine Liebe zum grünen Kraut sorgte dafür, dass er sich hauptsächlich in Amsterdam aufhielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - J: "Danke, Jonas, danke. Ich wollt mal wieder reinschneien."&lt;br /&gt;J: "Richtig so. Richtig so."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas plumpst in einen der Säcke und lässt sich vom Italiener die Tüte reichen. Der Fernseher zeigt South Park. Mickey Mouse verprügelt gerade die Jonas Brothers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Nicht zu fassen, dass diese Homofürsten meinen Namen tragen."&lt;br /&gt; - W: "Ich kenne die gar nicht.&lt;br /&gt;J: "Das amerikanische Pendant zu Tokio Hotel."&lt;br /&gt; - W: "Der Name sagt mir auch nichts. Hey, warum lässt du mich aus?"&lt;br /&gt;J: "Oh, entschuldige."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas gibt die Tüte an die Witwe weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Ich wusste nicht, dass du mitrauchst. Ich dachte, du wärst nicht der Typ dafür."&lt;br /&gt; - W: "Und ich dachte, du sprichst kein Französisch."&lt;br /&gt;J: "Tue ich auch nicht."&lt;br /&gt; - W: "Aber Pendant ist französisch."&lt;br /&gt;J: "Ja, aber seit Jahrhunderten eingedeutscht."&lt;br /&gt; - W: "Ihr fiesen Diebe."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Witwe lacht und nimmt einen tiefen Zug. Der Klempner beugt sich zu Jonas und flüstert ihm ins Ohr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- J: "Sehr hübsch. Seit wann zieht ihr denn so stilvolle Kundschaft an."&lt;br /&gt;J: "Willst du damit sagen, wir seien stillos?"&lt;br /&gt; - J: "Naja, ihr seid eher... Originale."&lt;br /&gt;J: "Soso. Danke übrigens für das Zeug. Ich hab seit Ewigkeiten nichts geraucht. Die Quellen hier sind alle längst versiegt und von den Kindern auf der Straße besorge ich sicher nichts. Dass die in dem Alter schon dealen. Und wer weiß, was die anbieten."&lt;br /&gt; - J: "Basilikum und hessische Hecke."&lt;br /&gt;J: "Eben."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Italiener steht am Kühlschrank und macht 'ne Schale Cornflakes, die guten Schokomonde vom Discounter. Der King hat verschiedene Müslis speziell für solche Tage im Hinterzimmer bereitgestellt, damit nicht zur Mittagszeit eine Meute völlig breiter Kindsköpfe durch das Graceland stolpert und andere Gäste verschreckt. Oder, schlimmer noch, er mit dem Ordnungsamt Ärger wegen Drogenkonsums bekommt. Außerdem kann es passieren, dass nach besonders ausgelassenen Abenden der Italiener oder der Student einschläft und nicht mehr zu wecken ist. Dann schließt der King das Zimmer ab und geht nach Hause. Die Murmeltiere müssen am nächsten Morgen entweder zum Fenster raus oder sie warten bis neun Uhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Und, bist du auf der Durchreise."&lt;br /&gt; - J: "Eigentlich nicht. Ich zieh her. In einen der Vororte. Ich werde sesshaft."&lt;br /&gt;J: "Ehrlich. Das sind ja großartige Neuigkeiten. Willkommen daheim!"&lt;br /&gt;_&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-6943678522518348419?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/6943678522518348419/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/11-april-2010-der-klempner.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/6943678522518348419'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/6943678522518348419'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/11-april-2010-der-klempner.html' title='11. April 2010: Der Klempner'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-1391246309284016633</id><published>2010-04-10T20:00:00.002+02:00</published><updated>2010-04-13T19:02:10.493+02:00</updated><title type='text'>10. April 2010:  Bremen gegen Freiburg</title><content type='html'>Der King steht vor'm Graceland und probiert umständlich, die Ösen der Werder Bremen-Flagge am Mastseil zu befestigen. Als er es endlich geschafft hat, beginnt er langsam die Flagge zu hissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "n'Morgen. Du mühst dich ja ab. Setzt du zum ersten Mal 'ne Flagge? Wieso macht Gunter das nicht? Der macht das doch sonst auch."&lt;br /&gt; - K: "Gunter hab' ich zum Einkaufen losgeschickt. Mausefallen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Taxi fährt vor und die Witwe steigt aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - W: "Bonjour. Il fait beau temps, non? Oh, vous mettez le pavillon en berne. Pour le président polonais?"&lt;br /&gt;J: "Die Nudeln mit Hackfleischsoße hier sind fast so gut wie echte Spaghetti Bolognese. Sie sollten nicht immer auswärts essen. Sie wissen gar nicht, was Ihnen hier entgeht."&lt;br /&gt; - W: "Excusez-moi? Ich verstehe nicht. Und wir waren doch schon beim Du."&lt;br /&gt;J: "Du hast mich doch nach Bolognese gefragt."&lt;br /&gt; - W: "Was? Ah, nein! Le président polonais. Der polnische Präsident."&lt;br /&gt;J: "Was soll mit dem sein."&lt;br /&gt; - W: "Ob ihr die Flagge für den polnischen Präsidenten - ich kenne das Wort nicht - en berne setzt."&lt;br /&gt;J: "Ich muss dringend Französisch lernen. Ich verstehe nicht, was mit der Flagge sein soll. Das ist die Werder Bremen-Flagge. Wir spielen heute gegen Freiburg."&lt;br /&gt; - W: "Ja, ich weiß..."&lt;br /&gt; - S: "Sie fragt, ob ihr die Flagge für den polnischen Präsidenten auf halbmast setzt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Student schließt sein Rad ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - K: "Blödsinn. Die Flagge ist nur noch nicht oben, weil mich hier niemand in Ruhe arbeiten lässt. Aber wieso? Was ist mit dem polnischen Präsidenten?&lt;br /&gt; - W: "Tot, mort."&lt;br /&gt;J: "Mord?"&lt;br /&gt; - W: "Oui."&lt;br /&gt; - S: "Nein, kein Mord. Flugzeugabsturz auf dem Weg nach Russland, zusammen mit 'ner Menge anderer wichtiger Persönlichkeiten aus Polen. Meine Güte, kam denn nichts in der 10 Uhr-Tagesschau. Ihr seid echt von der Welt abgeschnitten."&lt;br /&gt;J: "Nur, weil wir es vorziehen, vor 14 Uhr offline zu bleiben und den schönen Vormittag zu genießen."&lt;br /&gt; - W: "Oui, il fait beau temps. Mais il ya du vent."&lt;br /&gt; - K: "Die Flagge kommt auf keinen Fall auf halbmast. Das passiert nur, wenn ehemalige oder aktuelle Bremen-Spieler sterben.&lt;br /&gt; - S: "Wie auch immer. Zeit für's Frühstück. Und schalt mal das Erste ein, vielleicht gibt es was Neues."&lt;br /&gt;J: "Auf keinen Fall. Der bleibt aus. Ich lass mir doch nicht Kaffee und Bacon durch diesen Aufmerksamkeits-heischenden Trash-Journalismus verderben. So weit kommt das noch."&lt;br /&gt; - S: "Auch gut. Ihr lauft ja unwissend durch die Weltgeschichte."&lt;br /&gt;_&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lech_Kaczy%C5%84ski"&gt;Lech Aleksander Kaczyński&lt;/a&gt;. 18. Juni 1949 - 10. April 2010.&lt;br /&gt;_&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-1391246309284016633?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/1391246309284016633/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/10-april-2010-bremen-gegen-freiburg.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1391246309284016633'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1391246309284016633'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/10-april-2010-bremen-gegen-freiburg.html' title='10. April 2010:  Bremen gegen Freiburg'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-1647761319268865588</id><published>2010-04-09T20:00:00.002+02:00</published><updated>2010-04-13T01:54:31.179+02:00</updated><title type='text'>09. April 2010: Grabsender</title><content type='html'>Der Student runzelt die Stirn und gibt seinem Notebook zu verstehen, dass er nicht ganz glauben kann, was es da wieder aus dem Netz gegraben hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - S: "Jetzt drehen sie völlig durch. In Amerika entwickeln sie Grabsteine, die per Funk Informationen über den Toten an den Friedhofsbesucher auf's Handy senden."&lt;br /&gt;J: "Gibt es zumindest eine SOS-Funktion für den Toten im Sarg? Drei mal kurz, drei mal lang, drei mal kurz. Ich bin gar nicht tot. Holt mich hier raus."&lt;br /&gt; - S: "Sehr witzig."&lt;br /&gt; - K: "Eigentlich ziemlich grausam, die Erfindung. Da verfolgt dich dein schlechter Lebenslauf selbst nach dem Tod."&lt;br /&gt;J: "Völlig unnötig. Bei wichtigen Personen ruft man einfach mit dem Handy den Wikipedia-Eintrag auf. Und bei unwichtigen Personen passt doch alles auf die Granittafel. Zum Beispiel hier bei Blades."&lt;br /&gt; - S: "Mmh? Was?"&lt;br /&gt;J: "Bei dir schreiben wir dann drauf: Hier ruht Blades. Ewiger Student, unbelehrbarer Spieler und Internettroll. Geburtsdatum. Todesdatum."&lt;br /&gt; - S: "Hah hah. Sehr nett. Und bei dir? Gefreiter Paul Jonas. Nervtötender Klugscheißer und verarmter Taugenichts."&lt;br /&gt;J: "Taugenichts? Lebenskünstler! Meinst du die Steinmeisler können ß? Mit Doppel-s sähe Klugscheißer echt grausam aus. Das kannst du mir nicht antun."&lt;br /&gt; - K: "Ich hoffe, zu mir seid ihr netter."&lt;br /&gt;J: "Natürlich. Hier ruht E. A. P. aka Der King. Legendärer Barkeeper des Graceland."&lt;br /&gt; - K: "Danke."&lt;br /&gt; - S: "Ob wohl bei einem von uns auch Liebevoller Ehemann und Vater draufsteht?"&lt;br /&gt;J: "Die Menschheit wäre arm dran, wenn nicht. Dieser Planet wird dumm untergehen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Witwe stößt zu den drei Kerlen an der Theke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - W: "Vous avez l'air triste. Wenn ich euch überlebe, begrabe ich euch alle nebeneinander. Hier ruhen Blades, King und Jonas. Die besten Junggesellen aller Zeiten. Eine Runde Wodka-Martini für die besten Junggesellen der Welt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King schenkt ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - K: "Eine Runde Russisch-Italienischen von der französischen Witwe."&lt;br /&gt; - W: "Ouh, avez-vous entendu? Wie unangenehm."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Student und Jonas schauen den King böse an, der zuckt nur entschuldigend mit den Schultern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - S: "Wir wollten ihnen nicht zu nahe treten. Entschuldigen Sie bitte."&lt;br /&gt; - W: "Pas de souci! Wie sagt man? Ich bin da nicht so. Gestatten, Selene, ihr dürft mich Witwe nennen."&lt;br /&gt; - S: "Blades."&lt;br /&gt;J: "Gefreiter Paul Jonas. Angenehm."&lt;br /&gt; - K: "Ähm... alle nennen mich King. Also..."&lt;br /&gt;J: "Genug der förmlichen Höflichkeit. Auf dass man uns einen herrlichen Leichenschmaus ausrichte, der unserem Leben gerecht wird und mögen sie auf unseren Gräbern tanzen."&lt;br /&gt;_&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-1647761319268865588?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/1647761319268865588/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/09-april-2010-grabsender.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1647761319268865588'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1647761319268865588'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/09-april-2010-grabsender.html' title='09. April 2010: Grabsender'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-1006105705227203559</id><published>2010-04-08T20:00:00.003+02:00</published><updated>2010-04-11T02:22:46.398+02:00</updated><title type='text'>08. April 2010: Europa League Viertelfinalrückrunde</title><content type='html'>Es ist später Nachmittag, noch ein paar Stunden bis zum Anpfiff. Der King steht hinter der Theke und spült Gläser, Jonas rührt in seinem Kaffee und starrt Löcher in die Holzplatte. Der Student duckt sich hinter seinem Notebook. Seine Pupillen schießen von links nach rechts wieder nach links, seine Lippen murmeln lautlos vor sich hin und ab und an weiten sich die Augen oder er runzelt die Stirn. Man könnte meinen er kommuniziere in einem komplizierten magischen Prozess telepathisch mit seinem Rechner. Der Italiener sitzt auf der Bank unter dem Fernseher und dem Goodfellas-Poster und schneidet seine Tippzettel zurecht. Er hat sich extra einen Laserdrucker besorgt, obwohl die Spielscheine das Einzige sind, was er ausdruckt und jeweils vier auf eine A4-Seite passen. "Aber bei den ganzen Spieltagen. Da spar ich ein Vermögen, wenn ich nicht mehr mit dieser teuren Tinte drucken muss." Es ist ruhig im Graceland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - W: "Da läuft eine Maus."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vier schauen erstaunt auf. Niemand hatte bislang einen deutschen Satz von der Witwe gehört, immer nur "Un café, s'il vous plaît" und einmal, als der King mit "Natürlich, wie immer" darauf antwortete, erwiderte sie freundlich "À la rigueur, je peux me passer de vin, mais pas de café". Der Student durfte übersetzen, denn sonst hatte sie niemand verstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Witwe besucht täglich das Graceland und sitzt immer allein am Einzeltisch vor dem großen Fenster neben dem Eingang. Eigentlich ist "Witwe" ein unschmeichelhafter und irreführender Titel, da sie höchstens Ende zwanzig ist, aber irgendjemand hat das Gerücht verbreitet, sie sei nur aus Frankreich gekommen, um einen überaus wohlhabenden, aber alten Geschäftsmann zu heiraten. Jener sei mittlerweile verstorben und sie erbte das Vermögen. Die Geschichte passt. Die Witwe ist unheimlich attraktiv, immer schwarz gekleidet und immer allein. Sie kommt jeden Morgen mit dem Taxi, verschwindet nur mittags kurz, vermutlich um außerhalb in einem besseren Lokal zu essen und verlässt dann das Graceland stets erst zu sehr später Stunde. Seit etwas mehr als einem Jahr besucht sie das Graceland, liest vormittags Zeitung und nachmittags Bücher. Die Gesamtwerke aller namhaften Schriftsteller, vom Erstling bis zum Nachlass und danach die Biografien. Sie spricht neben Französisch und Deutsch außerdem Englisch, Spanisch, Italienisch, Griechisch und Schwedisch. Wobei spricht übertrieben ist. Sie liest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt scheint die Witwe etwas irritiert, dass alle nur sie anstarren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - W: "Da! Sur le sol. Une souris! Eine Maus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Witwe zeigt auf den Boden und alle Blicke, ihr eigener eingeschlossen, folgen ihrem Finger. Die braun-graue Maus, vielleicht überrascht von der jetzt völligen Stille, bleibt instinktiv stehen. Die winzigen Beinchen und die spitze Schnauze zittern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas reagiert als Erster und schnappt sich einen gerade gespülten Suppenteller aus dem Abtropfständer. Doch als er vorsichtig aufstehen will, nur mit der Fußspitze berührt er den Boden, riecht die Maus die Gefahr und sprintet los. Jonas springt hinterher. Der Barhocker kracht lauthals um und Jonas landet ohne sich abzufangen mit Bauch und Brust auf dem Boden. Es gibt ein Platschgeräusch wie bei einem ersten, misslungenen Kopfsprung vom Beckenrand, aber kein Klirren. Der Suppenteller steht umgedreht auf den Boden. Jonas hält ihn mit ausgestreckten Händen fest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - S: "Unser Hemet Nesingwary. Ein echter Großwildjäger."&lt;br /&gt; - K: "Hast du sie?"&lt;br /&gt;J: "Ja. Ja, ich glaube schon."&lt;br /&gt; - K: "Gut. Und jetzt?"&lt;br /&gt; - W: "Le chasseur acheve la souris."&lt;br /&gt; - K: "Was meinst du? Wir sprechen leider kein Französisch."&lt;br /&gt; - W: "Assassinieren! Töten!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Witwe zeigt diesmal auf den Italiener.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - I: "Was? Ich? Auf gar keinen Fall."&lt;br /&gt; - W: "Nicht du. Die Schere."&lt;br /&gt; - K: "Wir bringen doch jetzt hier nicht mitten im Laden mit 'ner Schere 'ne Maus um."&lt;br /&gt; - I: "Und schon gar nicht mit meiner Schere."&lt;br /&gt;J: "Gut, aber vielleicht kann mir zumindest mal jemand ein Stück Pappe oder 'ne Zeitschrift geben, damit ich das gefangene Mistvieh aufheben kann und nicht wie ein Schimpanse vor der Schüssel hocken muss."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King reicht Jonas eine alte GEO-Ausgabe und dieser schiebt das Heft unter die Schüssel. Er dreht das Porzellangefängnis um und stellt es auf einen der Tische.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Ist doch ganz niedlich. Ich bin gegen umbringen."&lt;br /&gt; - K: "Lass ja den Deckel drauf. Die können springen wie Kängurus."&lt;br /&gt;J: "Wir sollten sie wieder aussetzen."&lt;br /&gt; - K: "Aber nicht hier vor'm Geschäft. Dann ist sie morgen wieder da."&lt;br /&gt; - S: "Kommt, gebt her. Ich muss jetzt eh zur Uni. Ich lass sie da auf'm Parkplatz ins Gebüsch laufen."&lt;br /&gt; - K: "Aber wehe, du lässt sie schon hier frei."&lt;br /&gt;J: "Du solltest dir Fallen kaufen. Falls ich mal nicht da bin. Schmier Nutella ran, da stehen die total drauf."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King grummelt und zündet sich eine an und auch die Witwe bittet um eine Zigarette. Jonas reicht ihr sein Päckchen und gibt ihr Feuer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - K: "Was ein Stress. Da muss man ja erstmal eine rauchen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas lacht. Die Witwe schmunzelt verlegen. Der Italiener gesellt sich mit an die Theke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - I: "Drecksviecher."&lt;br /&gt;_&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-1006105705227203559?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/1006105705227203559/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/08-april-2010-europa-league.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1006105705227203559'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/1006105705227203559'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/08-april-2010-europa-league.html' title='08. April 2010: Europa League Viertelfinalrückrunde'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-2735686054566515977</id><published>2010-04-07T20:00:00.000+02:00</published><updated>2010-04-08T22:23:44.309+02:00</updated><title type='text'>07. April 2010: ManU gegen Bayern</title><content type='html'>Da haben wir endlich über zwanzig Grad und das erste, was mir hier draußen begegnet ist so ein langhaariger Metal-Head im Kapuzenpulli und mit schwarzer Lederhose, denkt sich Jonas auf dem Weg zum Graceland. Schon vor zehn Jahren haben sie bei Friends Witze darüber gemacht, wie sehr man sich in Lederhosen totschwitzt und wie lächerlich die Teile aussehen. Er kramt seinen iPod aus der Tasche und wechselt von Chemical Brothers zu Beastie Boys. No! Sleep! Till! Brooklyn! Jonas reißt die Fäuste in die Luft. BROOKLYN!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "In der Sonntagszeitung stand diese Woche ein Artikel Guppys. Meine kleine Schwester schaut immer so eine Kinderserie über ein Internat. Einer der Lehrer da hat den Spitznamen Guppy."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King drückt Eiswürfel in den Red Bull für den Studenten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - K: "Hab mir heute nochmal die Messi-Tore von gestern angesehen."&lt;br /&gt;J: "Ja, ich auch. Messi zersört Arsenal heißt ein Video bei YouTube dazu. Völlig richtig."&lt;br /&gt; - S: "Der's genauso alt wie ich."&lt;br /&gt;J: "Mach dir nichts drauß. Dafür beherrscht keiner seinen Krieger so wie du."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas tätschelt den Studenten am Hinterkopf, welcher gerade an seinem Red Bull schlürft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - K: "Meinst du die Bayern ziehen auch ins Halbfinale?"&lt;br /&gt;J: "Sie müssen in Old Trafford 'n Tor schießen. Das muss man erstmal machen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der 74. Minute ist das Graceland völlig aus dem Häuschen. Alle sind aufgesprungen und schreien als müsste man Robben nachträglich anfeuern, den Ball doch ins linkere untere Eck zu wuchten. Nur der Student ist damit beschäftigt die frohe Botschaft bei Twitter zu verkünden: Robben hat's mal wieder gerissen. Derzeit ist Bayern weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Habt ihr gesehen wie Robben da stand, als Ribery die Ecke geschossen hat. Wie beim Baseball. Der hat einen Home Run geschossen."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-2735686054566515977?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/2735686054566515977/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/07-april-2010-manu-gegen-bayern.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2735686054566515977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2735686054566515977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/07-april-2010-manu-gegen-bayern.html' title='07. April 2010: ManU gegen Bayern'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-5351491633955239441</id><published>2010-04-06T20:00:00.001+02:00</published><updated>2010-04-08T04:35:00.600+02:00</updated><title type='text'>06. April 2010: Die Freundin vom Mitbewohner</title><content type='html'>Der Student klappt wütend sein Notebook zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - S: "Manche Menschen sind einfach... Das schlägt dem Fass den Boden aus."&lt;br /&gt;J: "Blades, was denn los? Hamse dich im Heise-Forum etwa gedisst."&lt;br /&gt; - S: "Ach leck mich doch. Nein. Die Freundin von meinem Mitbewohner. Ich reg mich schon den ganzen Tag drüber auf."&lt;br /&gt;J: "Die Freundin von deinem Mitbewohner?"&lt;br /&gt; - S: "Die pennt bei uns. Fast jede Nacht. Und duscht und hockt in seinem Zimmer und schaut fern. Auch wenn er gar nicht da ist. Und das Tiefkühlfach ist überfüllt, weil er ja immer für zwei kochen muss. Und das alles für lau. Weil die ja kein WG-Mitglied ist."&lt;br /&gt;J: "Und da regst du dich so drüber auf? Wofür brauchst du denn das Tiefkühlfach. Du isst doch eh immer hier."&lt;br /&gt; - S: "Blödsinn, darum geht's gar nicht. Das's mir im Prinzip ja völlig egal."&lt;br /&gt;J: "Aber?"&lt;br /&gt; - S: "Naja, ich hock da so bei meinem Mitbewohner in seinem Zimmer. Bisschen daddeln und quatschen. Und sie kommt rein und fragt, wo denn das Putzzeug sei. Und mein Mitbewohnner stellt sich erstmal dumm. Keine Ahnung, was die beiden für'n Spiel am laufen haben. Die beantworten Fragen des jeweils anderen immer erstmal mit 'ner Gegenfrage. Is' ja auch egal. Ich auf jeden Fall: Das steht da im Kabuff. Kann ich dir zeigen."&lt;br /&gt;J: "Ist doch gut, wenn sie putzen will..."&lt;br /&gt; - S: "Jajaja, kommt ja noch. ich zeig ihr also das Putzzeug, sag ihr aber, dass sie nicht putzen müsse. Wir hätten eh 'nen Putzplan. Und darauf sie, mit so 'nem fiesen schnippischen Unterton: Ja, wenn ihr das nie macht, dann mach ich das halt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King lacht auf. Jonas setzt seine Kaffeetasse ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Okay, das ist hart."&lt;br /&gt; - S: "Oder nicht? Die wohnt bei uns zwanzig Tage im Monat, komplett umsonst und dann beschwert die sich noch. Wir sind doch nicht die Wohlfahrt. Blöde Tussi. Ganzen Tag regt mich das schon auf."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Student klappt sein Notebook wieder auf und widmet sich den Neuigkeiten auf MMO-Champion.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-5351491633955239441?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/5351491633955239441/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/06-april-2010-die-freundin-vom.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/5351491633955239441'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/5351491633955239441'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/06-april-2010-die-freundin-vom.html' title='06. April 2010: Die Freundin vom Mitbewohner'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-2954080717706573478</id><published>2010-04-05T20:00:00.001+02:00</published><updated>2010-04-08T19:26:29.477+02:00</updated><title type='text'>05. April 2010: Ostermontag</title><content type='html'>Der King sitzt in Jonas' Wohnzimmer. Jonas liegt in eine Decke gewickelt auf der Couch, neben ihm steht ein Eimer und eine Wasserflasche. Er ist schweißgebadet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - "Schön hast du's hier."&lt;br /&gt;"Danke danke."&lt;br /&gt; - "Läuft wohl gut derzeit?"&lt;br /&gt;"Mal davon abgesehen, dass ich mir hier gerade die Seele aus dem Leib kotze. Nett, dass du trotzdem vorbei gekommen bist."&lt;br /&gt; - "Ich lass mir doch nicht den jährlichen Ben Hur-Abend entgehen. Außerdem hab ich ein schlechtes Gewissen, weil du bei mir soviele Eier gegessen hast."&lt;br /&gt;"Nein, das Frühstück war hervorragend. Ich hab mich schon so auf das Lammsteak heute gefreut."&lt;br /&gt; - "Ich frier dir zwei von den Steaks ein. Sobald du wieder auf dem Damm bist, bereite ich sie dir zu."&lt;br /&gt;"Besten Dank. Wenn du mir noch 'nen Gefallen tun willst: Kein Wort zu den Jungs, dass ich hier gerade so vegetiere. Kann ich mir nicht leisten."&lt;br /&gt; - "Jeder ist doch mal krank."&lt;br /&gt;"Kein Wort. Bitte."&lt;br /&gt; - "Alles klar. Soll ich den Film starten?"&lt;br /&gt;"Gerne. Wusstest du, dass ProSieben eine Neuverfilmung geplant hat für dieses Jahr. Hab jetzt gar nicht mehr nachgesehen, ob die auch ausgestrahlt wird."&lt;br /&gt; - "Wer macht denn ein Remake von einem Film, der mit elf Oscars ausgezeichnet wurde? Das kann ja nur in die Hose gehen."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-2954080717706573478?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/2954080717706573478/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/05-april-2010-ostermontag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2954080717706573478'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2954080717706573478'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/05-april-2010-ostermontag.html' title='05. April 2010: Ostermontag'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-7876722828406833594</id><published>2010-04-04T20:00:00.001+02:00</published><updated>2010-04-08T04:35:17.446+02:00</updated><title type='text'>04. April 2010: Ostersonntag</title><content type='html'>Der King steht hinter der Theke und pellt Ostereier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - K: "Na, endlich wieder Kaffee?"&lt;br /&gt;J: "Hrm..."&lt;br /&gt; - K: "Was denn los, Jonas? Immer noch nicht überwunden, dass der BVB gestern gewonnen hat?"&lt;br /&gt;J: "So 'ne Scheiße, man. Werder soll in die Champions League."&lt;br /&gt; - K: "Ja, aber so wird das nichts."&lt;br /&gt;J: "Halt's Maul."&lt;br /&gt; - K: "Hey, nicht so frech. Schließlich mach ich mir hier viel Mühe, damit die Herren 'nen gediegenes Osterfrühstück bekommen. Sonst gibt's beim nächsten Mal wieder nur Käsebrötchen und Müsli."&lt;br /&gt;J: "Nee, das Frühstück ist echt gut. Auch 'ne super Idee mit dem Fleischsalat."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Italiener nickt zustimmend, während er sich die dritte Scheibe reinschiebt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - K: "Siehste. Außerdem lagste doch mit Frankfurt - Leverkusen richtig."&lt;br /&gt;J: "Ja, ein Glück. Was war das ein geiles Tor von Caio. Alter Falter."&lt;br /&gt; - K: "Jo, Tor der Woche. Glaub nicht, dass das heute noch getoppt wird."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Italiener nickt zustimmend und spült mit Kaffee nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne vom Bildschirm aufzusehen, greift der Student nach einer Brotschnitte mit Ei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - S: "Warum essen wir zu Ostern eigentlich Eier? Wenn Jesus doch der erste Zombie war, wär Hirn viel angebrachter- Braaaiiins!!!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er lacht über seinen eigenen Witz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Das Ei gilt als Symbol für Auferstehung und jungfräuliche Empfängnis. Es ist zum Beispiel auch in vielen kirchlichen Gemälden im Hintergrund zu sehen. Außerdem kommt es auch bei Frühlingsfesten in anderen Kultur..."&lt;br /&gt; - K: "Jonas!"&lt;br /&gt;J: "Was?"&lt;br /&gt; - K: "Er hört dir doch gar nicht zu."&lt;br /&gt;J: "Ich mein ja nur..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Italiener wischt sich die Krümel vom Kinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - I: "Komm, Jonas, wir müssen los. In zwanzig Minuten fängt der Gottesdienst an."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-7876722828406833594?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/7876722828406833594/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/04-april-2010-ostersonntag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/7876722828406833594'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/7876722828406833594'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/04-april-2010-ostersonntag.html' title='04. April 2010: Ostersonntag'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-2436234162647274271</id><published>2010-04-03T20:00:00.003+02:00</published><updated>2010-04-21T06:05:20.486+02:00</updated><title type='text'>03. April 2010: Institution Kirche</title><content type='html'>Jonas betritt das Graceland. Alle anderen sind schon da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J: "Hey, läuft die Vorberichterstattung schon? Bin spät dran. Kann ich noch Tipps abgeben?"&lt;br /&gt; - I: "Man man man, Jonas, immer auf den letzten Drücker. Aber für dich mach' ich natürlich 'ne Ausnahme. Dann trag mal ein. Sechs Euro für die 15:30-Partien, neun Euro, wenn du gleich für den ganzen Spieltag tippen willst. Du kennst das ja."&lt;br /&gt;J: "Natürlich für den ganzen Spieltag. Ich bin schließlich noch für den Saisongewinn im Rennen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Italiener gibt Jonas den Spielzettel. Jonas setzt sich an die Theke und füllt ihn aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - K: "Und? Was darf's sein?"&lt;br /&gt;J: "Traubensaft."&lt;br /&gt; - K: "Du ziehst das mit dem Fasten, ach entschuldige: Verzichten, also tatsächlich durch."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas nickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - K: "Ich versteh dich nicht. Gerade in diesen Zeiten fängst du dich an auf die Kirche zu besinnen."&lt;br /&gt;J: "Was soll das heißen? Gerade in diesen Zeiten?"&lt;br /&gt; - K: "Naja, mit der ganzen Missbrauchs-Kacke, die die da gerade am Wickel haben."&lt;br /&gt;J: "Alter, komm mir doch nicht mit so 'ner Scheiße. Diese Missbrauchsskandale haben doch nichts mit Religion oder, in meinem Fall, Tradition zu tun. Außerdem ist das die katholische Kirche."&lt;br /&gt; - K: "Du glaubst also, bei euch passiert sowas nicht."&lt;br /&gt;J: "Im Gegenteil. Ich glaube, diese Kacke passiert überall. Das ist doch die Kacke. Das sind nicht nur Priester. Das sind Priester und Pastoren und Lehrer und Kindergärtner und Trainer und Ärzte und Betreuer. Die vergewaltigen alle Kinder. Also nicht jeder von denen, aber es gibt halt überall schwarze Schafe. Das ist die kranke Scheiße. Und viel schlimmer: Diese kranken Wichser werden nicht nur in der katholischen Kirche gedeckt, sondern überall. Diese kranken Wichser..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er kramt neun Euro aus seinem Portemonnaie und gibt das Geld zusammen mit dem ausgefüllten Spielzettel dem Italiener.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - I: "Bremen gewinnt in Dortmund. Frankfurt gewinnt gegen Leverkusen. Wir sind mutig heute, hm?"&lt;br /&gt;J: "Das hat mit Mut nichts zu tun. Ihr müsst einfach akzeptieren, dass ich mehr Ahnung habe als ihr."&lt;br /&gt; - K: "Ruhe jetzt. Is' Anpfiff."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-2436234162647274271?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/2436234162647274271/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/03-april-2010-institution-kirche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2436234162647274271'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/2436234162647274271'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/03-april-2010-institution-kirche.html' title='03. April 2010: Institution Kirche'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-554563933697493121</id><published>2010-04-02T20:00:00.002+02:00</published><updated>2010-04-21T06:05:45.688+02:00</updated><title type='text'>02. April 2010: Karfreitag</title><content type='html'>Jonas betritt das Graceland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Mahlzeit."&lt;br /&gt; - "Mahlzeit."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King dreht sich gerade eine von seinen dünnen Zigaretten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - "Willst 'nen Kaffee?"&lt;br /&gt;"Was? Nein. Doch nicht heute."&lt;br /&gt; - "Was ist heute?"&lt;br /&gt;"Karfreitag. Heute und morgen ist Osterfasten. Und im Gegensatz zu einigen hier..." Er deutet mit dem Blick auf die Zigarette. "... halte ich mich an die Regeln."&lt;br /&gt; - "Ich denk, du bist Lutheraner. Seit wann wird in der evangelischen Kirche gefastet? Und ist die Fastenzeit nicht schon am Aschermittwoch angefangen."&lt;br /&gt;"Jajaja. Aber es gibt 'nen Unterschied zwischen dem Osterfasten und der Passionszeit. Außerdem faste ich auch nicht richtig. Man kann besser sagen, ich verzichte. Auf Kaffee, auf Schokolade, auf Alkohol, auf Tabak, auf's Auto, auf's Handy und auf Internet und Fernsehen."&lt;br /&gt; - "Woah, immer langsam. Du sagst, du willst dir morgen nicht die Bundesligabegegnungen ansehen? Dortmund gegen Bremen? Schalke gegen Bayern? Frankfurt gegen Leverkusen?"&lt;br /&gt;"Achwas, klar schau ich Fußball."&lt;br /&gt; - Und was soll das groß für 'nen Sinn haben, zwei Tage, mit Ausnahme, zu fasten?&lt;br /&gt;"Keine Ahnung. Ich find's halt wichtig."&lt;br /&gt; - "Du glaubst nicht einmal an Gott. Du bist, das waren deine Worte, Agnostiker. Du bist nur wegen der Traditionen in der Kirche."&lt;br /&gt;"Ja, und? So'n Kirchenkalender schafft halt 'nen bisschen Ordnung im Jahr. Man muss sich seine Anhaltspunkte eben suchen. Und du hast den ganzen Agnostizismus nicht verstanden. Das bedeutet nicht, dass ich nicht an Gott glaube. Das bedeutet, dass ich die Existenz von Gott nicht ausschließe, aber ebenso nicht überzeugt bin, dass es einen Gott zwangsweise geben muss."&lt;br /&gt; - "Okay, okay. Wenn du fasten willst, sollst du fasten. Ich misch mich in deine Hirngespinste nicht mehr ein. Ich seh nur nicht, was das bringen soll."&lt;br /&gt;"Das weiß ich selbst auch noch nicht. Ich hab das Gefühl, dass ich was lernen oder erfahren kann. Ganz unabhängig von der ganzen spirituellen Kacke. Und nächstes Jahr mach ich sogar die vollen sieben Wochen mit. Mit Ausnahmen für Fußball und Internet."&lt;br /&gt; - "Natürlich. Bevor du dich sieben Wochen freiwillig aus dem Netz aussperrst, duftet meine Scheiße nach Flieder. Also, was darf's denn jetzt sein?"&lt;br /&gt;"Orangensaft."&lt;br /&gt; - "Orangensaft, der Herr, kommt sofort."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King schiebt Jonas ein Glas Orangensaft hin und zündet sich seine dünne Zigarette an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - "Es stört dich doch aber nicht, wenn ich rauche?"&lt;br /&gt;"Ach, Unsinn."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tür schwingt auf und knallt gegen die Wand, der Italiener kommt herein und hockt sich neben Jonas an die Theke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - K: "Meine Fresse, du musst aufhören, dir morgens einen Espresso nach dem anderen reinzufahren. Bei deinem Elan immer ruinierst du mir noch den Putz."&lt;br /&gt; - I: "Stell dich nicht so an. Ich schraub dir die Tage so 'nen Gummistopper an. Dann musste dir keine Sorgen mehr machen."&lt;br /&gt; - K: "Kaffee?"&lt;br /&gt; - I: "Nee, heut nicht. Wasser, bitte."&lt;br /&gt; - K: "Noch so'n Spinner."&lt;br /&gt; - I: "Hey Jonas, kommst um 15 Uhr mit zur Todesstunden-Andacht?"&lt;br /&gt;J: "Sicher, sicher."&lt;br /&gt; - K: "Moment, Moment. Du bist 'nen evangelischer Italiener? Sowas gibt es?"&lt;br /&gt; - I: "Naja, ich komm halt aus der Nähe von Turin."&lt;br /&gt;J: "Du musst wissen, King, eigentlich ist Italien sogar die Wiege des Protestantismus. Schon 300 Jahre vor Luther gab es in Norditalien die Waldenser."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King drückt kopfschüttelnd seine Zigarette aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - K: "Wollt ihr Ostersonntag und -montag eigentlich 'ne Extrawurst auf der Speisekarte. Ich hab gedacht, dass ich vielleicht was anbiete, das den Feiertagen so'n bisschen entspricht. Ihr seid doch die Tage hier oder fahrt ihr zur Familie in die Heimat?"&lt;br /&gt;J: "Nee, ich bin da. Lammsteak wäre schön."&lt;br /&gt; - I: "Und Ostereier natürlich. Kannst dir ja Hasenohren aufsetzen."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-554563933697493121?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/554563933697493121/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/02-april-2010-karfreitag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/554563933697493121'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/554563933697493121'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/02-april-2010-karfreitag.html' title='02. April 2010: Karfreitag'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-206808794125587101.post-8200614022378985341</id><published>2010-04-01T20:00:00.001+02:00</published><updated>2010-04-05T03:48:12.225+02:00</updated><title type='text'>01. April 2010: Aprilscherze</title><content type='html'>"Guten Morgen."&lt;br /&gt; - "Guten Morgen."&lt;br /&gt;"Kaffee. Bitte."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jonas streut sich etwas Zucker auf die Fingerspitze und leckt prüfend daran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - "Was machst du denn da? Du saust die ganze Theke ein."&lt;br /&gt;"Ich kontrolliere nur, ob im Glas auch wirklich Zucker ist."&lt;br /&gt; - "Was sollte sonst im Glas sein?"&lt;br /&gt;"Salz."&lt;br /&gt; - "Und warum bitte sollte ich Salz in ein Glas füllen, auf dem klar und deutlich Zucker geschrieben steht?"&lt;br /&gt;"Na, heute ist doch der erste April..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King schüttelt den Kopf, schiebt Jonas den Becher Kaffee und zwei kleine Päckchen Kondensmilch hin und wischt den Tresen ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - "Du hast ja heute gar keine Zeitung dabei."&lt;br /&gt;"Natürlich nicht. Heute ist der erste April. Sämtliche Medien, ob Website, Fernsehen, Radio oder Zeitung, sind heute darauf aus, einen hereinzulegen. Unter diesen Umständen habe ich keine Lust zu lesen."&lt;br /&gt; - "Okay... und was gibt es so Neues?"&lt;br /&gt;"Woher soll ich das wissen, wenn ich keine Zeitung lesen kann..."&lt;br /&gt; - "Ich meinte eher, bei dir so."&lt;br /&gt;"Ach, bei mir. Was soll bei mir schon sein. Gestern war Mittwoch und die Welt in Ordnung, heute ist Donnerstag und ich muss aufpassen, dass mir keiner den Tag versaut."&lt;br /&gt; - "Versaust du ihn dir mit deiner Paranoia nicht selsbt?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Den Aprilscherz gibt es schon seit dem frühen 17. Jahrhundert, den Begriff aber erst seit dem späten 19. Jahrhundert. Früher sagte man: In den April schicken."&lt;br /&gt; - "Das sagt man heute auch noch."&lt;br /&gt;"Bereits in der Antike galt der erste April, ähnlich wie Freitag der 13., als Unglückstag. Angeblich ist an diesem Tag Luzifer in die Hölle eingezogen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der King schenkt sich einen Kaffee ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Den ersten Aprilscherz soll Maria von Medici ihrem Ehemann Heinrich IV., König von Frankreich, gespielt haben. Heinrich hatte Affären mit sehr jungen Frauen und an einem 1. April bat ein sechzehnjähriges Mädchen Heinrich schriftlich um ein heimliches Rendezvous in einem seiner Schlösser. Als Heinrich zu dem Rendezvous erschienen ist, hat ihn der versammelte Hofstaat begrüßt. Und natürlich auch seine Gemahlin, die ihm dann wohl grinsend gedankt hat, dass er zu ihrem Narrenball gekommen sei."&lt;br /&gt; - "Ich frag mich ja, ob der das so lustig fand. Ich stell mir Könige immer so grummlig vor. Und dann auch noch vor dem ganzen Hofstaat..."&lt;br /&gt;"Und dann gibt es noch den Aprilscherz, der immer wieder funktioniert. Fast jedes Jahr warnen einzelne Zeitungen oder Sender vor einem Umweltgift namens Dihydrogen-Monoxid, welches Hauptbestandteil des sauren Regens sei und beim Einatmen tödlich wirke. Den finde sogar ich gut, weil er die Dummheit der Leute ausnutzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Italiener, welcher sich mittlerweile dazu gesetzt hat, und der King schmunzeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; - "Und, hast du heute noch was vor?"&lt;br /&gt;"Bei dem Streichewahn da draußen wirst du mich so schnell nicht los. Ich werd mich wohl hier in die Ecke verkriechen und Billard spielen. Um 20 Uhr geh ich zum Gottesdienst. Du weißt schon, heute gedenken sie des letzten Abendmahles Jesu mit den zwölf Aposteln."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/206808794125587101-8200614022378985341?l=gpauljonas.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gpauljonas.blogspot.com/feeds/8200614022378985341/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/01-april-2010-aprilscherze.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/8200614022378985341'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/206808794125587101/posts/default/8200614022378985341'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gpauljonas.blogspot.com/2010/04/01-april-2010-aprilscherze.html' title='01. April 2010: Aprilscherze'/><author><name>Paul Jonas</name><uri>https://profiles.google.com/101145458905156117338</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='//lh6.googleusercontent.com/-VsdrsWyQIas/AAAAAAAAAAI/AAAAAAAAADU/ldPfpyz7VrI/s512-c/photo.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
